12. Juni 2015, 16.10 Uhr

In Berlin wäre mir im Traum nicht eingefallen, so etwas zu machen:

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Die Regenbogenfahne finde ich inzwischen (also seit etwa 1995) eher etwas peinlich. Auch wenn ich sie – mehr aus nostalgischen Gründen – auch schon seit fast dreißig Jahren an meinen Fahrrädern kleben habe (*heul* mein Fahrrad!).

Vor einiger Zeit dachte ich aber, ich muss diesem klerikalen Weltbild gegenüber ab und zu etwas entgegensetzen. Das war also die Post aus Kraków, die mich vorgestern erreichte.

Die Fahne werde ich jetzt erstmal nur übers Wochenende hängen lassen. Morgen führt die Parade Równości (Gleichheitsparade) bei mir am Haus vorbei. Am Sonntag kommt sie dann wieder rein, ich werde sie aber immer dann auspacken, wenn die Kirchenfritzen gegenüber wieder ihre Fahnen aufhängen. Das tun sie nicht selten.