Ausflüge

Deutschland, deine (Umsteige-)Bahnhöfe

29. August 2017

Meine Tour mit Rad und Bahn ans Mittelmeer beginnt.

7.28 Uhr. Karlsruhe Hauptbahnhof:

2017-08-29-0728.jpg

7.51 Uhr. Bahnhof Wörth (Rhein):

2017-08-29-0751.jpg

8.19 Uhr. Nicht mehr Deutschland, aber letzte Station eines Zuges der DBBahnhof Lauterbourg (gare de Lauterbourg):

2017-08-29-0819.jpg

Ausflüge

Mit Zug und Fahrrad ans Mittelmeer

24. August 2017, 16.54 Uhr

Das ging bis vor zwei Jahren auch erheblich eleganter:

2017-08-24-1654.jpg

Die bequeme Nachtzugverbindung von Straßburg ans Mittelmeer hat die SNCF im vergangenen Jahr ersatzlos gestrichen. Auch einen durchgehenden Intercity mit Fahrradmitnahme bietet sie nicht an. Da bleiben mir nur die Regionalzüge.

Ein Ticket bis nach Sète konnte mir die Dame am Deutsche-Bahn-Schalter heute nicht verkaufen. Nun habe ich eins bis Belfort und darf mich ab dort mit den Fahrkartenautomaten für die TER-Züge anfreunden.

Aktuell kommt erschwerend hinzu, dass die Rheintalstrecke zwischen Rastatt und Baden-Baden wegen des abgesenkten Tunnels gesperrt ist. Diese Sperrung umfahre ich nun auf französischer Seite.

Ausflüge

Der Älteste aller Ollen

23. August 2017, 13.08 Uhr

Dass diese alten Silberlinge überhaupt noch eingesetzt werden:

2017-08-23-1308.jpg

Und ich hatte mich auf elegantes Hineingleiten meines vollbepackten Fahrrades in einen Doppelstockzug, auf Klimaanlage und bequeme Sitze gefreut.

Ausflüge

Deutschland, deine (Umsteige-)Bahnhöfe

18. August 2017

17.46 Uhr. Bahnhof Miltenberg:

2017-08-18-1746.jpg

18.37 Uhr:

2017-08-18-1837.jpg

19.17 Uhr. Aschaffenburg Hauptbahnhof:

2017-08-18-1917.jpg

20.30 Uhr. Bahnhof Frankfurt Süd.

[ohne Bild, weil vergessen zu fotografieren]

Ausflüge

Amorbach, Gleis 1

15. August 2017

Wie gestern: meine Schwester fährt mit dem Auto, ich nehme mein Rad. Ausflug nach Amorbach ins Restaurant »Gleis 1«.

17.43 Uhr. Meine ersten echten Kässpätzle seit langem:

2017-08-15-1743.jpg

19.34 Uhr. Berlin ist überall:

2017-08-15-1934.jpg

19.42 Uhr. Bahnhof Amorbach:

2017-08-15-1942.jpg

19.43 Uhr:

2017-08-15-1943.jpg

In den Schlafwagen kann man tatsächlich übernachten.

Ausdauer, Ausflüge

Streckenfundstücke

14. August 2017

Kurzentschlossen fahre ich nicht zu meiner Freundin Sonja nach Karlsruhe, sondern werde eine meiner Schwestern noch ein paar Tage in Miltenberg besuchen. Meine Schwester hat mein Gepäck im Auto, ich überquere als kleine Übung für Spanien den Höhenzug im Odenwald mit dem Fahrrad.

13.46 Uhr. Haintalviadukt der Odenwaldbahn:

2017-08-14-1346.jpg

14.01 Uhr. Der Aufstieg beginnt:

2017-08-14-1401.jpg

14.25 Uhr. Scheitelpunkt bei 463 Meter NHN erreicht:

2017-08-14-1425.jpg

15.03 Uhr:

2017-08-14-1503.jpg

15.28 Uhr. Frühstück in Kirchzell:

2017-08-14-1528.jpg

16.15 Uhr. Ehemaliges Rathaus und bemerkenswerter Troll-Porsche mit Nazi-Aufklebern:

2017-08-14-1615.jpg

16.34 Uhr. Amorbach:

2017-08-14-1634.jpg

16.44 Uhr. Ganz andere Bahnstrecke:

2017-08-14-1644.jpg

17.09 Uhr. Miltenberg:

2017-08-14-1709.jpg

Ausflüge

Am Arsch der Welt

11. August 2017

12.41 Uhr. Die letzten Zeichen von Zivilisation, bevor es in »unser« Tal geht:

2017-08-11-1241.jpg

Die fast schon gebirgsartig gebaute Odenwaldbahn. Der ehemalige Haltepunkt Gaimühle wird natürlich seit Jahren ohne Halt durchfahren.

12.43 Uhr:

2017-08-11-1243.jpg

Mobilfunkempfang gibt es schon seit mehreren Kilometern keinen mehr.

12.49 Uhr:

2017-08-11-1249.jpg

12.50 Uhr. Am Arsch der Welt, aber hübsch::

2017-08-11-1250.jpg

12.58 Uhr. Unsere Heimstatt für die nächsten Tage:

2017-08-11-1258.jpg

Das Landheim Unterhöllgrund, das wir komplett angemietet haben.

Ausflüge

Ankunft im Dauerregen

10. August 2017, 16.06 Uhr

2017-08-10-1606.jpg

Blick über den Bahnhof Eberbach auf St. Johannes Nepomuk.

Ausblicke

Abfahrt im Dauerregen

10. August 2017, 15.22 Uhr

2017-08-10-1522.jpg

Auf den etwa drei Kilometern zum Hauptbahnhof Heidelberg bin ich natürlich klatschnass geworden. Wer denkt im Hochsommer denn daran, komplette Regenbekleidung einzupacken?

Ausflüge

Bonjour tristesse

10. August 2017, 4.09 Uhr

Ankommen in der totalen Trostlosigkeit:

2017-08-10-0409.jpg

Der Heidelberger Hauptbahnhof morgens um vier im Dauerregen.

Ausflüge

18 Minuten bis Gleis 3

9. August 2017, 20.40 Uhr

Abfahrt dort, wo ich vor 19 Stunden ankam – am Hauptbahnhof Berlin:

2017-08-09-2040.jpg

Meine erste Fahrt in einem Nicht-mehr-Liegewagen-Nachtzug. Ich ahne schon, dass ich nicht so erholt in Süddeutschland ankommen werde wie auf meinen häufigen Fahrten nach Karlsruhe im Liegewagen.

Ausflüge

Niveaugleiches Aus- und Umsteigen

8. August 2017

Ich war etwas in Sorge, dass die fahrplanmäßigen elf Minuten Umsteigezeit am Stettiner Hauptbahnhof (Szczecin Główny) etwas knapp werden konnte. Beim letzten Mal musste ich den Bahnsteig wechseln. Auch hier gibt es – wenn ich es recht weiß – noch keine Aufzüge.

21.04 Uhr. Positive Überraschung:

2017-08-08-2104.jpg

Mein TLK (rechts) ist überpünktlich, mein Regionalzug nach Angermünde (links) wartet am selben Bahnsteig.

22.15 Uhr. Auch am Bahnhof Angermünde muss ich nicht – wie sonst schon mehrfach – den Bahnsteig wechseln:

2017-08-08-2215.jpg

23.58 Uhr. Fast pünktliches Ankommen am Hauptbahnhof Berlin:

2017-08-08-2358.jpg

Ausflüge

jest 18:17

8. August 2017, 18.17 Uhr

2017-08-08-1817.jpg

Ausflüge

7 Minuten bis Bahnsteig 2

8. August 2017, 15.53 Uhr

2017-08-08-1553.jpg

Hauptbahnhof Danzig (Gdańsk Główny) – leider noch immer ohne Aufzüge oder Rampen zu den Bahnsteigen.

Ausblicke

7 Minutes bis Gleis 3

5. August 2017, 16.22 Uhr

2017-08-05-1622.jpg

Ausflüge

Alternatives Reisen in Mitteleuropa

5. Juli 2017, 11 Uhr

Vor etwa fünfzehn Jahren habe ich beschlossen, nach Möglichkeit in kein Flugzeug mehr zu steigen. Treibhausgase. Fluglärm. Wegen sowas. Ich finde, man muss immer bei sich selber anfangen, wenn man die Welt besser haben will. Das ist leider manchmal etwas mühsam. Zweimal habe ich mein Vorhaben in den vergangenen zehn Jahren gebrochen. Einmal bin ich von Berlin nach Sankt Petersburg geflogen (und zurück). Das wäre mit dem Zug alleine wegen der Visa total umständlich geworden. Ich war wegen der Arbeit dort, da war dann auch keine Zeit für jeweils zwei Tage An- und Abreise. Und einmal bin ich von Thessaloniki nach Berlin geflogen. Auf dem Hinweg mit dem Zug. Via Budapest, Belgrad und Sofia. Das war toll, dauerte aber am Ende wegen eines ausgefallenen Zuges drei Tage.

Ich bin nach Kopenhagen eingeladen worden. Mit dem Flugzeug wäre das eine Sache von 90 Minuten Flug und etwa 800 Złotych für das Flugticket. Das sind um die 200 Euro. Ganz billig ist das nicht. Aber wenigstens schnell.

Man kann aber auch mit dem Zug fahren. Oder mit der Fähre. Ein bisschen Abenteuer.

Zuerst die Variante auf dem Landweg.

Das, was einem von der Bahn standardmäßig angeboten wird, ist der Weg über Berlin und Hamburg:

Dauert um die 15 Stunden. Kostet mindestens 150 Euro.

Man kann sich das aber auch selbst zusammenstellen. Und zwar direkt Richtung Norden und dann einmal um die westliche Ostsee herum.

Von Warszawa Centralna nach Szczecin Główny:

Dauert (wegen Bauarbeiten an der Bahnstrecke westlich von Warschau) um die 7 Stunden. Kostet mit dem TLK um die 70 Złotych, also etwa 18 Euro.

Von Szczecin Główny nach Lübeck Hauptbahnhof:

Dauert um die 5 Stunden. Kostet mit dem Regionalexpress über Schwerin 23 Euro.

Von Lübeck Hauptbahnhof nach Københavns Hovedbanegård:

Dauert um die 5 Stunden. Kostet 42 Euro.

Macht zusammen 17 Stunden Reisezeit. Und etwa 92 Euro (inklusive Fahrradkarten) Kosten für Bahntickets.

Dann gibt es aber auch noch die Fähre. Ich bin noch nie mit einer Fähre über die Ostsee gefahren.

Von Warszawa Centralna nach Świnoujście:

Dauert um die 9 Stunden. Kostet etwa 80 Złotych, also etwa 20 Euro.

Von Świnoujście nach Trelleborg mit der Fähre:

Dauert um die 6 Stunden. Kostet genau 80 Euro.

Von Trelleborg nach Københavns Hovedbanegård:

Dauert 1 Stunde. Kostet 142 schwedische Kronen. Etwa 14 Euro.

Die Variante mit der Fähre kostet insgesamt also auch nur um die 120 Euro.

Ich glaube, ich mach das so: eine Richtung mit der Fähre, die andere Richtung mit dem Zug über Lübeck (und dann natürlich auch ein bisschen mit der Fähre). Und wenn ich Lust habe, halte ich unterwegs und schau mir Städte an.

Ausflüge

Streckenfundstücke

14. Juni 2017

Obwohl beide Städte meiner Reise (Danzig im Norden, Warschau am südlichen Ende meiner Zugfahrt) westlich der Weichsel (Wisła) liegen, führt die Bahnstrecke größtenteils auf östlicher Seite der Flusses.

Beim Start der Reise in Warschau hat man die ziemlich spektakuläre Weichselüberquerung über die most średnicowy gleich nach dem Bahnhof Centralna, nach dem Start in Danzig dauert es etwa zwanzig Minuten, bis man bei Dirschau (Tczew) über die imposante Eisenbahnbrücke fährt. Vom Zug aus sieht man sehr gut die direkt neben der Bahnbrücke liegende Straßenbrücke.

19.49 Uhr:

2017-06-14-1949a.jpg

2017-06-14-1949b.jpg

19.58 Uhr. Zehn Minuten später fährt man an der Ordensburg Marienburg (Zamek w Malborku) vorbei:

2017-06-14-1958.jpg

Ausflüge

Fast den falschen Zug genommen

14. Juni 2017, 19.23 Uhr

Hier kommt der richtige Zug:

2017-06-14-1923.jpg

Laut Fahrplan hätte er 19.17 Uhr abfahren (und entsprechend ein paar Minuten früher kommen) sollen. Gegen 19.15 Uhr kam am selben Bahnsteig (aber auf dem anderen Gleis) ein anderer Fernzug an. In dem hatte ich mein Gepäck schon drin.

Am Hauptbahnhof Danzig (Gdańsk Główny) gibt es leider weder einen Wagenstandanzeiger noch – wie man auf dem Bild sehen kann – Zugzielschilder an den Gleisen. Ich bin also davon ausgegangen, dass der Zug, der an »meinem« Bahnsteig zu »meiner« Zeit ankommt, auch mein Zug sei. Ich hatte meine zwei Ortlieb-Taschen schon im Zug, wollte gerade das Fahrrad holen, da schloss ein Schaffner die Türe des Waggons. Ich, eh schon leicht in Hektik, weil »mein« Waggon Nummer 10, für den ich eine Platzreservierung habe, am anderen Ende des Zuges war und ich auf der Suche nach dem Fahrradabteil die komplette Zuglänge entlang gerannt bin, mach den Schaffner kurz an, dass er doch bitte noch auf mich und mein Fahrrad warten solle. Der Schaffner fragt mich, wo ich denn hinwolle. Nach Warschau, sage ich ihm, er schüttelt den Kopf und sagt, dass der Zug nach Olsztyn fahre.

In der Hektik hatte ich natürlich nicht auf die Zuglaufschilder am Zug selbst geachtet.

Das ist echt total doof. Warum gibt es an diesem Bahnhof diese Schilder nicht? Zwar gibt es Durchsagen, die sind natürlich ausschließlich auf Polnisch. In denen wird so viel erzählt, dass man als Ausländer nicht einmal versteht, wohin der nächste einfahrende Zug überhaupt fährt. Nach den Durchsagen gab es immer Massenwanderungen auf dem – wie man sieht – sehr vollen Bahnsteig (fünf Minuten vorher war er noch voller). Ich verstehe immerhin, dass viele Zahlen genannt werden. Vermutlich die Wagennummern und wo welcher Teil des Zuges hält. Und um welche Zeit er wo ankommt. Aber ein kurzes »next train to Olsztyn« auf English würde dann auch nicht schaden.

Ich verstehe das wirklich nicht. In Warschau ist das Leitsystem im Bahnhof total vorbildlich. Der Hauptbahnhof in Danzig wurde erst kürzlich saniert. Dass es diese Schilder offenbar in der Vergangenheit überhaupt nicht gab, finde ich schon sehr ungewöhnlich. Aber dass sie im 21. Jahrhundert bei einer Sanierung nicht angebracht wurden, kann ich wirklich nicht verstehen.

Vollends verwirrend wird es für Ausländer (ich kenne das schon seit zwanzig Jahren), dass in Polen zwischen Bahnsteig peron«) und Gleis tor«) unterschieden wird. Ich stehe hier also auf Bahnsteig 1 an den Gleisen 4 und 2.

Auf den polnischen Zugtickets steht übrigens weder Bahnsteig- noch Gleisnummer. Niemals.

Ausflüge

Pesa trifft Alstom

14. Juni 2017, 19.08 Uhr

SA133 trifft ED250:

2017-06-14-1908.jpg

Ein Dieseltrebwagen von Pesa und ein Hochgeschwindigkeitszug (»Pendolino«) von Alstom im Hauptbahnhof Danzig (Gdańsk Główny).

Ausflüge

Dobry wieczór Gdańsk

12. Juni 2017, 19.51 Uhr

2017-06-12-1951.jpg

Blick auf die Kräne der ehemals stolzen Danziger Werft (Stocznia Gdańska).

(Wach seit 7.)

Nächste Seite »