Archive for November, 2010

Ausblicke

Blende 8

30. November 2010, 15.46 Uhr

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Autsch

Typografische Grausamkeiten beim ZDF

29. November 2010, 19.02 Uhr

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Screenshot: zdf.de

Liebes ZDF-Grafikteam, wäre es zu viel verlangt, typografisches Grundwissen anzuwenden?

„Angela Teflon Merkel”

Von vier Satzzeichen sind drei falsch! Es muss heißen:

„Angela ,Teflon‘ Merkel“

Arbeit, Ausflüge, Ausstellungen

Rundgang durch das Städtische Museum Seesen

27. November 2010

Gestern war zuerst noch nicht alles fertig, später war es zu voll, außerdem war das Licht nicht gut zum Fotografieren. Heute also ein finaler Rundgang durch das gestern Abend wieder eröffnete Städtische Museum Seesen.

14.23 Uhr:

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14.42 Uhr:

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14.47 Uhr. Modell des Jacobstempes:

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15.00 Uhr. Das Konzept, mit speziellen Steckkarten auch Kinder für die Geschichte ihrer Stadt zu interessieren, scheint aufzugehen:

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15.28 Uhr. Der wohl berühmteste Sohn der Stadt Seesen: Wilhelm Steinweg, der sich nach Auswanderung seiner Familie in die USA den Namen William Steinway gab:

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15.40 Uhr. Eines von drei weit über hundert Jahre alten Original-Steinway-Pianos im Museum. Nummer drei steht noch beim Restaurator, der es wegen Krankheit leider nicht geschafft hat, seinen Termin zu halten und den Flügel zur Eröffnung wieder in das Museum zu liefern:

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Arbeit, Architektur, Ausflüge, Ausstellungen

Seesener Fundstücke

27. November 2010

9.04 Uhr. Das Wichtigste des Tages:

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11.12 Uhr. Mein Quartier der letzten zwölf Stunden:

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11.14 Uhr. Seesen scheint nur aus Fachwerkhäusern zu bestehen.

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11.25 Uhr. Naja. Fast nur aus Fachwerkhäusern:

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Die letzten Wochen habe ich mich ja etwas mit der Geschichte von Seesen beschäftigt. Ein paar Brände in der Stadt, der letzte vor über dreihundert Jahren. Keine weiteren Katastrophen. Keine Kriegszerstörungen. Wenn da die Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg nicht gewesen wären.

Seesen war Ausgangspunkt für das Reformjudentum. In Seesen stand die erste »moderne« Synagoge Deutschlands. Dort gab es die bis dahin übliche strikte Geschlechtertrennung nicht mehr, es wurde erstmals Orgelmusik zum Gottesdienst gespielt. Die Seesener Synagoge, der so genannte Jacobstempel, war so bedeutend, dass beispielsweise heute noch ihre Plastiknachbildung als Spendendose in US-amerikanischen Reformjudengemeinden allgegenwärtig ist.

Und was haben die Nazis gemacht? Sie haben diese Synagoge angezündet. 1810 fast nur aus Holz errichtet, brannte sie in der Reichspogromnacht 1938 vollständig ab.

11.33 Uhr. Der Innenhof der ehemaligen Jacobsenschule. Hier stand die Synagoge:

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11.35 Uhr. Immerhin erinnert heute eine flattrige Gedenkplane daran:

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11.41 Uhr. Ententeich hinter dem ehemaligen Jagdschloss, dem heutigen Städtischen Museum Seesen:

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11.48 Uhr. Der Haupteingang des Museums:

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12.23 Uhr. Das Museum ist noch bis 14 Uhr geschlossen, es hat draußen bestenfalls minus zehn Grad, da hilft nur Flucht in ein Oma-Café:

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Arbeit, Ausflüge, Ausstellungen

Seesener Fundstücke

26. November 2010

Zum Glück fahren die Züge der Deutschen Bahn inzwischen alle im Stundentakt. Nach neunundfünfzig Minuten Warten auf dem Berliner Hauptbahnhof und knapp vier Stunden Zugfahrt sind mein Fahrrad und ich im verschneiten Harz angekommen.

17.11 Uhr. Die Horror-Illustrator-Datei von vor vier Wochen sieht auf Milchglas gedruckt erste Sahne aus:

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17.12 Uhr. Erster Rundgang durchs Museum mit meiner Kollegin Anna, mit der ich die Grafikarbeiten für die Ausstellung gemacht habe. Anna (und ihr Freund und auch ich) noch mit Bauarbeiter-Staubschutzschluppen:

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21.04 Uhr. Seit wenigen Minuten dürfen die Seesener ihr Museum auch mit normalem Schuhwerk betreten und bestaunen. Modell der 1938 von den Nazis zerstörten Synagoge:

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21.05 Uhr. In die Hand nehmbare Steckkarten erzählen Seesener Geschichten:

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21.06 Uhr. Nachbildung des Jacobstempels aus Kunststoff. Verwendung als Spendendose in US-amerikanischen Reformgemeinden. Hinweis auf die Muttersynagoge in Seesen:

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21.15 Uhr. Hörstationen im Louis-Spohr-Raum:

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21.16 Uhr. Die Ceres von Seesen:

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23.21 Uhr. Leckere Käsestullen im Hotel:

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Autsch

Stadtrundfahrt dank Staatsbesuch

26. November 2010, 11.30 Uhr

Von mir zuhause zum Hauptbahnhof sind es knapp vier Kilometer. Mit dem Fahrrad brauche ich, ohne mich total abzuhetzen, zwanzig Minuten. Eigentlich.

Heute ist Wladimir Wladimirowitsch Putin in der Stadt. Und alle Wege rund ums Regierungsviertel sind gesperrt. Wirklich alle. Auch für Fahrradfahrer. Dann wird der Weg knapp acht Kilometer lang. Und eine halbe Stunde reicht nicht mehr, um meinen Zug zu erreichen.

Immerhin erreiche ich um 11.11 Uhr noch den Bahnsteig, um die Rücklichter meines Zuges sehen zu können, der pünktlich um 11.10 Uhr abgefahren ist.

Warum haben Züge eigentlich immer dann keine Verspätung, wenn sie mir nützlich wäre?

Ausblicke

Heimat essen

25. November 2010, 20.39 Uhr

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Essen zu fotografieren ist ja immer etwas grenzwertig. Sieht auf Bildern meist eklig aus, obwohl es lecker schmeckt (und auch aussieht). Hier im Bild: im Original sehr leckere vegetarische Maultaschen mit grünem und schwäbischem Kartoffelsalat. Bestellt und verspeist in der Maultaschenmanufaktur in der Lützowstraße.

Ausblicke

Guten Morgen, liebe Sonne! Gute Nacht, lieber Mond!

25. November 2010, 8.16 Uhr

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Ausblicke

Blende 8

23. November 2010, 16.29 Uhr

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Ausblicke

Blende 8

22. November 2010, 22.44 Uhr

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Fernsehturm im Nebel.

Apple, Arbeit

Erstes Rendezvous

22. November 2010, 16.29 Uhr

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Mein erstes Rendezvous mit einem 11-Zoll-MacBook Air. Das Ding ist wirklich unglaublich dünn, unglaublich klein und vor allem unglaublich leicht. Gerade mal 1.040 Gramm schwer.

Ausblicke

Bitte mehr davon!

22. November 2010, 15.47 Uhr

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Ganz frisch aufgepinselte Radstreifen bei mir vor der Haustüre auf der Fischerinsel zwischen Gertrauden- und Wallstraße. Bitte mehr davon! Bitte ganz viel davon! Bitte auf jeder Straße davon!

Ausblicke

Wie Sie sehen, sehen Sie heute noch weniger

21. November 2010, 7.48 Uhr

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Sonntagmorgenausblick aus meinem offenen (!) Fenster. Nicht einmal das keine fünfzig Meter entfernte Nachbarhaus ist zu sehen.

Antiquitäten

Mitbringsel aus Seesen

19. November 2010, 18.35 Uhr

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Beim letzten Besuch in Seesen musste ich mir davon diesemal gleich zwei Tafeln aus dem Süßkramautomaten am Bahnhof ziehen.

Aha, Auftritte, Ausblicke

Die drei Damen kenne ich doch!

18. November 2010, 14 Uhr

Google Street View ausprobiert. An einige bekannte Adresse navigiert. Unter anderem das hier entdeckt:

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Das sind meine drei Kolleginnen A. W. (inzwischen verehelichte A. S.), U. D. sowie D. L. in der Saarbrücker Straße vor dem ehemaligen Damm-und-Lindlar-Büro.

Lustig, oder?

Ausblicke

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts

18. November 2010, 11.54 Uhr

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Blick vom Nordbalkon: Kein Berliner Dom, keine Nikolaikirche, kein Rotes Rathaus, vor allem aber kein Fernsehturm.

Ausblicke

Blende 8

18. November 2010, 10.51 Uhr

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Ausflüge

Eigentlich eine Frechheit

16. November 2010, 21.30 Uhr

Eigentlich ist es eine Frechheit, was sich die Deutsche Bahn erlaubt. Knöpft einem (mit BahnCard) trotzdem 98 Euro (Hin- und Rückfahrt) dafür ab, dass man statt zwei Stunden drei Stunden unterwegs ist und dann auch noch eine Dreiviertelstunde auf dem zugigen Braunschweiger Hauptbahnhof auf seinen ICE nach Berlin warten darf. Man hockt hier echt total in der Kälte. Neben mir seit fünf Minuten übrigens Fritz Kuhn. Ob der auch mit dem verfickten SEV aus Seesen kam?

Autsch

Die Geißel des 21. Jahrhunderts

16. November 2010, 12.45 Uhr

Seit einer Stunde sitze ich im Zug und seit einer Stunde quasselt so ein jungsches Ding im Sitz vor mir. Mit ihrem Mobiltelefon. Nicht pausenlos mit derselben Person, sondern im Fünf-Minuten-Takt mit anderen Gesprächspartnern. Dabei quatscht sie aber pausenlos. Ist ein Gespräch beendet, wird die nächste Person angerufen. Grauenhaft! Kann man bitte sofort diese Handy-Flatrates wieder abschaffen?

Arbeit, Ausflüge

SEV – ich freu mich schon drauf!

16. November 2010, 11.50 Uhr

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Ich bin mal wieder auf dem Weg in den Harz. Zwischen Braunschweig und Salzgitter fährt diese Woche keine Bahn. Ich freue mich schon darauf, wenn in eineinhalb Stunden mit mir ein kompletter Regionalzug in einen Bus verfrachtet wird.

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