9. Oktober 2016, 9.38 Uhr

Gestern erinnerte ich mich noch an einen Apple Cinema Display mit 22 Zoll (der, als er 1999 vorgestellt wurde, der größte Flachbildschirm auf dem Markt war und stolze 5.000 D-Mark kostete), den ich noch zu Berliner Zeiten für 50 Euro bei eBay gekauft hatte und den ich wegen des dort verbauten ADC-Anschlusses nie verwenden konnte. Ich dachte damals beim Kauf, ich könnte ihn als Monitor für meinen uralten Power Mac G4 verwenden und die beiden Geräte von 2000 als meine Scanstation nutzen.

Mein G4 ist eine halbe Generation zu alt und hat noch keinen ADC-Ausgang, der Monitor eine halbe Genration zu neu und hat schon einen ADC-Anschluss. Die bis Juli 2000 produzierten Monitore hatten noch einen DVI-Anschluss. Es war damals sehr kompliziert in der Apple-Welt.

Um diesen Monitor an PowerBooks verwenden zu können (die keinen ADC-Ausgang hatten), verkaufte Apple Anfang der 2000er-Jahre einen Adapter, der die Stromversorgung für den Monitor mit übernahm (über ADC wird nämlich neben dem Video-Signal auch Strom übertragen). Auch dieser Adapter war irre teuer (Neupreis um die 600 D-Mark) und er wird eigentlich selbst heute noch für mindestens 150 Euro gehandelt.

Der »günstig« gekaufte Monitor wanderte in den Keller und wird mich jetzt mit einem für 70 Euro erstandenen Adapter hoffentlich die nächsten Wochen oder Monate über die iMac-lose Zeit retten.

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Was ich bei meinen Recherchen für ein Ersatzgerät nämlich auch noch herausgefunden habe, ist, dass Apple offenbar gerade neue iMac vorgestellt hat oder vorstellen wird und mein Wunschgerät (iMac mit 27 Zoll und FusionDrive) nicht vor dem 27. Oktober 2016 lieferbar ist:

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Siehe Hinweis neben dem Preis.

Der Katalog, an dem ich arbeite, muss am 29. Oktober 2016 in der Druckerei sein.

Ich hoffe nun, dass der aus Stuttgart erstandene Adapter schnell in Warschau ankommt und vor allem, dass Monitor, Adapter und mein MacBook auch zusammenarbeiten wollen.