10. August 2013, 16 Uhr

Eben habe ich etwas Bemerkenswertes beobachten können: Drei »meiner« Krähen stürzten sich im Sturzflug vom Dach des (einundzwanzigstöckigen) Nachbargebäude aufs Dach eines der (fünfstöckigen) Gebäude an der Wallstraße. Dort fingen sie an sich zu putzen. Mit meinem Fernglas kann ich das genauer beobachten. Was ich irritierend finde: die drei Vögel sehen total zerzaust und durchnässt aus. Hier ist es aber trocken. Am Horizont sehe ich zwar dunkle Gewitterwolken, aber es ist hier noch absolut trocken.

Regenradar an. Eine Gewitterfront bewegt sich aus Südwesten auf Berlin zu:

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Wenn ich das nun richtig interpretiere, kommen »meine« Krähen von einem Ausflug aus der Gegend um Potsdam zurück.

Ich fragte mich schon oft, was die Viecher wohl um die Mittagszeit machen. Denn mittags sind sie meist nicht zu sehen. Immer nur am Morgen und ab Nachmittag.

Krähenmutti bleibt weiter verschwunden. Aber wenn meine Vermutung stimmt, würde das natürlich das Risiko eines Unfalls drastisch erhöhen. Auf einer Strecke von dreißig Kilometern Luftlinie kann natürlich schon das eine oder andere Unglück passieren.

Ich hoffe weiter, dass bald wieder alle beisammen sind.