Archive for Februar, 2011

Ausblicke

Innerstädtisches Tierleben

28. Februar 2011, 14.30 Uhr

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Meine neuen Freunde werden immer zutraulicher. Zumindest die Mutigen unter ihnen. Die Schisser bleiben weiterhin auf Sicherheitsabstand.

Autos

Coole Karre

27. Februar 2011, 15.26 Uhr

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Dieses Automodell kannte ich bisher noch nicht vom eigenen Ansehen. Aber ich wusste sofort, was da vor mir steht. Erkennt es wer? Das ist ein Facel Vega.

Albert Camus kam in so einem Wagen um. Und Françoise Sagan fuhr einen.

Der Kühlergrill sieht etwas untypisch aus. Am ganzen Wagen befindet sich aber kein Typenschild. Wenn ich mich getäuscht haben sollte, bitte ich um Korrektur.

Ausblicke

Innerstädtisches Tierleben

27. Februar 2011, 14.15 Uhr

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Ausblicke

Blende 8

26. Februar 2011, 17.15 Uhr

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Bald hat es die Sonne wieder bis zu den Hochhäusern am Potsdamer Platz geschafft.

Ausblicke

Wildtierfütterung

26. Februar 2011, 16.48 Uhr

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Ausblicke

Innerstädtisches Tierleben

26. Februar 2011, 15.33 Uhr

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Das Hundetrockenfutter ist alle, gestern habe ich Katzentrockenfutter gekauft. Das mögen die Krähen augenscheinlich auch sehr.

Aha

Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von 2008?

25. Februar 2011, 20 Uhr

Angela Merkel im April 2008 über den Schutz geistigen Eigentums.

Ausblicke

Eisstau am Außenministerium

25. Februar 2011, 17.05 Uhr

Doppelklick startet Film

Ausblicke

Blende 8

24. Februar 2011, 16.26 Uhr

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Ausblicke

Innerstädtisches Tierleben

24. Februar 2011, 16.08 Uhr

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Bei meinem gestrigen Spaziergang fiel mir ein, dass ich zu Hause noch ein bisschen Hundetrockenfutter habe. Das war von einem Gast, der mich mit Hund besucht hatte, übrig geblieben. Krähen und Raben sind Fleischfresser. Ich dachte mir also, dass ich mir damit vielleicht die schlauen Vögel »dressieren« könnte. Und siehe da, sie werden ganz zutraulich.

Ausblicke

Touristenfreundliches Berlin

24. Februar 2011, 15.52 Uhr

Entweder sind diese zwei Schilder neu oder sie waren mir bislang noch nicht aufgefallen:

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Sehr freundlich, den Anker werfenden Wassertouristen an der Neu-Cöllner (nicht Neuköllner!) Anlegestelle den Weg zu U-Bahn und den nahen Sehenswürdigkeiten zu weisen.

Abschaum

Das können Sie sich in die Haare schmieren

24. Februar 2011, 12.30 Uhr

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Dr. Guttenbergs Copy-Paste©¹

Vorgestern stieg meine Empörung über die »Affäre Guttenberg«² in einem Maße an, dass ich dachte, ich müsse hier meinen ersten wirklich politischen Eintrag verfassen. Die Empörung ist inzwischen einem Entsetzen gewichen. Ich bin entsetzt, mit welcher Nonchalance die Mehrheit der Bevölkerung diesen Diebstahl hinnimmt.

Ich habe nie eine Universität von innen gesehen. Jedenfalls nie wesentlich länger als eine Stunde. Ich habe noch nicht einmal Abitur. Aber ich kenne trotzdem die Abläufe rund um die Erstellung einer Dissertation.

Mein ehemaliger Mitbewohner C. S. (inzwischen sogar schon Prof. Dr. C. S.) saß etwa vier Jahre lang zuerst in meiner Wohnung in meinem Arbeitszimmer, später in unserer gemeinsamen Wohnung in unserem gemeinsamen Arbeitszimmer Tisch an Tisch neben mir, als er an seiner Dissertation arbeitete. Vielleicht ist diese persönliche Erfahrung (oder das Arbeiten an einer eigenen Dissertation) das, was man braucht, um diese Guttenberg-Nummer nicht als Kleinkram um ein paar »Anführungszeichen und Fußnoten«³, abzutun wie es uns BILD weismachen möchte.

Mein ehemaliger Mitbewohner lehrte mich den Umgang mit Zitaten, mit Quellen, mit eigenen Forschungsergebnissen. Nachdem seine Dissertation fertig war, habe ich sie sogar selbst monatelang in der Mache gehabt. Ich habe dieses über 700 Seiten starke Werk⁴ nämlich mit all seinen Fußnoten und Nachweisen layoutet und für den Druck bei einem Wissenschaftsverlag vorbereitet.

Mein Ex-Mitbewohner ging nicht in die Politik. Er blieb dem Universitätsbetrieb treu. Hatte selbst Studenten. Betreute deren Hausarbeiten. Ich bekam in unserem gemeinsamen Arbeitszimmer seine spöttischen Bemerkungen mit, wenn er mal wieder einen Studenten oder eine Studentin beim Klau von Texten aus dem Internet überführt hatte. Per Google-Suche. Das war schon um 2005 2003 gang und gäbe. Jene Hausarbeiten wurden entweder gar nicht oder mit schlechtester Note bewertet. Daran erinnere ich mich jetzt nicht mehr. Ich erinnere mich aber noch genau an meine Frage, ab wann denn Copy-and-Pasten zu Notenabzug führe. Seine Antwort damals: »Da reicht ein einziger Satz.« »Echt? So hart?« »Klar. So hart. Das bekommen die Studenten direkt zu Beginn meiner Vorlesungen gesagt: Man darf zitieren, muss dieses Zitat aber kenntlich machen. Wer bescheißt, fliegt raus.«

Vielleicht fehlt genau diese Erfahrung 57 Prozent der Bevölkerung⁵. Frau Merkel fehlt diese Erfahrung mit Sicherheit nicht⁶ ⁷. Und dies ist noch mehr der Grund, warum ich seit zwei Tagen so maßlos entsetzt bin.

Herrn zu Gutttenberg mochte ich noch nie. Frau Merkel war mir immer persönlich sympathisch, auch wenn ich sie politisch weiß Gott nicht immer gut fand. Seit zwei Tagen ist aber auch mein letzter Rest an Sympathie für Frau Merkel verflogen.

Alles Andere ist in inzwischen unzähligen Artikeln schon geschrieben worden: »Wie sollte man dann noch seinen Kindern klarmachen, dass das Abschreiben aus Wikipedia ein Vergehen gegen das eigene Denkvermögen ist?«⁸, »Es könne nicht sein, ›dass Studenten, die abschreiben bestraft werden und Politiker nicht‹«⁹, »Man merkt nicht, dass man kein Kavaliersdelikt deckt, sondern einen Schaumschläger, der Noblesse spielte, aber die Gebote des bürgerlichen Anstands zum Totalschaden brachte«¹⁰.

Ich bin noch immer empört und entsetze mich immer mehr.

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  1. Foto: http://hartgeld.com/filesadmin/images/cartoons/RK-Guttenberg-Gel.jpg via Twitter: KingBalance
  2. Wikipedia: »Karl-Theodor zu Guttenberg«, Absatz »Plagiatsvorwürfe und die Folgen«
  3. BILD.de, 24.02.2011: »227.175 BILD-Leser wollen, dass Guttenberg Minister bleibt«, Absatz »Das sagen die Leser«
  4. De Gruyter: »Sinner, Carsten: El castellano de Cataluña«
  5. Focus, 20.02.2011: »Mehrheit sieht Guttenberg nicht als Schwindler«
  6. ZEIT ONLINE, 24.02.2011: »Die Droge Guttennberg«, Absatz 5, »Angela Merkel hat am Montag Guttenberg aufgespalten in guten Politiker und fehlerhaften Wissenschaftler.«
  7. Wikipedia: »Angela Merkel«, Absätze »Studium in Leipzig (1973–1979)« und »Arbeit an der Akademie der Wissenschaften (1979–1989)«
  8. Bettina Schulte, Badische Zeitung, 23.02.2011: »Der Doktortitel schmückt«
  9. Gerold Bönnen in Wormser Zeitung, 24.02.2011: »Wissenschafts-Debatte: Zu Guttenberg steht bei Wormser ›Doktoren‹ in Kritik«
  10. Jan Feddersen, Die Tagesszeitung, 24.02.2011: »Wie die Union ihren Markenkern beschädigt: Das Guttenberg-Opfer«

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P.S. Das Schreiben des Artikels kostete mich etwa zehn Minuten. An den Recherchen und den Fußnoten saß ich über eine Stunde.

P.P.S. Das Verifizieren der verlinkten Artikel kostete mich noch einmal zehn Minuten.

Ausblicke

Post aus Schönwalde

23. Februar 2011, 15.45 Uhr

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Danke, Herr M.! Der Film ist noch ungesehen.

Ausblicke

Saufen mit Stil

23. Februar 2011, 14.44 Uhr

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Gesehen an der Spree gegenüber des Weidendamms.

Aha

Artikel des Tages

23. Februar 2011

Auf der heutigen Wikipedia-Startseite:

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Auch als gesprochene Version verfügbar.

Auftritte

Innerstädtisches Tierleben

22. Februar 2011, 15.19 Uhr

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Diese Krähe saß zwei Minuten, bevor ich dieses Bild schoss, noch auf dem Geländer der Weidendammer Brücke und krähte ihr »Kräkra« in die Sonne. Bis eine Straßenbahn vorbeifuhr und die Krähe das Geräusch der ratternden Tram fast perfekt imitierte.

Ausblicke

Falsche Richtung

22. Februar 2011, 14.47 Uhr

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Irgendwie entwickelt sich der Frühling in die falsche Richtung. Schon wieder dickes Eis auf der Spree vor der Mühlendammschleuse.

Ausblicke

Innerstädtisches Tierleben

22. Februar 2011, 14.46 Uhr

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Krähe frisst Taube.

Apple

Altherrenmodernisierung

21. Februar 2011, 21.08 Uhr

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Ein alter Freund hat sich dieser Tage ein iPhone 4 gekauft. Er wollte es mit seinem schon über fünf Jahre alten iBook G4 via iTunes aktivieren. Auf dem iBook war noch Tiger (System 10.4.11) installiert. Dafür gibt es kein aktuelles iTunes. Und ohne aktuelles iTunes gibt es kein aktiviertes iPhone. Fast wäre Apples heimlicher Plan, durch den Verkauf eines neuen iPhones auch gleich noch einen neuen Computer zu verkaufen, aufgegangen. Fast. Jetzt läuft auf dem alten iBook Leopard (System 10.5.8).

In dem iBook werkelt übrigens ein PPC-G4-Prozessor mit 1,42 GHz Taktung samt 1 GB RAM, im iPhone ein A4-Prozessor mit 1 GHz Taktung samt 512 MB RAM. Vermutlich ist das iPhone wesentlich schneller als das iBook. Immerhin sind Massenspeicher und Monitor des Computers noch größer als die des Telefons.

Ausblicke

Heimatsonne

21. Februar 2011, 15.30 Uhr

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