31. August 2017, 17.14 Uhr

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Das war jetzt wirklich ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag für mich. Was die Arbeitszeiten angeht. Beginn um neun Uhr, kurze Unterbrechungen um zehn und um vier, Feierabend nach fünf. Nur die Umgebung ist deutlich anders als üblich.

Der Speisesaal des Hotels wird nur noch als Frühstücksraum genutzt. Das Hotelrestaurant gibt es nicht mehr. Den Raum hatte ich also den ganzen Tag für mich alleine.

Ich habe schon lange nicht mehr so entspannt gearbeitet. Dazu hatte ich zum Glück – wer mich kennt, kennt auch diese Macke von mir – Sojamilch und Instantkaffee im Gepäck. Wunderbar zu beobachten durch die großen Fenster draußen ein bisschen kleinstädtisches katalanisches Leben. Und der Beginn des Regentages. Es hat zwischendurch schon mehrmals heftig geschüttet.

Das an der Eingangstüre des Hotels versprochene Wi-Fi gibt es tatsächlich. Es ist aber derartig schwachbrüstig, dass ich zum Datentransfer mit meinem Rechner zweimal die 150 Meter zum Strand zur dortigen Touristeninformation gelaufen bin. Dort gibt es freies und vor allem sehr schnelles WLAN.