Ausblicke

Abfahrt im Dauerregen

10. August 2017, 15.22 Uhr

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Auf den etwa drei Kilometern zum Hauptbahnhof Heidelberg bin ich natürlich klatschnass geworden. Wer denkt im Hochsommer denn daran, komplette Regenbekleidung einzupacken?

Ausflüge

Bonjour tristesse

10. August 2017, 4.09 Uhr

Ankommen in der totalen Trostlosigkeit:

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Der Heidelberger Hauptbahnhof morgens um vier im Dauerregen.

Ausflüge

18 Minuten bis Gleis 3

9. August 2017, 20.40 Uhr

Abfahrt dort, wo ich vor 19 Stunden ankam – am Hauptbahnhof Berlin:

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Meine erste Fahrt in einem Nicht-mehr-Liegewagen-Nachtzug. Ich ahne schon, dass ich nicht so erholt in Süddeutschland ankommen werde wie auf meinen häufigen Fahrten nach Karlsruhe im Liegewagen.

Ausflüge

Niveaugleiches Aus- und Umsteigen

8. August 2017

Ich war etwas in Sorge, dass die fahrplanmäßigen elf Minuten Umsteigezeit am Stettiner Hauptbahnhof (Szczecin Główny) etwas knapp werden konnte. Beim letzten Mal musste ich den Bahnsteig wechseln. Auch hier gibt es – wenn ich es recht weiß – noch keine Aufzüge.

21.04 Uhr. Positive Überraschung:

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Mein TLK (rechts) ist überpünktlich, mein Regionalzug nach Angermünde (links) wartet am selben Bahnsteig.

22.15 Uhr. Auch am Bahnhof Angermünde muss ich nicht – wie sonst schon mehrfach – den Bahnsteig wechseln:

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23.58 Uhr. Fast pünktliches Ankommen am Hauptbahnhof Berlin:

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Ausflüge

7 Minuten bis Bahnsteig 2

8. August 2017, 15.53 Uhr

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Hauptbahnhof Danzig (Gdańsk Główny) – leider noch immer ohne Aufzüge oder Rampen zu den Bahnsteigen.

Ausflüge

jest 18:17

7. August 2017, 18.17 Uhr

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Auf der aleja Generała Józefa Hallera (ehemals Ostseestraße) gen Strand.

Ausblicke

7 Minutes bis Gleis 3

5. August 2017, 16.22 Uhr

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Ausblicke

jest 18:17

3. August 2017, 18.37 Uhr

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Ausblicke

Heimweg

21. Juli 2017, 2.42 Uhr

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Ausblicke

jest 18:17

15. Juli 2017, 18.14 Uhr

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Autsch

Das ist ja gar keine Regenjacke

10. Juli 2017, 17.29 Uhr

Keine zehn Minuten durch den Regen gefahren und bis auf die Knochen nass:

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Die Jahre besitze ich schon seit Jahren. Bisher dachte ich immer, das sei eine Regenjacke. Ich hab sie wohl bis heute noch nie im Regen getragen. Schon nach den ersten Regentropfen wurde die Haut auf meinen Armen und an der Brust nass.

Ausflüge

20 Minuten zum Strand

27. Juni 2017

Für Herrn F. aus H. gab es das schon live per iMessage.

15.36 Uhr. Bei mir vor dem Haus:

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15.42 Uhr. Auf der Śląsko-Dąbrowski-Brücke (most Śląsko-Dąbrowski), der Strand ist schon in Sicht:

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15.48 Uhr. Unter der Brücke, auf der »wilden« Seite der Weichsel:

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15.51 Uhr. Ab in die Weichselauen:

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15.55 Uhr. Als einziger Mensch weit und breit:

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Ausblicke

Zitat des Tages

26. Juni 2017

Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden wie beim Fahrrad.

Adam Opel (via Helmut-Schmidt-Universität)

Auftritte

Sex on the beach

20. Juni 2017, 22.16 Uhr

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Ausblicke

4 bar für Süper-Transi

17. Juni 2017, 16.53 Uhr

Polen und Warschau nerven mich mit vielen Sachen. Es ist wirklich nicht so, dass ich hier alles ganz toll finde. Fast drei Jahre in einem Land leben können sehr ernüchternd sein. Trotzdem freue ich mich immer noch über manche Kleinigkeiten, die hier einfach schlau gelöst sind.

Die Fahrrad-Ausleih-Stationen von Nextbike bekamen in diesem Frühjahr alle richtig stabile, total professionelle Luftpumpen mit Manometer an den Boden geschraubt:

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Die Leihräder von Nextbike haben klassische Fahrradventile (Dunlopventil – wie mir Wikipedia gerade verrät). Trotzdem sind diese Pumpen auch mit einem Aufsatz für französische Ventile ausgestattet. Das ist einfach toll. Hunderte von professionellen Fahrradpumpen stehen in der Stadt.

Dann kann ich gleich meine Ortlieb-Taschen mit Einkauf vollpacken.

Ausflüge

Fast den falschen Zug genommen

14. Juni 2017, 19.23 Uhr

Hier kommt der richtige Zug:

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Laut Fahrplan hätte er 19.17 Uhr abfahren (und entsprechend ein paar Minuten früher kommen) sollen. Gegen 19.15 Uhr kam am selben Bahnsteig (aber auf dem anderen Gleis) ein anderer Fernzug an. In dem hatte ich mein Gepäck schon drin.

Am Hauptbahnhof Danzig (Gdańsk Główny) gibt es leider weder einen Wagenstandanzeiger noch – wie man auf dem Bild sehen kann – Zugzielschilder an den Gleisen. Ich bin also davon ausgegangen, dass der Zug, der an »meinem« Bahnsteig zu »meiner« Zeit ankommt, auch mein Zug sei. Ich hatte meine zwei Ortlieb-Taschen schon im Zug, wollte gerade das Fahrrad holen, da schloss ein Schaffner die Türe des Waggons. Ich, eh schon leicht in Hektik, weil »mein« Waggon Nummer 10, für den ich eine Platzreservierung habe, am anderen Ende des Zuges war und ich auf der Suche nach dem Fahrradabteil die komplette Zuglänge entlang gerannt bin, mach den Schaffner kurz an, dass er doch bitte noch auf mich und mein Fahrrad warten solle. Der Schaffner fragt mich, wo ich denn hinwolle. Nach Warschau, sage ich ihm, er schüttelt den Kopf und sagt, dass der Zug nach Olsztyn fahre.

In der Hektik hatte ich natürlich nicht auf die Zuglaufschilder am Zug selbst geachtet.

Das ist echt total doof. Warum gibt es an diesem Bahnhof diese Schilder nicht? Zwar gibt es Durchsagen, die sind natürlich ausschließlich auf Polnisch. In denen wird so viel erzählt, dass man als Ausländer nicht einmal versteht, wohin der nächste einfahrende Zug überhaupt fährt. Nach den Durchsagen gab es immer Massenwanderungen auf dem – wie man sieht – sehr vollen Bahnsteig (fünf Minuten vorher war er noch voller). Ich verstehe immerhin, dass viele Zahlen genannt werden. Vermutlich die Wagennummern und wo welcher Teil des Zuges hält. Und um welche Zeit er wo ankommt. Aber ein kurzes »next train to Olsztyn« auf English würde dann auch nicht schaden.

Ich verstehe das wirklich nicht. In Warschau ist das Leitsystem im Bahnhof total vorbildlich. Der Hauptbahnhof in Danzig wurde erst kürzlich saniert. Dass es diese Schilder offenbar in der Vergangenheit überhaupt nicht gab, finde ich schon sehr ungewöhnlich. Aber dass sie im 21. Jahrhundert bei einer Sanierung nicht angebracht wurden, kann ich wirklich nicht verstehen.

Vollends verwirrend wird es für Ausländer (ich kenne das schon seit zwanzig Jahren), dass in Polen zwischen Bahnsteig peron«) und Gleis tor«) unterschieden wird. Ich stehe hier also auf Bahnsteig 1 an den Gleisen 4 und 2.

Auf den polnischen Zugtickets steht übrigens weder Bahnsteig- noch Gleisnummer. Niemals.

Ausflüge

Kunst. Literatur. Fahrrad. Bett.

13. Juni 2017, 0.53 Uhr

Eine Besonderheit in Polen – zumindest für Deutsche – sind die Mietwohnungen. Fast jeder in Polen wohnt in seiner eigenen Wohnung (jeder Mieter konnte 1989 die Wohnung, in der er oder sie wohnte, für den Preis einer Monatsmiete kaufen – also für einen Złoty, nach heutiger Kaufkraft).

Die paar wenigen Mietwohnungen sind meist nur sehr kurzfristig, meist mit Verträgen mit einer Laufzeit von einem Jahr, vermietet. Und möbliert.

Mein Warschauer Freund Tomasz, der Anfang des Jahres nach Zoppot gezogen ist, wohnt noch bis Herbst in einer Mietwohnung. Dann zieht er in seine neue (gekaufte) Wohnung um.

Hier ein Detail aus dem Schlafzimmer:

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Kunst an der Wand. Bücherregal. Oma-Bett. So richtig Oma-Bett. Das Fahrrad gehört nicht zum Inventar. Sonst alles. Auch die (sehr alten) Bücher.

Ausblicke

jest 18:17

4. Juni 2017, 18.18 Uhr

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Abhängen

Und ihr so?

2. Juni 2017, 20.49 Uhr

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Abhängen

Freitagabend am Weichselstrand

2. Juni 2017, 20.00 Uhr

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Im Sommer ist diese Stadt wirklich total geil. Dieser Strand an der Weichsel ist mit dem Fahrrad von meiner Wohnung keine Viertelstunde entfernt.

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