5. Juli 2015

Gestern Abend bin ich die letzte Stunde vor dem völligen Dunkelwerden etwas in der Gegend umhergeirrt. Ich war auf der Suche nach dem Campingplatz in Pasym, der auf diversen Karten eingezeichnet ist und der absurderweise sogar noch eine Website hat.

Gegen 22 Uhr realisierte ich, dass es sich um einen ehemaligen Campingplatz handelt. Es war fast dunkel, außerdem hatte ich für den Tag die Schnauze voll von Radfahren, also baute ich mein Zelt auf dem ehemaligen Campingplatz Pasym auf.

Der aktuelle Status und diie bizarre Schönheit des Ortes offenbarten sich mir aber natürlich erst nach Tagesanbruch.

4.51 Uhr. Erste Zeichen, dass es sich wirklich um einen ehemaligen Campingplatz handeln muss:

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Ausgeweidete Stromanschlüsse überall auf der Wiese um mich herum.

5.02 Uhr: Offenbar das ehemalige Verpflegungsgebäude mit Blick auf den Kalbensee (jezioro Kalwa):

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5.07 Uhr:

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5.51 Uhr. Blick über den Kalbensee (jezioro Kalwa) auf Passenheimm (Pasym):

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6.06 Uhr. Wie ihr seht, spinne ich nicht:

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Die Karte ist ganz neu, erst gestern gekauft.

6.23 Uhr. Frühstücksarrangement:

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7.49 Uhr. Das ehemalige Waschhaus:

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7.50 Uhr. Die ehemalige Rezeption:

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So ganz verstehe ich nicht, warum dieser auf einer Halbinsel total idyllisch gelegene Campingplatz aufgegeben wurde. Selbst jetzt – in diesem eher traurigen Zustand – wirkt er total schön.