11. September 2014

Mein iMac (der auch schon sechs Jahre alt ist) ist von den reinen Zahlen her so oll gar nicht (24-Zoll-Monitor, Prozessor mit 3,06 GHz Taktung, 4 GB RAM); seit dem Update auf Mac OS 10.9 schnarchte er sich aber immer wieder einen ab, weil ihm der Arbeitsspeicher doch zu gering wurde.

Konnte ich unter Mac OS 10.8 noch total flüssig ständig zwischen Photoshop, InDesign, Mail und Safari wechseln, muss er unter 10.9 immer wieder den RAM freischaufeln. Ich bedauerte das Update vom Ende Juni schon zutiefst und fing an durchzurechnen, ob ich mir nicht einen komplett neuen Arbeitsrechner (dann mit mindestens 16 GB RAM) leisten kann. Aber 3.000 Euro (mit zusätzlichem RAM, mit Apple Care, mit Fusion Drive, mit besserer Grafikkarte) müssen ja auch erstmal verdient werden.

Es gibt zwei Möglichkeiten, den alten Rechner noch einmal etwas aufzufrischen, wobei man da dann auch den Kosten-Nutzen-Faktor berechnen muss. Ich habe mich für die einfachere und günstigere Variante entschieden:

15.37 Uhr:

2014-09-11-1537.png

17.15 Uhr:

2014-09-11-1715.jpg

Ich habe also einen RAM-Baustein ausgewechselt. Offiziell (laut Apple) unterstützt der Rechner nur maximal 4 GB RAM, laut mactracker.ca tut er es aber auch mit 6 GB.

17.20 Uhr:

2014-09-11-1720.png

Und wie man sieht, spricht er die auch voll an.

22.45 Uhr:

Nach zwei Stunden konzentriertem Arbeiten mit der Kombi InDesign / Photoshop / Mail / Safari / Acrobat kann ich sagen, dass sich die 85 Euro gelohnt haben. Das hätte ich viel früher machen sollen.

Die zweite Variante des Tunings wäre der Einbau eines Fusion Drives gewesen. Das dauert aber länger als fünf Minuten und kostet auch ein bisschen mehr als 85 Euro. Da stellt sich dann wirklich die Frage, ob sich das bei einem sechs Jahre alten Rechner noch lohnt.