20. März 2016, 12.43 Uhr

Wenn ich das richtig beobachte, bleiben die »ukrainischen« Krähen dieses Frühjahr das erste Mal auch zum Brüten in Warschau:

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Gleich in der Nachbarschaft zum alten Nest »meiner« Krähen bauen sie nun ihr eigenes. Letztes Jahr verschwanden sie um diese Zeit gen Osten. Vermutlich in die Ukraine. Oder noch weiter östlich.

An meinen Fütterungen kann es kaum liegen. Die »ukrainischen« Krähen sind weiter extrem scheu. Auf meine Fensterbank trauen sie sich nicht. Ab und zu bekommen sie von mir direkt ein paar Erdnüsse zugeschnipst. Werfen darf ich die nicht, weil meine Armbewegung schon ihre Fluchtreflexe auslöst. Also muss ich die Nüsse ganz vorsichtig mit einem Finger von der Fensterbank schnipsen.

»Ukrainische Krähen« nannte ich die Saatkrähen schon in meinen Berliner Zeiten. Weil ich dort auch deren Zugverhalten beobachten konnte. Die tauchen dort im Herbst auf und verschwinden im Frühjahr wieder. Eigentlich.