11. März 2014, 23.30 Uhr

Seit einer Viertelstunde liege ich in meinem »Bett« im CNL von Zürich via Berlin nach Prag. Ich sollte also morgen früh nicht verschlafen. Sonst wache ich in Dresden oder gar erst in Tschechien auf.

Diesmal sind wirklich alle vier Betten im Abteil belegt. Einer meiner Mitreisenden scheint schon seit Zürich zu liegen, er schläft. Und hat Käsefüße. Die Käsefüße will die iPhone-Rechtschreibkorrektur zu Käsefondue machen. Passt ja irgendwie. Zwei Mitreisende steigen noch in Frankfurt zu, sagt die Schlafwagenschaffnerin.

Jetzt riecht es also ein bisschen nach Poppers hier in meinem »Zimmer«. Ein bisschen nach Sex. Nicht unangenehm. Obwohl ich Poppers doof finde. Aber immer noch besser als übel stinkende Parfümwolken.