Ausflüge

Nachttour

28. Mai 2017, 2.15 Uhr

Ganz grob unsere Tour mit den Fahrrädern durch die Stadt seit 22 Uhr:

Ausgehen

Nachtmahl

28. Mai 2017, 0.59 Uhr

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Bier und Pizza im »Cuda na Kiju« am Rondo gen. Charles’a de Gaulle’a.

Ausflüge

Lieblingsbrücke

27. Mai 2017, 23.07 Uhr

Auf der most Gdański:

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Ausgehen

Kalorienbewusstes Essen

27. Mai 2017, 18.45 Uhr

Kalorienbewusstes Essen vor dem »4 pokoje« in der ulica Wileńska:

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Ausblicke

Für die frühkindliche Prägung

27. Mai 2017, 14.46 Uhr

Gestern im Museumsshop gekauft:

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»Bardzo głodna gąsienica« – »Die kleine Raupe Nimmersatt« auf Polnisch.

Hat sich meine Nichte für ihren Bruder ausgesucht. Der wird im Herbst Vater. Zusammen mit seiner polnischstämmigen Ehefrau.

Ausblicke

Frühstück mit den Mädels

27. Mai 2017, 11.35 Uhr

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Ausgehen

Total versumpft

26. Mai 2017, 22.27 Uhr

Wir sitzen noch immer im »coffee karma«:

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Kaffee trinken wir seit drei Stunden schon nicht mehr.

Ausgehen

Gastronomische Neuentdeckung

26. Mai 2017, 18.32 Uhr

Gastronomische Neuentdeckung am plac Zbawiciela:

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»Coffee karma«.

Ausgehen

Kunst macht hungrig

26. Mai 2017, 16.59 Uhr

In der bar mleczny Prasowy:

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Ausstellungen

Meerjungfrauen und Meerjungmänner

26. Mai 2017

Im Museum für zeitgenössische Kunst (Muzeum Sztuki Nowoczesnej).

15.07 Uhr:

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Elmgreen & Dragset (*1961 & *1968), Me (Copper Green), 2013

15.10 Uhr:

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Liz Craft (*1970), Old Maid, 2004 (in Bildmitte)
Bernard Buffet (1928–1999), Ulysse et les sirènes, 1993 (links)
Ewa Juszkiewicz (*1984), Bez tytułu, 2017 (rechts)

Ausblicke

Frühstück mit den Mädels

26. Mai 2017, 12.00 Uhr

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Ausblicke

Kein Bier vor vier

25. Mai 2017, 17.19 Uhr

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Vor dem »4 pokoje« in der ulica Wileńska.

Ausblicke

Empfangskomitee

25. Mai 2017, 12.13 Uhr

Etwas zerknirscht aus dem Zug gestiegen:

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Meine Nichte Laura aus Köln (rechts) und eine Freundin aus Bayreuth.

Für Laura begann die Zugfahrt gestern Abend um kurz vor Mitternacht in Köln mit einem Nacht-IC, heute Morgen um sechs Uhr Umstieg in Berlin in den Berlin-Warszawa-Express.

Mit dem CNL mit Liege- und Schlafwagen, wie er bis vor einem halben Jahr auf der Strecke Köln–Warschau noch durchgehend fuhr, wäre die Fahrt mit Sicherheit sehr viel angenehmer gewesen.

Deutsche Bahn, lass doch bitte die Nachtzüge wieder fahren.

Ausflüge

Odenwald, ich komme

5. März 2017, 9.15 Uhr

Die Vorbereitungen für das diesjährige Familientreffen habe ich von Warschau aus übernommen. Im August übernachte ich vier Nächte in Unterhöllgrund:

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Ausblicke

Ich kann’s kaum erwarten

3. April 2017, 10.02 Uhr

Nun habe ich drei bepflanzte Blumenkästen auf dem Balkon (für die ich mir noch etwas ausdenken muss, wie ich sie vor die Brüstung und etwas tiefer anbringen kann) und kann es kaum erwarten, es beim Morgenkaffee bald sprießen und wachsen zu sehen:

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Ende Mai werde ich einundfünfzig Jahre alt. Ich kenne das Spiel also.

Winter. Frühling. Sommer. Herbst.

Kälte. Nässe. Dunkelheit. Wärme. Licht. Gute Laune.

Trotzdem wird es jedes Jahr intensiver, was ich empfinde. Gleichzeitig habe ich auch das Gefühl, dass es irgendwie zu schnell geht mit dem Start des Frühjahrs. Nicht, dass es mir zu früh im Jahr wäre (ich glaube, dieses Jahr dauerte es besonders lange). Es ist eher, dass ich diesem Erwachen der Natur gerne vier Wochen zusehen würde. Und nicht nur einer Art Explosion von drei Tagen.

Über den Winter habe ich mich so an den Anblick kahler Bäume und nichtgrüner Flächen gewöhnt, dass ich mir im Moment kaum vorstellen kann, dass in zwei Wochen wirklich alles grün und bunt sein wird.

Und ein bisschen Wehmut schwingt da seit ein paar Jahren auch mit. Irgendwann mit Mitte oder Ende vierzig ist mir sehr bewusst geworden, dass ich dieses von mir so geliebte Naturspektakel eben nicht mehr unbegrenzt erleben werde. Wenn ich Glück habe, vielleicht noch dreißig Mal. Wenn es blöd läuft, nur noch zehn Mal.

Als meine (von mir sehr geliebte) Tante im frühen Sommer 2012 ihre Krebsdiagnose bekam und damit auch klar war, dass sie keine fünf Jahre mehr leben würde, sondern eher noch zwei oder drei, war auch einer meiner Gedanken, wenn sie Glück hat, darf sie noch zweimal einen Frühling erleben. Ich sprach das dann auch aus. »Winnie, wenn es gut läuft mit deiner Chemo, darfst du es noch zweimal Frühjahr werden sehen.« Und so war es dann auch. Es gab noch zweimal relativ unbeschwert Frühling für sie. Bevor es dann im Sommer echt Scheiße wurde. Und sie zum Ende des Sommers 2014 starb.

Absurderweise erkrankte ich kurz nach ihrer Diagnose selbst so sehr, dass es fast ein kleines Wunder ist (auf alle Fälle ein großer Verdienst der Medizin und der pharmazeutischen Entwicklung), dass ich nun schon den fünften Frühling seither erleben darf.

Man wird (oder ich werde), wenn man solche Dinge erlebt hat, auf alle Fälle demütiger gegenüber dem Leben.

Beim Setzen der Tulpenzwiebeln gestern und vorgestern dachte ich an die Schönheit der Natur im Kleinen. An dieses Wunder, dass aus klitzekleinen Samen hundert Jahre alte Bäume werden können (die dann von idiotischen polnischen »Umweltministern« wegen ein bisschen Geld gerade massenhaft gefällt werden – aber das ist eine komplett andere Geschichte) und dass sich seit Jahrmillionen dieses Wunder wiederholt. Und was für Würmchen in diesem Lauf wir Menschen doch sind.

Frühling ist toll.

Jetzt muss ich aber an die Arbeit.

Autsch

Noch einmal wie mit 18 fühlen

27. März 2017, 20.17 Uhr

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Das hätte ich mir einer Woche auch nicht vorstellen können. Dass ich in Polen in eine Apotheke gehen würde, dort mit einer nicht Englisch sprechenden Apothekerin mindestens eine halbe Stunde gemeinsam versuchen würde herauszufinden, welches Präparat man denn nun für eine – wie soll ich sagen? – etwas delikate Erkrankung aussucht, weil das, was ich eigentlich kaufen wollte, in Polen nicht erhältlich ist.

Ich hab Filzläuse.

Keine Ahnung, wo ich die herhabe. Ich weiß natürlich, wie man die bekommt, trotzdem ist es mir etwas schleierhaft. Eine mögliche Erklärung wäre meine Jeans, die ich vor zwei Wochen zum Flicken zu einem Schneider in Praga gebracht habe und die ich am Donnerstag wieder abgeholt habe. Von der Inkubationszeit (drei bis sechs Tage) würde das hinhauen. Sex hatte ich die letzten zwei Wochen keinen, immerhin haben in der Zeit drei Männer (auch ohne Sex) bei mir im Bett geschlafen.

Ein bisschen gejuckt hat es mich (an der Rückseite meines linken Oberschenkel) gestern schon, da dachte ich mir zuerst nichts bei, heute im Laufe des Tages wurde es mir dann klar. Am Mittag habe ich tatsächlich eines der Biester aus meiner Behaarung um den Bauchnabel gefischt, als es dort auch zu jucken begann. Zuerst kleiner Schock, dann der Gedanke: hilft ja nichts, also Wäsche waschen und ein Mittel in der Apotheke kaufen gehen und der Spuk ist vorüber.

Das Mittel der Wahl zur Behandlung (laut Wikipedia) ist Melathion, das ist aber in Polen nicht erhältlich. Sagte mir zumindest die Apothekerin, die mir während des halbstündigen Besuches in ihrem Laden irgendwann sogar ihren Computerbildschirm zudrehte und mich in ihr Bestellsystem blicken ließ. Alles, was ich gerne kaufen würde, taucht dort nicht auf. Auch nicht mit den lateinischen Namen.

Ich mit dem iPhone in der Hand, dort diverse Fachbegriffe Begriffe via Wikipedia vom Deutschen oder Englischen ins Polnische übersetzt, dann nach den entsprechenden polnischen Wörtern gegoogelt, die Apothekerin sich mit ihrer Kollegin austauschend, ebenfalls am Rechner recherchierend, kamen wir auf Delacet. Eigentlich etwas gegen Kopfläuse. Wenn es aber so wirkt, wie es auf der Haut brennt und wie es scharf nach Alkohol und Desinfektion riecht, müsste es auch gegen meine Biester wirken.

Inzwischen bin ich eher amüsiert denn schockiert. Ich hatte Filzläuse einmal in meinem Leben. Mit 18 oder 19. Damals dauerte es ewig, bis ich es selbst erkannt habe. Das Drama war dann eher meine Mutter, bei der ich zwischenzeitlich (nach meinem Auszug mit 16) noch einmal ein paar Monate wohnte, die mir total die Hölle heiß gemacht hat. Auch damals konnte ich nicht richtig eingrenzen, wo ich sie herhatte. Vermutlich von einem meiner ersten Besuche in Berlin. Auch damals ohne sexuelle Kontakte. (Man glaubt es kaum, ist aber wahr.)

Den kleinen Kreis der möglicherweise Gefährdeten habe ich zwischenzeitlich schon informiert, ich bin mal gespannt, was da an Rückmeldung kommen wird.

Ausblicke

Post aus Melsdorf

4. März 2017, 13.36 Uhr

Mutti schickt mir Christa-WolfArtikel aus der norddeutschen Provinz:

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Ausblicke

jest 18:17

21. Januar 2017, 18.17 Uhr

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Ausblicke

Post vom Bodensee

26. Dezember 2016, 17.43 Uhr

Weihnachtspost von meinem Lieblingsneffen (und dessen Frau und deren Kindern, meiner Lieblingsgroßnichte und meinem Lieblingsgroßneffen):

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Andenken, Antiquitäten, Autos

Dreißig Jahre Halbwaise

2. Dezember 2016, 19.31 Uhr

Heute vor dreißig Jahren starb mein Vater.

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Mit dem Tod meines Vaters war für mich mit zwanzig Jahren ziemlich schnell Erwachsenwerden angesagt. Ein Jahr später zog ich nach Berlin.

Wenn ich Kinderbilder von mir sehe, auf denen ich deutlich jünger als vier Jahre war (auf dem Foto oben von März 1968 war ich noch keine zwei Jahre alt), finde ich, dass ich damals oft ziemlich dümmlich aus der Wäsche geguckt habe. Okay, nicht immer:

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Manchmal auch ganz süß: Fotos vom August 1968, vermutlich von meiner Großmutter gemacht.

Verrückt. Die Bilder sind auf dem Weg von oder nach Italien entstanden. Da zog sich mein Vater für eine relativ lange private Autofahrt eine Krawatte an. Das würde heute auch niemandem mehr einfallen.

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