22. Juli 2015, 22.17 Uhr

Als ich mich um 13.30 Uhr hier vor das »Santorini« setzte, wollte ich eigentlich nur einen Kaffee trinken. Vielleicht auch zwei. Es wurden zwei Kaffee, eine Süßspeise, ein Tzatziki, ein Salat mit Lachs und vor allem drei halbe Liter Bier:

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Für das dritte Bier kann ich nichts. Das wurde mir von einem älteren deutschen Ehepaar ein paar Tische weiter spendiert.

Im Laufe des Tages bat mich die – ich kann es nur wiederholen – ausgesprochen freundliche Bedienung zweimal, ob ich nicht für deutsche Gäste, die kein Englisch sprechen, übersetzen könnte. Das zweite Paar spendierte mir ein Bier dafür.

Die Zwei stellten sich als alteingesessene Berliner raus. Er war in der DDR Binnenschiffer und die beiden reaktivieren alte Ferienheimverbindungen. Er erzählte, dass die Schiffer im RGW-Raum untereinander in den anderen Ländern auch die Ferienheime besuchen konnten. So lernten die beiden Elbing (Elbląg) schon vor dreißig Jahren kennen und hatten Lust, die Stadt erneut zu besuchen.