Archive for März, 2011

Ausblicke

Mutterloses Kind

30. März 2011, 17.59 Uhr

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Dieses Kind schlief mindestens eine Viertelstunde in dieser Stellung auf dem Fahrradkindersitz. Bevor ich das Foto machte, fragte ich die Mütter drumherum, ob das ihr Kind sei. Ich wollte das Foto nicht ohne Nachfragen machen. Alle Mütter meinten: nee, das ist nicht mein Kind, wäre es meins, würde ich das mit dem Fotografieren aber erlauben.

Ausblicke

Berliner Frühlingsboten

30. März 2011, 17.56 Uhr

Das letzte Stück meiner ersten diesjährigen unter freiem Himmel gegessenen Pizza:

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Zu mir genommen vor La Focacceria am Zionskirchplatz. Mit den in Prenzlauer Berg obligatorischen Kinderhorden um mich herum.

Ausblicke

Bitte mehr davon!

30. März 2011, 14.52 Uhr

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Ganz frisch aufgepinselte Radstreifen in der Rosenthaler Straße am Rosenthaler Platz. Bitte mehr davon! Bitte ganz viel davon! Bitte auf jeder Straße davon!

Autos

Das Golf oder: Weiter Weg auf die Fischerinsel

30. März 2011, 14.40 Uhr

Gebaut vermutlich in Puebla, Mexiko. Zugelassen in Washington, USA. Fotografiert in Berlin, Deutschland, auf der Fischerinsel:

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Screenshot: Google Maps

Apple

Ein Wunder! iPod erwacht aus Koma

29. März 2011

20.29 Uhr. Mein iPod erwacht aus seinem tiefen Koma:

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Die Tagesschau-Eilmeldung ist nicht wirklich aktuell. Was sich im Inneren des Gerätes die letzten zehn Stunden getan hat, entzieht sich komplett meines Wissens und auch meiner Logik.

Ich hatte ihn jedenfalls die ganze Zeit am USB-Port meines MacBooks. Es gab keine Wärmeentwicklung (wie sonst immer beim Akkuladen). Es gab keine Reaktion von iTunes auf dem MacBook. Es gab kein Batteriesymbol auf dem iPod-Bildschirm. Es zeigte sich kein USB-Gerät im System Profiler.

Heute früh hatte ich schon mehrmals die Reset-Tastenkombination (gleichzeitig Homebuttom und Einschaltknopf drücken) versucht. Ohne Erfolg. Ich hab genau das eben noch einmal versucht. Das Ergebnis zeigt das Foto.

22.30 Uhr. Nach mehreren Stunden Synchronisation und Datensicherung via iTunes hat sich das Ding wieder eingekriegt.

Ausblicke

Berliner Frühlingsboten

30. März 2011, 14.45 Uhr

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Nicht der Fernsehturm ist der Frühlingsbote, nicht die noch unbelaubten Bäume sind es. Es sind die zwei barbusigen Federballspieler.

Abschied, Apple

Das plötzliche Ende meines treuen Begleiters

29. März 2011, 10 Uhr

Mein iPod hat sich verabschiedet. In die ewigen Jagdgründe. Wenn niemand einen Tipp hat, ihn wiederzubeleben.

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Mit Batterierestlaufzeit habe ich ihn heute früh im Bett noch angemacht. Bevor er sich wegen totalem Strommangels ausgeschaltet hat, hab ich ihn an meinen externen Akku gehängt. Der externe Akku war auch schon fast leer. Als auf dem iPod kein Stromeingang mehr gemeldet wurde, habe ich den iPod ans MacBook geklemmt, hab mir Kaffee gekocht. Bei Rückkehr war der iPod verschieden.

Nichts weckt ihn mehr auf. Kein Anschließen an das MacBook, kein Anschließen an den iMac, kein Anschließen an zwei verschiedene externe Netzteile.

Der System Profiler am MacBook zeigt nichts mehr am USB-Port an. Das Ding scheint wirklich mausetot zu sein. Und vor einer Stunde habe ich damit noch mein Morgenritual eingeleitet: E-Mails checken, Kalender checken, Tagesschau checken, Twitter checken, Facebook checken.

Sehr schade. Was mach ich denn nun? Mich freuen, dass das Ding dreieinhalb Jahre Dauereinsatz durchgehalten hat und es dem Recycling zuführen? Einen neuen Akku einbauen lassen? Das übersteigt den Restwert des Gerätes vermutlich. Mir einen neuen iPod kaufen? Mir ein iPhone kaufen? Oh je. Das werden harte Tage.

(Total gaga. Mir verreckt ein kleines technisches Gerät. Woanders hat man gar nichts mehr. Ich weiß. Total gaga.)

Antiquitäten, Autos

Sehr coole Karre

29. März 2011

1.08 Uhr. Erkennt den jemand?

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Sieht aus wie einem US-amerikanischen Retro-Science-Fiction-Film entsprungen.

Selbst ich musste dreimal hinsehen, dann war mir klar, was da nachts am Oranienplatz vor mir steht. Ein GAZ Pobeda (ГАЗ победа). Kommt aus der Sowjetunion, ist sozusagen der Ur-Wolga. Wurde in Polen in Lizenz als Warszawa gebaut.

1.11 Uhr. Und weil das Heck ganz besonders skurril ausschaut, davon auch noch ein Foto:

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Aha

Die Welt in Grafiken erklärt

28. März 2011, 18.40 Uhr

Strahlenbelastung als zuerst schwer zu durchschauende, dann aber ganz logische Grafiik:

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Klick aufs Bild öffnet die Grafik in groß.

Um zwei Ecken via Design-Tagebuch (siehe Kommtare dort).

Ausblicke

225 km nach Krümmel

28. März 2011, 17.20 Uhr

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Wo ist das nächste Atomkraftwerk?

Via powerbook_blogger.

Ausblicke

Danke, Rheinland-Pfalz!

27. März 2011, 18.02 Uhr

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Und die FDP ist sicher raus. Hähä!

Ausblicke

Danke, Baden-Württemberg!

27. März 2011, 18.01 Uhr

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Hoffentlich schafft es die FDP nicht.

Apple, Arbeit

Firefox 4 und Lightbox

27. März 2011, 16.20 Uhr

Sind JavaScript-ExpertInnen anwesend? Seit Stunden versuche ich ein Problem zu lösen.

Auf einer Kundenwebsite, die ich gebaut habe, ist Lightbox per JavaScript eingebunden. Mit Safari 5 öffnet sich Lightbox so, wie es soll:

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Man kann durch die Bildstrecke klicken, die Bildunterschriften sind da.

Mit Firefox 3.6 ging das auch noch, seit Firefox 4 sieht das leider so aus:

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Keine Bildunterschrift, kein Klicken durch die Bildstrecke.

Von Lightbox gibt es eine aktuelle Version (2.0.5), die habe ich installiert. Es geht trotzdem nicht. Irgendwo ist der Wurm drin. Den würde ich gerne finden und eliminieren.

Ausblicke

Innerstädtisches Tierleben

27. März 2011, 12.21 Uhr

Ich habe in meinem Wohnzimmer mein MacBook aufgeklappt und mit geöffnetem Photo Booth auf die Fensterbank gestellt. Im Arbeitszimmer nebenan sehe ich vom iMac aus via Bildschirmfreigabe, wenn sich etwas vor der iSight tut. Gerade tat sich etwas. Da habe ich doch schnell auf »Aufnahme« geklickt:

Doppelklick startet Film

Ausblicke

Bitte, Baden-Württemberg!

27. März 2011, 9.44 Uhr

Bitte, liebe Familie, bitte liebe Freundinnen und Freunde in Baden-Württemberg, bitte, geht wählen. Bitte wählt diesen Herrn nicht!

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Auf dem Foto: Titelblatt der gestrigen taz.

Autsch

Verschnarchte Produktdesigner

27. März 2011, 10.24 Uhr

Was hat Cateye eigentlich für verschnarchte Produktdesigner? Cateye ist ein japanischer Hersteller von Fahrradzubehör. Bis vor wenigen Tagen dachte ich, von qualitativ gutem Fahrradzubehör.

Eben beim Versuch, an meinem kleinen Fahrradcomputer die Zeit umzustellen, rutschte mir der der »Stellknopf« ins Gehäuse des Tachos:

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Auf dem Bild ist die Rückseite des Tachometers zu sehen. Das große schwarze runde Teil ist das Batteriefach, das kleine Loch oben rechts ist der Stellknopf. Dort sitzt eigentlich ein dunkelgrauer Weichgummipömpel, den man mit einem dünnen Gegenstand drücken muss, um Einstellungen an dem Gerät vornehmen zu können. Dieser Pömpel ist mir schon direkt nach dem Kauf dieses Teiles (aufmerksame Leser erinnern sich) ins Gehäuse gerutscht. Bei der Montage des Tachometers muss man unter anderem die Radgröße einstellen. Damals ist es mir nach ein paar Sekunden Gefummel gelungen, diesen Pömpel wieder an seine ursprüngliche Stelle zu bringen. Heute gelingt es mir auch nach fünfzehn Minuten nicht. Durch Öffnen des Batteriefachs kommt man innen auch nicht dran.

Total ärgerlich. Der ins Gehäuse gerutschte Pömpel sorgt nun für ein Dauerdrücken des Stellknopfes. Damit ist das ganze Gerät unbrauchbar. Wegen eines nicht einmal einem ein Cent billigen Teiles kann ich jetzt einen dreißig Euro teuren Hightech-Gegenstand wegwerfen. Sehr schlau, ihr Penner in Japan!

Überhaupt scheinen die Produktdesigner bei Cateye nicht die Hellsten zu sein. Im vergangenen Sommer habe ich mir einen neuen LED-Fahrradscheinwerfer gekauft. Auch etwa dreißig Euro teuer. Da brach mir vor wenigen Tagen der Schnapper an der Unterseite des Scheinwerfergehäuses ab:

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Zu sehen genau in Bildmitte. Jetzt hält der Scheinwerfer nicht mehr fest an der am Fahrradlenker angeschraubten Halterung und rutscht bei jeder größere Bodenwelle aus dieser Halterung und fliegt auf die Straße.

Auch wieder ein Materialwert von weniger als einem Cent, dafür Schrott für zwei Dutzend Euro. Das entsprechende Gehäuseteil gibt es nicht als Ersatzteil. Sehr nachhaltig.

Ausblicke

Berliner Frühlingsboten

26. März 2011, 15.06 Uhr

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Gesehen im östlichen Tiergarten.

Auftritte

Dagegen

26. März 2011, 14.02 Uhr

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Kind auf der Anti-Atom-Demonstration vor der CDU-Zentrale.

Ausblicke

Berliner Frülingsboten

26. März 2011, 12 Uhr

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Gesehen am Spittelmarkt.

Abschaum

Man kann’s ja mal versuchen oder: Ficken Sie sich!

24. März 2011

18.27 Uhr:

Post im Briefkasten. Von der »Gewerbeauskunft-Zentrale«. Sieht mit dem schmutziggrauen Recyclingpapier und in der Aufmachung ein bisschen aus wie Post vom Finanzamt oder anderer offizieller Stelle:

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Dort stehen meine Name, meine Adresse, meine Telefonnummer. Alles kein Geheimnis.

Im Schreiben geht es weiter:

Schreiben ist Ihnen schon am 21.02.2011 per Post zugesandt worden!

Ergänzen oder korrigieren Sie bitte bei Annahme [sic!] fehlende oder fehlerhaften Daten

(muß [sic!] durch Sie ergänzt werden)

Branche:

E-mail: [sic!]

Internet: [sic!]

Auf der Rückseite viel Kleingedrucktes. Kurzes Googeln bestätigt meinen Verdacht: Das ist ein Betrugsversuch.

18.32 Uhr. Ich habe das Schreiben ergänzt. Und werde es so zurückschicken:

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Ich möchte nicht wissen, wie viele Leute dieses Schreiben um drei Zeilen und ihre Unterschrift ergänzt zurückgefaxt haben und bald eine Rechnung in Höhe von 569,06 Euro brutto erhalten werden.

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