25. Januar 2014

Mal wieder eine kleine Krähengeschichte.

Meine vier »Hausvögel« werden jeden Morgen von mir gefüttert. Sie bekommen Katzentrockenfutter und Erdnüsse auf einem Teller auf der Fensterbank serviert. Zwei der Vögel sind so clever, dass sie sich bemerkbar machen, wenn der Teller leer ist und ich im Raum bin. Sie heben den Teller kurz an und machen damit etwas Radau. In der Regel fülle ich dann umgehend den Teller auf.

Heute dachte ich, jaja, habt mal etwas Geduld. Also wurde weiter Radau gemacht. Als ich dann den Teller auffüllen will, sehe ich Folgendes:

10.28 Uhr. Der halbe Teller liegt drei Etagen tiefer auf der Fensterbank:

2014-01-25-1028.jpg

Das ist mir etwas zu heikel. Wenn ein Windstoß dieses scharfkantige Ding ganz nach unten weht – das könnte Tote geben. Also ab in die zwölfte Etage, dort klingeln und um »Bergung« der Scherben bitten.

11.35 Uhr. Der Teller lag tatsächlich fast komplett auf der Fensterbank. Die metallene Fensterbank hat eine ordentlich Delle. Und mein schöner Mitropa-Teller ist futsch:

2014-01-25-1135.jpg

Den habe ich eigenhändig noch zu DDR-Zeiten von der Transitraststätte Köckern geklaut.