15. November 2015, 8.43 Uhr

»Meine« Warschauer Krähen sind inzwischen so schlau, dass sie genau wissen, wo sie mich anbetteln müssen, um mehr Futter zu bekommen.

Üblicherweise bekommen sie ihr Frühstück auf dem Fensterbrett vorm Arbeitszimmer. Das geht Richtung Norden raus. Und ist neben dem Schlafzimmer. Wenn ich morgens noch im Bett bin, kann ich die Krähen beim Frühstück beobachten und sie mich beim morgendlichen Twitter-Timeline-Lesen. Wenn das Futter alle ist, schauen sie mich erwartungsvoll durch das Schlafzimmerfenster an. Zwei der Krähen sind sogar schon so clever, dass sie an die Fensterscheibe klopfen, wenn nichts mehr zu fressen da ist.

Bin ich morgens schon im Wohnzimmer (mit Fenstern Richtung Süden), hocken sie sich erwartungsvoll auf die Balkonrüstung:

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So viel Nähe gab es bei »meinen« Berliner Krähen nie.

Was machen die eigentlich, Herr N.?