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Archive for Mai 31st, 2013

Abschied

Kein Abend in der Schoppenstube

31. Mai 2013, 23.30 Uhr

[Ohne Foto]

Da verabrede ich mich zum ersten Mal in diesem Jahrtausend mit meinem ganz frühen Liebhaber Daniel in der Schoppenstube, damit wir uns von ihr verabschieden können (den Liebhaber hatte ich im Frühjahr 1989 in Ost-Berlin, mit ihm war ich in dem Laden zum ersten Mal – selbstredend nach ewig langem Schlangestehen vor der Tür) und dann haben die dort eine geschlossene Veranstung. 50 Jahre Schoppenstube.

Eine freundliche Nachfrage, ob wir nach 25 Jahren dort wenigstens ein Bier trinken dürfen, wird im gewohnt unfreundlich-schroffen DDR-Ton beantwortet: Nee, jeht nich. Nee, ham wa nich. Wie damals.

Der Laden wird mir also als der mit den unfreundlichsten Kellner auf diesem Planeten in Erinnerung bleiben.

Bier trinken können wir auch woanders.

Architektur, Auftritte

Ein Abend in der Komischen Oper

31. Mai 2013

OZ – The Wonderful Wizard in der Komischen Oper Berlin. Tanztheater von Giorgio Madia. Musik von Dmitri Schostakowitsch.

19.54 Uhr:

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20.53 Uhr:

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21.40 Uhr:

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21.41 Uhr:

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21.42 Uhr:

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Die Komische Oper hat übrigens eine sehr schöne Website.

Antiquitäten

Staatsbürgerkunde

31. Mai 2013, 22.11 Uhr

Hat jemand Nachholbedarf in Staatsbürgerkunde?

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Fundstück in meinem Treppenhaus.

Apple

Frühkindliche Prägung

31. Mai 2013, 18.08 Uhr

»Achim, darf ich Angry Birds spielen?«

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Ausblicke

Sommergewitter

31. Mai 2013

15.36 Uhr:

15.37 Uhr:

Doppelklick startet & stoppt Filme

Aber immerhin ist es warm.

(Aufgenommen mit Vine.)

Ausblicke

Zwei hungrige Schnäbel

31. Mai 2013, 8.09 Uhr

So ein total unscharfes Foto ist eigentlich unter meiner Würde:

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Vor meiner Wohnung ist ja dieses Nest meiner Krähen. Mit dem Fernglas sehe ich grundsätzlich ganz gut, seit drei Wochen ist allerdings die Belaubung der Kastanie so dicht, dass ich kaum noch direkt auf das Nest schauen kann. Heute ist relativ starker Nordwind, der die Äste zur Seite drückt (auf dem Foto kommt der Wind von rechts), so kann ich prima auf das Nest schauen. Üblicherweise hockt immer mindestens ein Elterntier so auf oder am Nest, dass ich nicht wirklich sehen konnte, was im Nest vor sich geht.

Jetzt endlich sehe ich sie ganz deutlich: zwei rote, weil aufgerissene, sehr hungrige Schnäbel. Das Gefummel mit iPhone am Fernglas, dazu die Entfernung, der starke Wind, das alles ergibt dieses verwackelte Foto. Aber durchs Fernglas kann ich die zwei Kinder wirklich total gut sehen.

Ach, wie schön! In mir kommen ein bisschen Vatergefühle auf …

Ich freue mich schon auf die erste Begegnung mit den Kleinen auf meiner Fensterbank. Mit Antonella und Dietmar.

Wie so eine junge Krähe in Nah ausschaut, muss hier schauen. Langjährige LeserInnen erinnern sich: vor zwei Jahren sammelte ich in der Nachbarschaft eine aus dem Nest gefallene Krähe auf und nahm sie für zwei Nächte zu mir nach Hause. August war sein Name.

Ausblicke

Guten Morgen Berlin

31. Mai 2013, 6.08 Uhr

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