16. März 2011, 14.17 Uhr

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Es tut mir Herzen weh. Aber ich kann jetzt nicht vor dem Kanzleramt stehen und demonstrieren. Vor einer Stunde kamen neunzehn Scanvorlagen, die großformatig in einen Katalog müssen. Ein Scan benötigt etwa eine Viertelstunde. Wenn ich damit heute fertig werde, kann ich zufrieden sein.

So gerne hätte ich mich mit Clemens Schick vors Bundeskanzleramt gestellt und Angela Merkel zugerufen, was ich von ihrer Politik halte.

Es ist ein Jammer. Wegen Clemens Schick, der geilen Sau. Aber vor allem, weil ich nun schon die zweite Demo vor dem Kanzleramt innerhalb kürzester Zeit wegen der Arbeit verpasse.

Immerhin hat sich meine Entscheidung vom Herbst 2009, doch einen teuereren Scanner zu kaufen, der auch großformatige Ektachrome scannen kann, als richtig erwiesen. Morgen kommen noch einmal Durchlichtvorlagen. Wenn ich die erst zu einem externen Dienstleister geben müsste, könnten wir den Drucktermin für den Katalog am kommenden Montag wohl vergessen. Ulrike und ich stemmen nämlich gerade ein Ding, das eigentlich gar nicht zu machen ist. Einen 200-Seiten-Ausstellungskatalog binnen zwei Wochen. Damit Herr Meistermann seinen Katalog pünktlich zur Ausstellungseröffnung am 10. April vorliegen hat. Mit seinem Efeublatt auf dem Titel.