Archive for the 'Apple für Anfänger' Category

Apple, Apple für Anfänger

Geburtstagserinnerungen für Mac & iPhone (mit BirthdayScanner X)

31. Oktober 2014

10.31 Uhr. So sieht der Kalender (bis Mac OS 10.7: iCal) auf meinem iMac aus:

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10.32 Uhr. Und so auf meinem MacBook:

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Wie man sieht, habe ich den Apple-eigenen Geburtstagskalender deaktiviert, dafür gibt es einen eigenen, der via iCloud mit allen Geräten synchronisiert wird.

(Ehe sich jemand über meinen ♥-Kalender wundert: das ist keine Verwaltung meiner Liebschaften, sondern sind Termine mit mir sehr herzlich verbundenen Personen.)

10.36 Uhr. Diesen separaten Kalender befüllt man mit BirthdayScanner X:

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Dort kann man auch angeben, dass man nicht erst am eigentlichen Geburtstag, sondern beispielsweise zwei Tage vorher einen Hinweis erhalten möchte.

Das Besondere gegenüber dem Apple-eigenen Geburtstagskalender ist, dass man auch andere jährliche Termine dort mit eingeben kann. Zum Beispiel Hochzeits- oder Todestage.

Außerdem zeigt BirthdayScanner X das Alter der Gratulanten an.

10.40 Uhr. Wichtig ist, dass man einen neuen entsprechenden Kalender vorher über die Kalender- bzw. iCal-Ablage am Mac erstellt, da BirthdayScanner X selbst nur einen lokalen Kalender anlegt, der sich dann nicht mit iPhone oder iPad synchronisiert:

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10.41 Uhr:

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10.42 Uhr. Ausgewählt wird der soeben selbst angelegte neue Kalender in der iCloud:

2014-10-31-1042.png

Anschließend heißt es, Geduld zu haben. Je nach Umfang des eigenen Adressbuches kann es bis zu einer halben Stunde dauern, bis alle Termine importiert sind.

10.43 Uhr. Die jeweiligen Daten trägt man vorher im Adressbuch ein:

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11.06 Uhr. In meinem Fall brauchte der Import fast zwanzig Minuten:

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11.10 Uhr. Fertig ist der Geburtstagskalender:

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Was man wissen muss: BirthdayScanner X scannt nicht selbstständig nach neuen Daten. Man muss das Programm auf seinem Mac ab und zu »von Hand« starten. Theoretisch ist das Programm in der Lage, zwischen bereits importierten Daten und neu im Adressbuch eingetragenen Daten zu unterscheiden, mir hat es jetzt aber in den vielen Jahren, in denen ich das Programm nutze, immer wieder Einträge verdoppelt. Ich bin jetzt dazu übergegangen, den alten, von mir selbst angelegten Geburtstagskalender in iCal komplett zu löschen und anschließend einen neuen anzulegen.

Apple, Apple für Anfänger

Starterpaket für iPhone bzw. iPad

31. Mai 2014, 14 Uhr

Aus gegebenem Anlass eine Liste der Apps, die man meiner Meinung nach auf seinem iPhone bzw. iPad installiert haben sollte:

Wikipanion – Zugang zu Wikipedia. Gibt es in einer kostenlosen und kostenpflichtigen Variante. Die kostenpflichtige spricht mehrere Sprachen. Das ist bei Besuchen im Ausland ganz sinnvoll.

Süddeutsche Zeitung

Tagesschau

ARD-Mediathek

ZDF-Mediathek

ARTE

YouTube

Facebook

WeatherPro

Regenradar

Instagram

360 Panorama – nimmt 360-Grad-Fotos auf.

Google Maps

Verwaltung des jeweiligen Telefonanbieters (bspw. Telekom, Vodafone, O₂, e-plus, simyo).

Deutsche Bahn

BVG (Berliner Verkehrsbetriebe)

Twitter

Echofon – etwas eleganter twittern.

iTranslate

QR Reader

eBay

Amazon

ToxFox – überprüft, ob Kosmetika Hormone enthalten.

WWF-Fischratgeber

Dropbox – vor allem zum schnellen Hochladen der mit dem iPhone bzw. iPad geschossenen Fotos auf den eigenen Rechner.

Und wenn gar nichts mehr hilft, hilft vermutlich TeamViewer bzw. TeamViewer QuickSupport.

Apple, Apple für Anfänger

iCloud im Finder nutzen

29. Juni 2013, 16.20 Uhr

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Wer iCloud nicht nur zum Synchronisieren von Adressbuch (respektive Kontakte) und iCal (respektive Kalender) nutzen möchte, sollte sich das ziemlich clevere Programm iClouDrive – übrigens geschrieben von einem 15-Jährigen (!) – installieren.

Bei mir gab es leider noch das Problem, dass mein MacBook (mit Mac OS 10.7.5) partout keine Verbindung zur Dokumente-Synchronistaion bei iCloud aufbauen wollte.

Die Lösung war dann (nach sehr viel Rumgefrickel): ich habe die Datei

com.apple.ubd.plist

aus der Library

/System/Library/LaunchAgents

von meinem iMac (mit Mac OS 10.8.4) auf das MacBook kopiert und die dort vorhandene Datei überschrieben.

Diese Synchronisation via iCloud bietet sich an, wenn man tatsächlich mehrere eigene Macs hat. Apple offeriert mit der iCloud kostenlos 5 GB, in der Dropbox sind es nur 2 GB. Außerdem teilt man sich oft genug den Platz in der Dropbox mit der halben Familie oder etlichen KollegInnen. Den iCloud-Platz hat man ganz für sich alleine.

Apple, Apple für Anfänger

Memory Clean

9. Mai 2013

Noch ein bisschen Feintuning am nicht mehr ganz neuen System 10.7 am MacBook (bzw. 10.8 am iMac). Memory Clean scheint mir auch ein ganz sinnvolles Programm zu sein. Es putzt den Arbeitsspeicher im Hintergrund sauber.

17.57 Uhr:

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17.59 Uhr:

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Apple für Anfänger: rechte Maustaste

6. März 2011, 14 Uhr

»Früher« hatten Macs nur eine Maustaste. Grundsätzlich kommt man auch heute noch mit nur einem Tastenklick aus, komfortabler geht es allerdings mit einer Mehrtastenmaus, die entsprechend konfiguriert ist:

-Menü → Systemeinstellungen → Maus [im Bild das Menü der Magic Mouse] → Sekundärklick → Rechts

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Auf einem MacBook ohne Maus kann man auch die »rechte Maustaste« aktivieren:

-Menü → Systemeinstellungen → Trackpad → Taste führt Sekundärklick aus, wenn zwei Finger auf dem Trackpad liegen → Haken setzen

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Sind diese Einstellungen vorgenommen, erhält man in allen Programmen Zusatzinformationen, wenn man mit der rechten Maustaste arbeitet. Das sind die sogenannten Kontextmenüs.

Dazu in anderen Kapiteln später mehr.

Wenn man einen ganz alten Mac mit nur einer Maustaste besitzt (oder ein altes iBook beziehungsweise PowerBook, welches die Zweitastengesten auf dem Trackpad nicht unterstützen), kommt man durch Drücken der ctrl-Taste auch an die Kontextmenüs.

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Apple für Anfänger: Akkupflege

6. März 2011, 12 Uhr

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Das Erste, was ich NeubesitzerInnen eines portablen Gerätes eintrichtere, ist, dass sie ihre Akkus pfleglich behandeln sollen.

In den aktuellen MacBooks, iPhones, iPods und iPads werden keine Lithium-Ionen- und schon gar keine Nickel-Cadmium-Akkus, sondern Lithium-Polymer-Akkus verbaut. Angeblich sollen diese Stromspeicher den befürchteten Memory-Effekt nicht mehr kennen. Ich schwöre aber trotz allem darauf, Akkus nur vollständig zu ent- und auch nur vollständig aufzuladen und vor allem meine Geräte nicht dauerhaft am Stromnetz zu belassen.

Mein MacBook schaffte mit dem ersten Akku bis ins hohe Alter von drei Jahren noch verlässlich drei Stunden (anfangs waren es vier), selbst heute nutze ich diesen Akku im Wechsel mit dem neu gekauften und erreiche damit noch Akkulaufzeiten von über zwei Stunden.

Wenn ein Akku doch mal Schwächen zeigt, hilft bei den MacBooks eine Akku-Kalibrierung. Dazu muss der Akku zwei Stunden voll aufgeladen sein. Dann trennt man die Verbindung zum Netzteil und arbeitet so lange, bis die Meldung kommt, dass der Akku fast leer ist. Trotzdem weiter arbeiten. Wichtige Dokumente sollten jetzt natürlich gesichert sein. Der Rechner fällt in den folgenden Minuten in eine Art Tiefschlaf. In diesem lässt man ihn. Weiterhin ohne Verbindung zum Stromnetz. Für mindestens fünf Stunden. Anschließend den Rechner wie gewohnt aufladen. Der Akku sollte nun spürbar bessere Leistung bringen.

Am Sinnvollsten macht man das mit der Entleerung natürlich über Nacht. Zum Abend zum Beispiel bei fast leerem Akku Musik laufen lassen.

Dieses Prozedere soll man laut Apple mindestens alle acht Wochen wiederholen.

Wer mag, kann sich mit einer Protokollierung vorher und nachher die Veränderung via Programm Coconut Battery anzeigen lassen.

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Links mein Akku vor etwa vier Wochen, rechts akutell.

Der jeweils obere Wert zeigt den aktuellen Ladestand an. Der mittlere Wert die Gesamtkapazität des Akkus. Wie man hier sieht, verbesserte sich diese bei meinem Akku von 83 auf 93 Prozent.

Apple, Apple für Anfänger

Neue Rubrik: Apple für Anfänger

6. März 2011, 11 Uhr

1990 hätte ich mit Strichlisten anfangen sollen. Strichlisten für Freunde und Bekannte, die ich erfolgreich zu Apple-Benutzern gemacht habe. Strichlisten für Macs, die ich auf Zack gebracht habe. Strichlisten für Freunde und Bekannte, die ich im Umgang mit ihren Macs auf Zack gebracht habe. Strichlisten für Freunde und Bekannte, die nun sogar schon ohne mein weiteres Zutun MacBooks, iPods, iPhones oder iPads kaufen.

Ich hätte Hunderte von Strichen machen können in den letzten zwanzig Jahren. Wirklich Hunderte!

Gestern kam wieder so eine E-Mail:

hallo achim, habe mir heute ein iphone geschenkt u. sogar schon selber mail-accounts eingerichtet. um dann festzustellen, daß das alles mit synchronisation viel schneller und ohne vertippfehler gegangen wäre…aber was ich nicht weiß, WO FINDE ICH MEINE APPLE-ID???

Seit ein paar Tagen ging ich schon schwanger mit der Idee, hier in unregelmäßigen Abständen einen Techniksachverhalt auch für Technikunwissende möglichst verständlich zu erklären.

Das werde ich nun wirklich anfangen. Dazu gibt es eine neue Rubrik. »Apple für Anfänger«. Wer dieses Blog in der klassischen Browseransicht (also nicht auf einem iPhone) liest, sieht rechts meine Rubriken. In Blogsprech »Kategorien«. Fangen alle mit A an. Jetzt also die neue Kategorie »Apple für Anfänger«. Für Anfängerinnen natürlich auch.

Heute werde ich mit dem Adressbuch beginnen.

Für einige BenutzerInnen werden meine Tipps völlig banal erscheinen, aber vielleicht ist für die Mehrheit der EinsteigerInnen das eine oder andere Neue und Nützliche dabei.

Wer weitere Tipps hat, darf diese gerne als Kommentar hinterlassen. Anregungen zu neuen Themen werden auch gerne angenommen.

Und wem einer meiner Tipps besonders sinnvoll erscheint, darf auf den grünen Daumen unten klicken. Dann weiß ich, dass meine Arbeit hier nicht völlig vergebene Müh ist.

P.S. Das Geheimnis mit der Apple-ID habe ich gestern schon in einer Antwort-E-Mail gelüftet.

P.P.S. Ich hätte nicht gedacht, dass ich für »das bisschen Text« der ersten Lektionen über sechs Stunden brauchen würde.

Bisher erschienen:

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Apple, Apple für Anfänger

Apple für Anfänger: Adressbuch

6. März 2011, 11 Uhr

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Im Programm »Adressbuch« (englisch »address book«) werden folgende Informationen zentral gesammelt und verwaltet:

  • der eigene Name, die eigene E-Mail-Adresse, die eigene Postanschrift, die eigene Telefonnummer, der eigene Geburtstag (um eventuell Formulare im Web automatisch ausfüllen zu können)
  • Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Postanschriften, Geburtstage von Kontaktpersonen

Das Programm dient ebenso auf einem iPhone, iPod oder iPad zur Adress- (Telefon-, Geburtstags- etc.)verwaltung.

Zuerst sollten wir uns die Voreinstellungen des Programms anschauen.

Adressbuch → Einstellungen → Allgemein

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In der Regel wird man es wie ich handhaben: Zuerst der Vorname, dann der Nachname.

Auf dem iPhone sollte dieselbe Einstellung vorgenommen werden:

Einstellungen → Mail, Kontakte, Kalender → Kontakte → Sortierfolge → Vor-, Nachname

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Wer nun auf dem Mac mehrheitlich geschäftliche Kontakte einpflegen möchte, kann das »Privat« in den Voreinstellung auf »Arbeit« umstellen oder umgekehrt:

Adressbuch → Einstellungen → Vorlage

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Im nächsten Reiter kann man die Formatierung (Gruppierung) der Telefonnummern voreinstellen.

Adressbuch → Einstellungen → Telefon

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Was man dort einstellt, kann man selbst entscheiden. Ich habe bei mir die automatische Formatierung deaktiviert:

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Im letzten Reiter bestimmt man, welche Daten beim Export der vCard (so heißt das Format, in dem die Adressdaten verwaltet und auch weitergegeben werden können) berücksichtigt werden sollen:

Adressbuch → Einstellungen → vCard

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Nun zum Aufbau des Programms auf dem Mac:

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Die linke Spalte zeigt Gruppen an. Das können E-Mail-Verteilergruppen sein. Oder eigene Gruppen à la »Familie«, »Kegelverein«, »Arbeit«. Dazu später mehr.

In der mittleren Spalte werden die eigentlichen Kontakte angezeigt.

Um einen neuen Kontakt hinzuzufügen, klickt man in der mittleren Spalte unten auf +.

Das Ausfüllen des dann in der rechten Spalte folgenden Formulars ist selbsterklärend:

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Wer sich ein iPhone zulegen möchte, sollte möglichst vor dessen erster Inbetriebnahme Ordnung in sein Adressbuch bringen. Das Chaos, das im Adressbuch auf dem Mac herrscht, wird gnadenlos auf das iPhone übertragen. Das Gleiche gilt natürlich für iPods oder iPads oder bei eventuell anstehender Synchronisierung zwischen mehreren Rechnern.

Genauigkeit beim Eingeben der Postanschriften wird später auf dem iPhone durch korrekte Darstellung der Adressen in Google Maps belohnt. Dort gelangt man durch Klick auf die Postanschrift im Adressbuch nämlich direkt in Google Maps:

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Doch zurück zum Adressbuch auf dem Mac.

Möchte man einen Kontakt um einen weiteren Eintrag ergänzen, kann man das wie folgt machen:

Visitenkarte → Feld hinzufügen → gewünschtes Feld auswählen

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Sollte keiner der von Apple vorgegeben Rubriken passen, kann man sich diese auch selbst basteln. Beispielsweise sieht Apple keine Skype-Kontakte im Adressbuch vor.

Kontakt auswählen → Bearbeiten (unten links) → »Homepage« auswählen → Eigene → »Skype« tippen → Skype-Benutzernamen mit einem führenden skype: eingeben

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Anschließend kann man diesen Kontakt direkt aus dem Adressbuch anskypen. Funktioniert selbstverständlich auch auf dem iPhone.

Ähnlich kann man Geburtstage um Hochzeits- oder sonstige -tage erweitern.

Möchte man einem Kontakt noch ein Foto verpassen (damit dieses beim Anruf der Person auf dem iPhone angezeigt wird), wählt man sich aus seinen eigenen Bildern ein passendes aus.

Kontakt auswählen → Bearbeiten (unten links) → Doppelklick auf das noch leere Foto [Fortsetzung nach dem Screenshot]


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→ Wählen → entsprechens Foto auswählen

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An dieser Stelle kann – so die entsprechende Person gerade anwesend und gut frisiert ist und der Rechner eine iSight besitzt – natürlich auch ein Foto mit der Webcam gemacht werden.

Sollte das gewünschte Foto nur in der iPhoto-Library vorliegen, muss man leider einen Umweg über iPhoto beschreiten.

iPhoto öffnen → gewünschtes Bild mit Einmalklick auswählen → cmd-C (-C) [Foto befindet sich nun im Zwischenspeicher] → zurück zu Adressbuch → Kontakt auswählen → Bearbeiten → Bild → Doppelklick → cmd-V (-V)

Ähnlich kann man mit Fotos aus dem Internet verfahren. So kopiert man ein Foto, das beispielsweise nur in Facebook vorliegt:

Website mit dem gewünschten Foto in Safari oder Firefox öffnen → Foto mit rechter Maustaste anklicken → Bild kopieren → [Fortsetzung nach dem Screenshot]

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→ zurück zu Adressbuch → Kontakt auswählen → Bearbeiten → Bild → Doppelklick → cmd-V (-V)

Zumindest bei mir zickt Adressbuch manchmal etwas, wenn ich hintereinander eine Adresse neu erstellt habe und direkt ein Bild hinzufügen möchte. Da hilft dann, Adressbuch kurz zu beenden (cmd-Q bzw. -Q) und danach wieder zu öffnen.

Möchte man aus seinem Adressbuch am Mac direkt eine Google-Maps-Ansicht öffnen, gehe man wie folgt vor:

Kontakt auswählen → Feld vor der Postanschrift → linke Maustaste → Umgebungskarte der Adresse → Klick

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Korrekte Schreibweise der Adresse vorausgesetzt, öffnet sich daraufhin der Browser in der entsprechenden Google-Maps-Ansicht:

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Wer sich jetzt fragt, warum in meinem Kontektmenü Angaben zu finden sind, die bei euch nicht zu sehen sind, dem sei noch folgende nützliche Erweiterung ans Herz gelegt: Google Maps Plugin for Address Book.

Einmal installiert, kann man sich direkt aus dem Adressbuch heraus Routen anzeigen lassen.

Kontakt auswählen → Feld vor der Postanschrift → linke Maustaste → Google Directions → Klick

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Anschließend kann man noch auswählen, von wo man starten möchte:

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Und mit dem Klick auf »Map« sieht man, dass es von Berlin nach München über die Autobahn etwa 600 Kilomter sind, für die mit dem Auto etwa sechs Stunden benötigt werden oder zu Fuß etwa fünf Tage:

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In hoffentlich naher Zukunft wird man bei Google Maps dann auch das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel als Vehikel auswählen können. Für Strecken in den USA ist dies schon heute möglich:

2011-03-06-2024.png

Wer in seinem E-Mails schon massenhaft Kontakte hat, die noch nicht im Adressbuch zu finden sind, kann diese sehr komfortabel ins Adressbuch bringen, anstatt sie mühsam von Hand abzutippen.

Apple Mail → entsprechende E-Mail auswählen → Absenderzeile auswählen → am Ende der Zeile linker Mausklick → Zum Adressbuch hinzufügen

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Das funktioniert ähnlich am iPhone:

E-Mail aufrufen → Absenderzeile auswählen → anklicken → Neuen Kontakt erstellen

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Man sollte sich aber zumindest beim ersten Mal für ein Gerät entscheiden. Sonst könnte es Probleme mit der Synchronisation geben. Außerdem sollte man darauf achte, ob die Rubriken der jeweiligen Adresseinträge korrekt sind. Also ob eine Adresse »Privat« oder »Arbeit« ist.

Eine Person kann demnach auch mehrere Adresseinträge haben. Man muss nicht für Privat- und Büro-E-Mail-Adressen verschiedene Kontakte erstellen.

Dazu noch einmal ein Beispiel:

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Möchte man einen neuen Adressbucheintrag aus dem E-Mail-Programm heraus um Angaben aus einer vorhandenen E-Mail-Signatur erweitern, geht das so:

E-Mail in Apple Mail öffnen → Adresse in der Signatur mit linker Maustaste anklicken → [Fortsetzung nach dem Screenshot]

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→ Zu vorhandenem Kontakt hinzufügen → [Fortsetzung nach dem Screenshot]

2011-03-06-1732.png

→ ggf. Daten korrigieren → Zum Adressbuch hinzufügen

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Fertig ist der perfekte Eintrag im Adressbuch, ohne dass man die Angaben mühsam selbst tippen musste.

Wer Doppelungen in seinem Adressbuch finden sollte, kann diese auch sehr einfach auflösen:

Beide Einträge auswählen (mit gedrückter cmd-/-Taste) → Visitenkarte → Ausgewählte Visitenkarten zusammenführen

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Unter Umständen muss man den neuen zusammengeführten Eintrag noch bearbeiten. Eventuell vorhandene Doppelungen werden als Notiz im Adressbucheintrag übernommen.

Apple, Apple für Anfänger, Arbeit

Apple für Fortgeschrittene: Safari-Erweiterungen

3. Dezember 2010

Einige meiner Blogeinträge benutze ich auch für mich als Checkliste, wenn ich fremde Macs auf Zack bringe. So meine Rubrik »Apple für Anfänger«, die ich immer wieder ergänze oder mein Eintrag »Apple für Fortgeschrittene«.

Heute gibt es ein Update für Fortgeschrittene. Oder auch ein neuer Merkzettel für mich, da ich in den nächsten Tagen mindestens fünf Macs auf neuesten Stand bringen werde.

Wer mit der aktuellen Version von Apples Browser (Safari 5) arbeitet, kann diesen mit Erweiterungen aufhübschen.

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Hier meine persönliche Top 10 Top 11 der Safari-Erweiterungen:

  • AdBlock: Verhindert Werbeeinblendungen.
  • FaceBlock: Verhindert Werbeeinblendungen auch auf Facebook.
  • A Cleaner YouTube: Verschlankt YouTube auf das Wesentliche – nämlich den einen Film, den man sehen möchte.
  • YouTube5: Spielt YouTube-Filme in HTML5 ab.
  • NoMoreiTunes: Verhindert, dass sich iTunes automatisch öffnet, wenn man etwas bei iTunes nachsehen möchte. Sehr praktisch, wenn man beispielsweise kurz nach einer iPhone-/iPod-/iPad-App schauen möchte oder kurz einen Song in iTunes probehören will.
  • Translate: Erweitert die Safari-Symbolleiste um einen Befehlsknopf, über den man fremdsprachige Websites via Google Translate übersetzen lassen kann. Seither lese ich jeden Morgen kurz die polnische Gazeta Wyborcza.
  • Flickr Original: Zeigt sofort die Originalgröße von Flickr-Bildern an.
  • Awesome Screenshot: Ermöglicht den Screenshot einer kompletten Website (also nicht nur des auf dem Monitor sichtbaren Teils – funktioniert meiner Erfahrung nach leider nicht mit allen WordPress-Blogs).
  • Seach Preview: Zeigt Miniaturansichten der Websites in der Google-Ergebnisliste.
  • Maximize: Erweitert die Safari-Symbolleiste um einen oder mehrere Befehlsknöpfe, mit denen sich beispielsweise zwei Websites exakt je die Hälfte des gesamten Bildschirms teilen können. Darüber hinaus kann man verschiedene Bildschirmauflösungen simulieren. Sehr sinnvoll beim Gestalten von Websites, wenn man vor einem 24-Zoll-Monitor sitzt und schauen will, wie die gerade gestaltete Website auf einem 13-Zöller aussieht.
  • Historygram: Zeigt das eigene Surfverhalten an.

Noch ein paar Sätze zur weiteren Handhabung: Wer nicht weiß, wie man die geladenen Erweiterungen installiert, werfe einen Blick auf sein Safari-Fenster »Downloads«.

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Dort findet man alle runtergeladenen Extension. Mit Doppelklick auf das jeweilige Symbol installiert man die entsprechende Erweiterung, sofern diese in den Safari-Voreinstellungen aktiviert sind (siehe Screenshot ganz oben).

Apple, Apple für Anfänger

Apple für Fortgeschrittene

11. Januar 2010

[aktualisiert am 30. Dezember 2015]

Fortsetzung meiner Reihe »Apple für Anfänger«. Noch ein paar sinnvolle Programme oder Systemerweiterungen:

  • Loginox ermöglicht ein individuelles Startbildschirmbild.
  • StartupSound ermöglicht, die Lautstärke des Starttons zu regeln oder ganz abzustellen.
  • Cache Out X löscht Cache-Dateien des Systems und diverser Browser – das ist vor allem seit Safari 4 sehr sinnvoll, da Safari für die »Top-Sites«-Darstellung immens viele Vorschaudateien im Cache ablegt.
  • Dropbox ist eine Art digitaler USB-Stick. Sehr elegant, ermöglicht Zugriff auf eigene Dateien auch von fremden Rechnern oder vom iPhone. Liegt außerdem in einer Windows- und einer Linux-Version vor.
  • DefaultFolder erweitert das Kontextmenü beim Speichern und Öffnen von Dateien. Für mich schon seit System 7 unverzichtbar. Kostet nach einer dreißigtägigen Demophase allerdings 35 US-Dollar.
  • iStat Pro ist ein Widget, das über diverse Rechnerparameter informiert.
  • Onyx ist ein wichtiges Systemwerkzeug
  • TinkerTool schaltet verborgene OS-X-Funktion frei (oder ab).
  • SMARTReporter überprüft bei jedem Neustart die Festplatte und meldet rechtzeitig eventuelle Festplattenprobleme.
  • App Cleaner deinstalliert nicht nur Programme, sondern auch alle dazu gehörigen Systemerweiterungen, Präferenzen und sonstige Einstellungen.
  • TotalFinder bringt Tabs auf den Finder.
  • Mediathek zieht Filme aus der Internet-Mediathek der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender.
  • HyperDock erweitert das Dock um Miniaturansichten aller geöffneten Dateien eines Programmes.
  • OmniGrowl bringt auf Wunsch im Viertelstundentakt ausgewählte Nachrichten, das aktuelle Wetter oder Geburtstagserinnerungen als Growl-Meldung auf den Bildschirm

Apple, Apple für Anfänger

Kommunizieren auf allen Kanälen mit dem Mac

24. Januar 2009

Vierter und vorerst letzter Teil meiner kleinen Reihe »Apple für Anfänger«.

Wer seinen Mac nur nutzt, um ab und zu Nachrichten via Facebook, StudiVZ, GayRomeo oder XING zu verschicken oder E-Mail ausschließlich und unkomfortabel via Webmail pflegen möchte, muss sich um meine nun folgenden Tipps nicht kümmern.

Für mich ist mein Mac (bzw. sind meine Macs und mein iPod touch) inzwischen mein Kommunikationsdrehkreuz geworden. Radio höre ich schon lange nicht mehr. Auf die Glotze könnte ich verzichten (wenn auch schwer auf arte). Auf das Tageszeitungsabo auch. Aber nicht auf Apple Mail, iChat und NetNewsWire.

(An dieser Stelle möchte ich übrigens mein tiefes Mitgefühl mit Barack Obama mitteilen. Der arme Mann muss zumindest eine Zeitlang sein Equipment dieser Art abgeben. Das wäre für mich ja vermutlich der einzige Grund gewesen, dieses Amt nicht anzustreben …)

Hier die Liste der für mich unverzichtbaren Kommunikationswerkzeuge auf dem Mac:

Apple Mail ist das mit Mac OS X mitinstallierte E-Mail-Programm. Das kann alles, was man per Webmail machen kann, nur noch eleganter. Und vor allem: Es kann mehrere E-Mail-Konten gleichzeitig verwalten. Das können selbstverständlich auch andere E-Mail-Programme wie Thunderbird oder Entourage auch. Thunderbird mag der eine oder andere Umsteiger von Windows schon kennen. Über das Schrottprogramm Entourage sprechen wir besser nicht (Bugs, hässliche Darstellung von HTML, keine Einbindung des Adressbuches, Abkacken bei Erreichen einer Maximalgröße der Datenbank etc, pp). Mir ist Apple Mail jedoch wegen Funktionsumfangs, klarer und eleganter Optik und Zuverlässigkeit am liebsten.

Aus dem Adressbuch lassen sich mit ein paar Erweiterungen zum Beispiel auch SMS verschicken, Routen berechnen, Geburtstage verwalten, Mobiltelefone abgleichen oder E-Mail-Gruppen erstellen.

iChat ist ein Text-, Audio- und Videochatprogramm, das ebenfalls mit Mac OS X geliefert wird. Für die Audio- und Videofunktionen ist natürlich entsprechende Hardware bei beiden Kommunikationspartnern nötig. Alle aktuellen iMacs und MacBooks werden mit einer integrierten Kamera, der iSight, ausgerüstet. Damit sind sogar Konferenzschaltungen mit bis zu fünf Teilnehmern möglich. iChat arbeitet mit dem Protokoll von AIM (AOL Instant Messanger), kann also auch mit Windows-Rechnern kommunizieren. Was ich an iChat in der Version 4 (seit Mac 10.5) sehr schätze: Man kann damit einen anderen Mac fernsteuern oder sich selbst auf den Bildschirm schauen lassen. So konnte ich schon manches Problem aus der Ferne beheben oder auch ganze Programmschulungen abhalten.

iChat beherrscht außer dem AIM-Protokoll selbstredend auch mac.com, MobileMe sowie das Protokoll von ICQ (einfach die ICQ-Nummer eingeben) und das von GoogleTalk. Dafür wird in iChat Jabber konfiguriert. Bei mac.com konnte man sich einen kostenlosen Probeaccount holen, alle Funktionen verfielen nach 90 Tagen, der iChat-Name blieb einem erhalten. Ob das in dieser Form auch bei MobileMe funktioniert, weiß ich nicht. Ein Benutzername bei AIM ist noch immer kostenlos zu haben (»Get a Screen Name«).

Wer mehrere iChat-Konten nutzt, sollte sich auch Chax holen. Chax fasst mehrere iChat-Konten in einem Fenster zusammen.

NetNewsWire ist ein Programm, das nicht zum Umfang von OS X gehört, das man sich aber kostenlos holen kann. Damit werden so genannte RSS-Feeds verwaltet. Das lohnt sich für alle, die mehr als nur ein Online-Nachrichtenportal besuchen oder sich regelmäßig mehrere Blogs anzeigen lassen wollen. Das kann man theoretisch auch mit Safari oder Apple Mail machen, mit NetNewsWire ist es für meinen Geschmack aber übersichtlicher und man kann damit vor allem auch mehrere Rechner und sogar sein iPhone bzw. seinen iPod touch versorgen und diese Geräte über einen Server kostenlos synchronisieren.

Ist NetNewsWire einmal installiert, muss man nur noch in Safari oder Mail angeben, dass in Zukunft NetNewsWire der Standard-RSS-Reader ist:

2009-01-24-safari-rss.jpg

Anschließend kann man sich alle Seiten abonnieren, die mit RSS-Logo versehen sind: 2009-01-24-feed-icon.png 2009-01-24-rss-logo.jpg

Nachtrag vom 28. Juli 2010:

Alternativ zu NetNewsWire kann man auch mit Gruml arbeiten. Aktuell (Juli 2010) hat NetNewsWire Schwierigkeiten mit der Synchronisierung via Google Reader. Gruml beherrscht sie. Wer nur mit einem Gerät RSS-Feeds abonnieren möchte, kann weiterhin mit NetNewsWire arbeiten.

Viel Spaß beim Nerden!

Apple, Apple für Anfänger

Musik und Fernsehen auf dem Mac

23. Januar 2009, 14 Uhr

Dritter Teil meiner Reihe »Apple für Anfänger«.

Hören

iTunes ist auf jedem Mac installiert. Mit iTunes haben sich meine Musikhörgewohnheiten radikal verändert. Ich höre keine CDs mehr, sondern Wiedergabelisten. Die meistens mehrere Tage lang sind. Wiedergabelisten für alle Lebenslagen: Musik zum Arbeiten. Musik zum Abhängen. Musik fürs Abendessen. Kein lästiges Aufspringen mehr, weil eine CD zu Ende ist. Das dürfte inzwischen Standardwissen sein.

iTunes kann aber noch mehr. Es lohnt sich zum Beispiel, auch dann einen iTunes-Store-Account einzurichten, wenn man gar nicht vorhat, dort einzukaufen. Mit einer (übrigens kostenlosen) Anmeldung beim iTunes Store kann man fehlende CD-Cover laden.

Das erledigt ebenfalls GimmeSomeTune. Inklusive der Lyrics.

Wer noch nicht so viel Musik hat, kann bei anderen iTunes-Hörern, die einem aber bekannt sein müssen, mithören. Mit Simplify Media. Nachdem dieses kleine Programm installiert wurde, taucht in der eigenen iTunes-Seitenliste unter »Freigaben« die Mediathek der Simplify-Media-»Partner« auf. Wer meine iTunes-Mediathek »anzapfen« möchte, melde sich bei mir.

Einen ähnlichen Weg geht Mojo. Wobei man mit Mojo die Musik der »angezapften« Rechner auch auf den eigenen kopieren kann. Ob das ganz legal ist?

Am meisten Spaß macht das Musikhören natürlich über eine ordentliche Anlage. Die kann man entweder via Kabel mit seinem Mac verbinden (eher unelegant bis unpraktikabel, aber für unter 10 Euro zu bewerkstelligen) oder via AirPortExpress. Dann wird Musik über WLAN an die Stereoanlage gestreamt. Das heißt dann AirTunes. Sehr schick! Kostenpunkt: um die 90 Euro. Weiterer Vorteil der AirPortExpress-Station: Sehr klein und handlich. Die kann man auch mal mit auf Reisen nehmen. Dort dient sie notfalls auch als WLAN-Router.

Mit iTunes kann man übrigens auch Internetradio hören.

Sehen

Wie iTunes meine Musikhörgewohnheiten verändert hat, so hat EyeTV meine Fernsehgewohnheiten verändert. Was mir wichtig ist, programmiere ich dort und schau es dann, wann ich will. EyeTV ist Software, zum Fernsehen am Mac braucht es aber auch noch Hardware. In Berlin funktioniert DVBT sehr gut. Es gibt EyeTV im Bundle mit einem DVBT-Tuner für zusammen 50 Euro.

Fernsehen ohne weitere Kosten ist mit Zattoo möglich. Zattoo bietet TV over IP. Allerdings ist es nicht dazu geeignet, wild durch die Kanäle zu zappen. Wenn man hingegen weiß, was man sehen will, ist Zattoo auch eine gute Möglichkeit, Sender zu empfangen, die mit Kabel oder DVBT nicht zu bekommen sind.

Gute Unterhaltung!

Apple, Apple für Anfänger

Starterpaket: Nützliche Software für Mac OS X

20. Januar 2009

[aktualisiert am 31. Oktober 2014]

Zweiter Teil meiner Reihe »Apple für Anfänger«.

Für alle, die neu mit einem Mac anfangen, hier mal eine Liste von mehr oder minder wichtigen Programmen oder Erweiterungen.

  • Flip4Mac –> WMV installieren (liest Windows Media Files in QuickTime).
  • VLC Player spielt all das, was QuickTime nicht spielen mag.
  • NeoOffice ist die kostenlose Alternative zu Microsoft Office – liest und schreibt Excel, Word und Powerpoint.
  • OpenOffice ist ebenfalls eine kostenlose Alternative zu Microsoft Office.
  • Flash Player und Acrobat Reader gibt es auf adobe.de.
  • Google Earth.
  • Perian erweitert QuickTime.
  • Dilo ist ein Übersetzungprogramm, das auf leo.org basiert. Spricht neben deutsch englisch, französisch, spanisch und türkisch.
  • Chax erweitert iChat um nützliche Funktionen.
  • Skype.
  • Firefox als Alternativbrowser zu Safari. Safari verträgt sich nicht immer mit allen Websites.
  • Inquisitor ist eine sehr nützliche Sucherweiterung für Safari.
  • MenuCalendarClock bringt den Kalender immer im direkten Zugriff in der Kopfleiste neben der Uhrzeit. Gibt es für iCal und für Entourage.
  • Growl bringt diverse Benachrichtigungsfenster, z.B. für neue E-Mails, gespielte iTunes-Titel, erfolgte Down- oder Uploads.
  • TrailRunner für Jogger oder angehende Marathonläufer.
  • Coconut Battery checkt den Zustand des Akkus bei Klappmacs.
  • Google Maps Plugin for Address Book erweitert das Adressbuch um die Möglichkeit, direkt aus einer Adresse heraus Google Directions zu öffnen.
  • ClickToFlash blockt Flash-Inhalte in Safari.
  • BirthdayScanner X schreibt aus Adressbuch-Geburtstagsdaten iCal-Skripte und erinnert auch am iPhone bzw. iPod Touch an Geburtstage.
  • Meterologist ist ein kleines Programm, das in der Kontrollleiste die aktuelle (Außen-)Temperatur anzeigt.

Neu in meiner Empfehlungsliste:

  • TeamViewer bzw. TeamViewer QuickSupport ermöglicht die Fernsteuerung von einem anderen Rechner aus. Hervorragend, um Wartungsarbeiten aus der Ferne auszuführen.
  • Memory Clean macht den nicht benutzen RAM frei und zeigt an, wenn RAM knapp wird.
  • CleanMyDrive sorgt dafür, dass der Inhalt des Papierkorbs externer Speichermedien (beispielsweise USB-Sticks) vor dem Auswerfen der Medien geleert werden.

Apple für Anfänger, Arbeit

OS-X-Neuinstallation

19. Januar 2009

Erster Teil meiner Reihe »Apple für Anfänger«.

Da ich so oft gefragt werde, wie ich denn ein OS X neu aufsetze oder ein sauberes Upgrade zum Beispiel von 10.4 auf 10.5 (oder von 10.5 auf 10.6) vornehme, hier die Anleitung:

Benötigt werden:

  • ein Mac mit FireWire-Schnittstelle
  • eine externe leere FireWire-Platte
  • ein FireWire-Kabel
  • eine Installations-DVD mit System 10.4, 10.5 oder 10.6
  • dreimal zehn bis zwanzig Minuten vor dem Rechner (und zwischendrin zweimal eine andere längere Beschäftigung)

Als erstes wird die externe FireWire-Platte an den Mac angeschlossen und mit dem Festplattendienstprogramm formatiert. Dann wird die Installations-DVD eingelegt und das Installationsprogramm darauf gestartet. Der Mac macht einen Neustart, fragt nach der bevorzugten Sprache und dann nach dem Ziellaufwerk der Installation. Es wird das externe (!) Laufwerk ausgewählt. Um bei einer kleineren Platte (unter 160 GB) Platz zu sparen, kann man noch beim Punkt »Anpassen« sämtliche Systemsprachen außer »deutsch« ausschalten und sich auch das Installieren sämtlicher nicht benötigter Druckertreiber sparen. Die braucht man nicht unbedingt alle, alle brauchen aber 1 GB Platz. Die Installation des neuen Systems beginnt. Zeit für die erste »andere Beschäftigung«. Nach etwa zwanzig bis dreißig Minuten ist das System installiert, der Rechner startet sich neu, diesmal von der externen Platte aus. Der selbstständig erscheinende Migrationsassistent fragt nun, ob Daten auf das neue System transportiert werden sollen. Sollen sie. Und zwar von der internen Platte auf die externe. Das dauert jetzt – je nach Datenmenge auf dem alten System – zwischen einer und drei Stunden. Zeit, die Wohnung aufzuräumen und zu putzen.

Ist das abgeschlossen, kann man testweise überprüfen, ob alles an seinem richtigen alten Platz ist. Nur eben jetzt auf der externen Platte. Rein theoretisch könnte man nun mit dem neuen System von der externen Platte arbeiten. Mit den alten Adressen, den alten E-Mails, allen Bookmarks, allen Programmen, seiner kompletten Musikbibliothek und all seinen Bildern. Wollen wir aber nicht. Wir wollen ja das neue System auf die interne Platte bringen.

Die Systeminstallations-DVD wird noch einmal bemüht: Einlegen, Neustart des Rechners mit gedrückter C-Taste, anschließend Installationsprogramm von der DVD starten. Wieder die Sprache auswählen und nun im Menü »Dienstprogramme« das Festplattendienstprogramm aufrufen und damit die interne (!) Platte formatieren. Aber auch wirklich die interne. Dann kann die Installation fortgesetzt werden und das neue System wird nun auf die interne Platte gebracht. Bei Bedarf bzw. Nichtbedarf die nicht benötigten Sprachen ausschalten und die nicht benötigten Druckertreiber. Mitinstallieren sollte man X11 und Rosetta.

Das dauert wieder etwa dreißig Minuten, dann wiederholt sich das Spiel mit dem Migrationsassistenten. Nun werden alle Daten, Einstellungen und Programme von der externen auf die interne Platte geschaufelt. Während dessen kann man den Wochenendeinkauf erledigen. Das dauert nämlich wieder zwischen einer und drei Stunden.

Nach einem weiteren Neustart läuft das neue System nun von der internen Platte. Wieder mit allen alten Dateien, Programmen, Einstellungen.

Nun fragt man sich natürlich: Warum dieses Hin und Her mit der externen Platte? Meine Erfahrung ist, dass ein »Drüberinstallieren« einer neueren OS-X-Version auf das alte System nicht immer reibungslos verläuft. Wenn dabei irgendetwas hakt, hat man mit großem Pech nur noch ein zerschossenes altes System, das sich auch nicht mehr starten lässt. Die Wiederherstellung ist dann besonders mühsam. Hatte ich mal beim Upgrade von 10.3 auf 10.4.

Da eine Datensicherung vor einem Systemupgrade (also einem Versionssprung von 10.3 auf 10.4 bzw. von 10.4 auf 10.5) auf alle Fälle dringendst ratsam ist, muss man eh einmal auf einen externen Datenträger kopieren. Und vermutlich bekommt es keinem Rechner nach zwei oder drei Jahren wirklich schlecht, die Festplatte formatiert und das System neu installiert zu bekommen.

Der Migrationsassistent übernimmt das mühsame Kopieren einzelner Bestandteile, die man vom alten System umziehen lassen will ebenso wie den zuverlässigen Transport sämtlicher Programme. Die müsste man nämlich sonst auch wieder einzeln neu installieren.

Wenn alles läuft, stehen je nach Stand des aktuellen Betriebssystems noch diverse Softwareaktualisierungen und Sicherheitsupdates an. Für alles kann man gut und gerne einen halben Tag rechnen, effektiv vor dem Rechner sitzt man aber nur die eingangs erwähnten dreimal zehn bis zwanzig Minuten.

Warum Apple beim neuen kleinen MacBook auf die FireWire-Schnittstelle verzichtet hat, verstehe ich immer noch nicht. Oder weiß jemand, ob das jetzt auch mit USB-2.0-Platten funktioniert?

Bei meinem nächsten Upgrade (von 10.5 auf 10.6) wird das Procedere vermutlich nicht mehr nötig sein, da man dann auf das Time-Machine-Backup zurückgreifen kann. Aber wie ich mich kenne, traue ich nur meinem eigenen System und werde wohl doch wieder so arbeiten wie hier beschrieben.