Archive for September 1st, 2017

Ausflüge, Ausgehen

Endlich Essen

1. September 2017

Ich werde schon etwas unleidlich, weil wir uns nicht auf ein Restaurant einigen können. Ich hab Hunger. Ich will einfach nur essen. Die Damen gehen aber von Restaurant zu Restaurant.

21.17 Uhr. Die Rettung. Unser Essen im Cala d’Or:

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Ausflüge

és 18:17

1. September 2017, 18.17 Uhr

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Ausblicke

Angekommen

1. September 2017

17.41 Uhr. Wir sind in unserer Wohnung. Die Wohnung ist toll. Die Wohnung hat einen großen Balkon mit herrlichem Blick:

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17.44 Uhr:

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Ausdauer, Ausflüge

Tag 2

1. September 2017

Von Portbou nach Cadaqués.

Gefahrene km: 32, Fahrzeit: 2 Stunde 3 Minuten, Vmax: 45 km/h, Vmix: 16,56 km/h.

Auf 32 Streckenkilometern 580 Höhenmeter überwunden.

Ausflüge

Mit Geleitschutz ins Tal

1. September 2017

Die Talabfahrt nach Cadaqués liegt im Windschatten der Berge. Ich kann also ziemlich mit Tempo da runterdonnern. Selbstbewusst, wie ich als Radfahrer bin, fahre ich mit etwa 40 km/h natürlich nicht am äußersten Rad der Straße. Viel schneller kann man mit dem Auto wegen der vielen Kurven da auch nicht fahren.

17.09 Uhr:

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17.10 Uhr:

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17.12 Uhr:

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17.13 Uhr:

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Fotos: E. L.

Ausflüge

Treffpunkt: erste Haltebucht mit Blick auf Cadaqués

1. September 2017

Da wir alle die Gegend hier relativ gut kennen, können wir uns prima verabreden. »Erste Haltebucht mit Blick auf Cadaqués

16.59 Uhr:

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Fotos: H. F.

17.02 Uhr:

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Foto: E. L.

17.06 Uhr:

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Eigentlich ziemlich verrückt, dass wir es geschafft haben, uns mit völlig unterschiedlichen Verkehrsmitteln, für mich vier Tagen und etwa 1.200 Kilometern tatsächlich hier treffen.

Ausdauer, Ausflüge

Streckenfundstücke

1. September 2017

15.14 Uhr. Den ersten von drei Bergen habe ich fast schon erklommen. Blick zurück auf Portbou:

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15.22 Uhr. Blick auf Colera:

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15.32 Uhr. Auf Berg Nummer zwei der heutigen Tour:

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16.08 Uhr. Blick auf El Port de la Selva:

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16.17 Uhr. Berg Nummer drei beginnt. Diesmal kein kurzer und heftiger Anstieg, sondern eine eher lange Rampe. Acht Kilometer geht es jetzt bis auf etwa 250 Meter hoch:

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16.23 Uhr. Mit dem kräftigen Rückenwind kommt mir das fast vor, als würde ich auf einer Ebene fahren:

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16.29 Uhr:

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16.37 Uhr:

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16.41 Uhr:

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16.45 Uhr:

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Ich bin fast oben auf dem Scheitelpunkt der Strecke. Zwischendurch habe ich mit Sonja telefoniert. Die Mädels kommen aus der anderen Richtung und werden fast gleichzeitig an der Kreuzung oben ankommen. Wir haben uns am ersten Haltepunkt bergab auf der Serpentinenstraße nach Cadaqués verabredet.

Meine letzten Kilometer:

Die letzten Kilometer von Sonja, Kani, Elke, Biggi und Heike mit dem Auto:

Arbeit, Ausflüge

Abschiedskaffee

1. September 2017

Nun musste ich doch zwei Stunden länger in Portbou bleiben. Ich war – ungelogen – beim letzten Satz, den ich per E-Mail nach Berlin schicken wollte, um der Agentur, für die ich gestern gearbeitet habe, mitzuteilen, dass ich die kommen zwei bis drei Stunden nicht erreichbar sein werde, da klingelte das Telefon in meiner Hand. »Achim, wir haben noch Änderungen vom Auftraggeber bekommen. Kannst du das bitte ganz schnell umsetzen?«. Konnte ich.

14.53 Uhr. Nach dem Kaffee vor der Guingueta El Campaner geht es aber wirklich los:

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Noch dreimal über Berge, das dürfte mit dem immer noch ziemlich kräftigen Rückenwind (Böen von bis 85 km/h) kein Problem werden, und dann bin ich in Cadaqués.

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Ich bin gespannt, ob ich vor meinen Mädels dort ankommen werde. Die landen etwa jetzt auf dem Flughafen von Girona.

Ausflüge

Abschiedsblick

1. September 2017

11.41 Uhr. Abschiedsblick aus meinem Hotelzimmer:

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Portbou, ich komme bestimmt bald wieder!

Ausflüge

Spaziergang durch Portbou

1. September 2017

11.10 Uhr. Das Denkmal »Passatges« von Dani Karavan, das an Walter Benjamin erinnert:

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11.11 Uhr:

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11.12 Uhr:

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11.16 Uhr. Gedenkstele und Walter Benjamins Grab auf dem Friedhof von Portbou:

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»In dieser ausweglosen Situation habe ich keine andere Möglichkeit, als sie zu beenden. Mein Leben wird ein Ende finden in einem kleinen Dorf in den Pyrenäen, wo mich niemand kennt. ich bitte Sie, meine Gedanken meinem Freund Adorno zu übermitteln und ihm die Situation zu erklären, in der ich mich gesehen habe. Es bleibt mir nicht genügend Zeit, all die Briefe zu schreiben, die ich gerne geschrieben hätte.«

Walter Benjamin an Henny Gurland (mündlich, mit der Bitte um schriftliche Weiterleitung an Theodor W. Adorno am 25. September 1940)

11.18 Uhr:

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11.19 Uhr:

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11.21 Uhr:

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11.23 Uhr. In diesen Häusern gibt es freie Wohnungen:

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Wenn man sich die Gebäude in dieser kleinen Stadt anschaut, kommt man kaum auf den Gedanken, dass gerade mal 1.200 Menschen dort leben. 1.200 Einwohner – eigentlich ein Kaff. Ein Kaff, das aber aussieht wie eine richtige Stadt. Zu seinen besten Zeiten (um 1930) lebten fast 4.000 Menschen dort.

Ausflüge

¡Hola Portbou!

1. September 2017, 11.09 Uhr

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(Wach seit 5.)

Architektur, Ausflüge

Spaziergang durch Portbou

1. September 2017

Meine Taschen sind gepackt, ich habe gefrühstückt, ich bin geduscht, bis um 12 Uhr muss ich das Hotelzimmer räumen – Zeit genug für einen Spaziergang durch Portbou.

10.00 Uhr:

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10.01 Uhr. Carrer del Mercat:

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10.02 Uhr:

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10.06 Uhr. Blick gen Süden:

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Der Bahnhof der Stadt (estació de Portbou) ist – neben Walter Benjamin – allgegenwärtig. Er nimmt mit seinen ganzen Bahnanlagen schätzungsweise mehr als die Hälfte der Stadtfläche ein, er thront über der Stadt, er bot vermutlich früher sehr vielen Menschen Arbeit, er ist die erste Station des Walter-Banjamin-Pfades durch die Stadt (»ruta Walter Benjamin« – der Pfad vermittelt den falschen Eindruck, als sei Benjamin mit dem Zug in Portbou angekommen; tatsächlich kam er über den beschwerlichen Weg über die Berge), er wird auch für den weiteren Niedergang der Stadt Symbol sein. Seit 2010 gibt es hier keinen nennenswerten Fernverkehr. Bis dahin fuhren alle Züge, die aus Richtung Südostfrankreich, aus Italien, aus Deutschland kamen und an die spanischen Mittelmeerküste oder nach Madrid gingen, durch ihn. Passagiere mussten hier umsteigen oder ihre Züge wurden hier umgespurt.

Die letzten Fernzüge fuhren bis zum vergangenen Jahr hier ein, ab oder durch. Bis Ende 2012 gab es Nachtzüge von und nach Italien und von und in die Schweiz. Es gab bis 2016 einen durchgehenden Nachtzug von und nach Straßburg (ach, wie gerne hätte ich genau den genommen!), einen Zug aus Madrid, und der einzig verbleibene Nachtzug von und nach Paris startet und endet nun in Cerbère.

10.10 Uhr. Blick gen Süden:

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Blick gen Nordosten:

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10.13 Uhr. Blick gen Süden:

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10.14 Uhr. Regionalzug der Rodalies de Catalunya aus Barcelona:

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10.17 Uhr. Regionalzüge nach und aus Barcelona:

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10.18 Uhr. Blick gen Süden:

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10.19 Uhr. Auf diesen zwei Normalspurgleisen kommen immerhin noch vier Regionalzüge pro Tag aus Frankreich an – neun weitere Züge enden dagegen vier Kilometer weiter nördlich in Cerbère:

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10.21 Uhr:

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10.26 Uhr. Ehemalige Telefonkabinen:

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10.29 Uhr. Regionalzug der RENFE und zwei Regionalzüge der Rodalies de Catalunya:

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10.31 Uhr. Blick gen Norden:

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10.32 Uhr. Blick gen Osten:

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10.47 Uhr. Carrer del Mar:

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10.49 Uhr. Das Haus, in dem Walter Benjamin Suizid beging, die ehemalige Pension »Francia«:

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Benjamin soll hier Kafka zitiert haben: »Es gibt viel Hoffnung, aber nicht für uns.«

10.52 Uhr. Homo-Strandbar und Serpentinenstraße nach Frankreich:

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Über diesen Berg kam ich gestern. Und Walter Benjamin vor 77 Jahren.

10.58 Uhr. Carrer de Méndez Núñez:

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11.01 Uhr. Avinguda de Barcelona:

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11.02 Uhr. Carrer de Méndez Núñez:

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11.04 Uhr. Östliches Ende der Carrer de Méndez Núñez, beim Aufstieg zum Friedhof:

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11.06 Uhr:

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Ausflüge

Cafè latte si us plau

1. September 2017, 8.41 Uhr

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Der Milchkaffee hier im Hotel wird so zubereitet, wie ich es schon vor über 30 Jahren in Cadaqués liebte: eine Metallkanne voller heißem Kaffee, eine Metallkanne voller heißer Milch, beides wird je zur Hälfte in die Tasse gekippt.