Archive for the 'Abschaum' Category

Abschaum

Tschüss Berlin

14. April 2017, 13.31 Uhr

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Auf der Gertraudenbrücke. Im Hintergrund rechts das neu errichtete Cöllnische Rathaus.

(Wach seit ¼ nach 8.)

Abschaum

Wer macht denn sowas?

26. Januar 2017, 12.50 Uhr

Fenster zum Lüften auf, den Kopf aus dem Fenster gestreckt, das entdeckt:

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Eine Geldbörse, die auf dem Dach über dem Eingang nebenan liegt.

Abschaum

jest 18:17

16. Januar 2017, 18.18 Uhr

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Alte Freundin schreibt über alte Hexe.

Abschaum

Willkommen in Berlin

9. Dezember 2016, 23.12 Uhr

Der erste Eindruck in Berlin, nachdem ich am Ostbahnhof mit meinem Fahrrad aus dem Aufzug aussteige:

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Es stinkt nach Pisse. Und zwar allerübelst. Der Boden vor dem Aufzug ist total nass. Alles vollgepisst. Ekelhaft.

Berlin ist echt eine Siffstadt. Nach zwei Jahren in Warschau ist es kaum zu ertragen, wie verdreckt Berlin an prominenten Stellen sein kann.

Abschaum

Schmerzendes Furunkel am Arsch

3. Dezember 2016, 14.29 Uhr

Was für Säcke:

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Da hat doch tatsächlich jemand versucht, mein Fahrradschloss zu durchtrennen. Weit ist er zum Glück nicht gekommen. Das Schloss ist trotzdem beschädigt. Es ist verbogen und lässt sich nicht mehr richtig zusammenklappen.

Heute ist Samstag, das Fahrrad habe ich Mittwochabend bis gegen 21 Uhr genutzt. Einer meiner Nachbarn entmüllt seinen Keller und trägt seit Tagen ständig alten Krempel in einen vor der Haustüre stehenden Müllcontainer. Ich denke mal, da stand zwischendurch die Türe einladend offen.

Was ganz komisch ist: die beschädigte Kunststoffhülle hat der Dieb nach Abbruch seines Versuches mit schwarzem Textilklebeband umwickelt. Als wolle er was vertuschen.

Ab sofort kommt das Fahrrad immer in die Wohnung. Da ist zwar eigentlich keine Platz, aber ehe mir dieses Rad auch noch wegkommt …

Dem Dieb wünsche ich ein ewig schmerzendes Furunkel am Arsch.

Abschaum

Ade Vellberg

23. August 2016, 10.26 Uhr

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(Wach seit 7.)

Abschaum

Die Irren vom Präsidentenpalast

8. Mai 2016, 12.46 Uhr

Soweit ich das sehe, stehen die jeden Sonntag und jeden 10. des Monats gegenüber vom Präsidentenpalast:

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Die Irren, die daran glauben, dass der Absturz der Präsidentenmaschine am 10. April 2010 ein Attentat gewesen sei.

Passend dazu dann auch Fotos, die das »beweisen« sollen: Donald Tusk, wie er Vladimir Putin die Hand gibt.

Auf dem weißen Plakat steht es etwas von »Verfolgung und Bestrafung« von Donald Tusk (zur Zeit des Absturzes Premierminister), Radosław Sikorski (ehemaliger Außenminister), Bogdan Klich (ehemaliger Verteidigungsminister), Tomasz Arabski (Ex-Kanzleichef des Premierministers) und Jerzy Miller (ehemaliger Innenminister).

Die haben in meinen Augen echt nicht mehr alle Latten am Zaun.

Abschaum

Die Irren von gegenüber

26. April 2016, 19.12 Uhr

Manchmal wüsste ich gerne, was die Irren von gegenüber da so treiben:

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Hier etwas herangezoomt:

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Eine kleine Prozession, die aus der Kirche heraus, einmal um die Muttergottes herum, dann in die Kirche zurück führt? Was soll das?

Was die »Irren« betrifft: Grundsätzlich denke ich, jeder kann und soll glauben, was er oder sie will. In Polen sehe ich allerdings in den letzten Monaten eine Grenze überschritten. Da glauben die Kirchenleute nicht mehr nur für sich alleine, sondern nehmen in Anspruch, ein ganzes Land mit ihrer Moralvorstellung zu überziehen. Beispielsweise die Gesetzesinitiative, zukünftig alle Abtreibungen unter Strafe stellen zu wollen (also auch die der drei Ausnahmefälle, die es im bisher schon ziemlich strengen Gesetz gab: schwere Behinderung des Ungeborenen, Schwangerschaft nach Vergewaltigung oder Inzest, mögliche Gefahr für das Leben der Mutter).

Wenn eine 70-jährige Frau nicht mehr abtreiben will: soll sie nicht mehr abtreiben. Wenn ein Priester nicht abtreiben will: soll er nicht abtreiben. Wenn allerdings eine selbstbestimmte Frau meint, ein Kind nicht bekommen zu wollen, weil die Umstände für das Kind nicht in Ordnung sind, dann soll diese Frau doch bitte die Möglichkeit haben, die Schwangerschaft abzubrechen. Ohne Hinterhofabtreibungspfuscher. Ohne Strafandrohung. Ohne Gefahr für ihr Leben. Ohne Gefahr für ihre Freiheit.

Abschaum

Party hard

27. Dezember 2015, 9.56 Uhr

Mein versoffener Nachbar über mir hat es wieder krachen lassen:

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Wie kommt man dazu, leere Schnapsflaschen auf der Wohnung zu werfen?

Abschaum

Hochsommerabschlussgetränk

1. September 2015, 18.06 Uhr

Cydr vorm »4 pokoje« in der Ulica Wileńska:

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Die Stadt ist heute beflaggt, weil vor 76 Jahren mit dem deutschen Überfall auf die Westerplatte bei Danzig der Zweite Weltkrieg begann.

Abschaum

jest 18:17

11. Juni 2015, 18.11 Uhr

Mein Fahrrad ist weg:

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Mein abgeschlossenes Fahrrad wurde mir am helllichten Tage aus einem nicht öffentlich zugänglichen Treppenhaus geklaut. Um 14 Uhr habe ich es abgeschlossen, eben denke beim Rausgehen (ich wollte eigentlich im Park spazieren gehen), da fehlt doch was.

Im Haus sind zwölf Wohnungen. Irgendeiner meiner Nachbarn muss das gewesen sein.

Der Schwanz soll ihm abfallen!

Und diese zwei verfickten Fahrräder stehen da seit Monaten unbewegt rum und verhindern, dass ich mein Fahrrad festschließen konnte.

Abschaum

Ade Karlsruhe

8. April 2015, 13.01 Uhr

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(Wach von ¼ vor 7 bis ½ 8 und seit ½ 10.)

Abschaum

Wenigstens ist das Wetter toll

13. Februar 2015, 13.22 Uhr

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Abschaum

Jetzt waren diese Idioten schon im Haus

15. Januar 2015, 20.09 Uhr

Das halbe Treppenhaus ist damit vollgeklebt:

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Gleich mal alle abmachen.

Abschaum

AfD oder NPD?

6. Mai 2014, 22.38 Uhr

Hübsches Quiz der Jungen Piraten:

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Klick aufs Bild öffnet das Spiel.

Abschaum

Springer-Idioten-Anmaßung

11. Februar 2014, 16.44 Uhr

Im Supermarkt an der Kasse entdeckt. Springer-Journalisten sind doch echt das allerletzte Pack:

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Und anmaßend außerdem.

BILD-Redakteure »verhören« also. Aha. Vermutlich Wurstbrote kauend.

Als hätten die irgendeine Moral. Ekelhaft, dieses Pack!

Abschaum

»Für immer und ewig schlechten Sex«

17. November 2013, kurz nach 16 Uhr

Ich will ins Museum. Ich entscheide mich für die Alte Nationalgalerie. Museumsinsel. Weltkulturerbe. Man sollte meinen, wer sich dafür interessiert, hat zumindest etwas Manieren erlernt und kennt den gepflegten Umgang mit den Menschen um einen herum.

Weit gefehlt.

Vor dem Eingang steht eine kleine Schlange. Vielleicht zehn Leute. Ich bin zuerst etwas irritiert, ich kenne das vor der Alten Nationalgalerie nicht. Ich frage die zwei vor mir Stehenden, sie sagen mir etwas von museumskonservatorischen Gründen. Alles klar, denke ich. Es ist wohl zu voll. Jeder, der Museen kennt, weiß, dass dort immer nur eine gewissen Anzahl von Menschen hinein darf. Vermutlich auch aus brandschutzrechtlichen Gründen. Vor allem aber, um die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch werden zu lassen.

Nach drei Minuten Warten kommen zwei jungsche Burschen an der Schlange vorbei, beide vielleicht Anfang, Mitte Dreißig. Sie maulen die dort an der Türe stehende Museumsaufsichtsdame an, dass sie sich nicht anstellen wollen. Die Dame weißt die zwei Herren freundlich, aber bestimmt wieder zurück. Die zwei fangen an rumzumotzen und mit einer Museums-Förderverein-Jahreskarte zu wedeln. »Wir zahlen doch keine 60 Euro im Jahr, nur um uns dann hier anstellen zu müssen.« Die Museumsdame winkt weiter ab. Die zwei werden ein bisschen lauter und noch pampiger. »Das lassen wir uns nicht gefallen. Lassen Sie uns sofort rein.« Die Dame wimmelt weiter ab. Die zwei motzen weiter rum, ich kann nicht mehr an mich halten. »He, macht mal halblang. Man kann keine 5000 Leute auf einmal in ein Museum lassen. Das solltet ihr als Museumsförderer doch auch wissen.« »Lass das mal unsere Sorge sein.« »Auf solche Leute wie euch hat Berlin gewartet.« »Was mischst du dich hier ein? Das geht dich nichts an.« »Doch, das geht mich sehr wohl was an. Denn ihr Ärschlöcher führt euch vor meinen Augen total behämmert auf und vor allem wollt euch an mir vorbei ins Museum drängeln. Dann geht mich das sehr wohl was an.« »Pass mal auf. Wenn du uns hier beleidigst, hole ich sofort die Polizei.« »Ja, ich bitte darum. Sofort.« Inzwischen mischen sich auch andere aus der Schlange ein, lachen die zwei aus, schicken sie nach hinten ans Ende der Schlange oder fragen, ob das jetzt hier eine Zweiklassengesellschaft sei. »Ja klar ist das hier eine Zweiklassengesellschaft. Wir gehören zur ersten Klasse.«

Was für Vollidioten. Als dann ein paar Minuten später die Türe geöffnet und wieder einige Leute eingelassen werden, drängen sich diese zwei Deppen regelrecht mit ausgefahrenen Ellenbogen nach vorne und hinein. Die Museumswärterin versucht noch, sie zurückzupfeifen, das scheint sie aber nicht zu interessieren.

Ich muss ihnen dann am Kartenschalter, wo sie sich offenbar über die Kollegin an der Türe beschweren wollen, noch ins Ohr raunen »ich wünsche euch für immer und ewig schlechten Sex«.

Die zwei waren ohne Zweifel schwul. Die zwei waren ohne Zweifel FDP-Wähler. Die zwei waren ohne Zweifel von Beruf Sohn. Die zwei waren ohne Zweifel rücksichtslose SUV-Fahrer. Die zwei waren ohne Zweifel alles, was ich in jeweils einer Person kombiniert total verachte.

Wie kann man nur so Ich-bezogen und selbstgerecht sein?

Ich hoffe, dass mein Fluch mit dem schlechten Sex wirkt.

Abschaum

Mir wird ganz übel

8. Oktober 2013, 9 Uhr

Via Twitter / Malte Welding.

Abschaum

»Praktisch so ’ne Art Insolvenz«

23. September 2013, 22.30 Uhr

FDP-Mann Hans-Peter Haustein aus dem Erzgebirgskreis jammert in den Tagesthemen darüber, dass er nun arbeitslos wird.

Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

Abschaum

Wahlregeln? Interessieren uns nicht!

22. September 2013, 14.50 Uhr

Vor unserem Wahllokal in der Breiten Straße:

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Die Türe ist der Eingang zum Wahllokal. Die Straßenlaterne mit dem beschissenen Wahlplakat der noch beschisseneren AfD hängt keine zwanzig Meter vom Wahllokal entfernt. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite hängen noch einmal zwei, ein paar Meter in die andere Richtung noch einmal eins.

Ich bin mal gespannt, was die Polizei dazu sagt.

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