7. Juli 2010, 16 Uhr

Uuuih, was war das bisher für ein Tag!

Ganz früh: heftige Kopfschmerzen, Kater von gestern, nur drei Stunden Schlaf, aber wieder Sprung in die Ostsee und der erste selbst zubereitete Kaffee dieser Reise.

Das mit dem kleinen Gaskocher hätte ich mal vor zwei Wochen schon machen sollen.

Dann: der Brief aus Berlin war bis 13 Uhr noch nicht da. Ich spielte schon mit dem Gedanken, mich um 14.20 Uhr in den Zug nach Berlin zu setzen. Kurzes Telefonat mit Herrn Neubert, der mir riet, das nicht zu tun. Kurz danach ein Anruf vom Pensjonat Eden: der Postbote sei heute später gekommen, der Brief für mich aus Berlin ist da.

Gestern habe ich meinen kleinen Fahrrad-Bordcomputer irgendwo verbummelt. Da musste ich mir heute für die weitere Fahrt einen neuen kaufen und den noch fix installieren.

Jetzt ist vier Uhr, ich bin tatsächlich unterwegs, sitze mit freiem WLAN auf der Mole in Brösen (Brzeźno) und habe heftigsten Rückenwind, der heute noch zu starken Seitenwind werden wird, wenn ich die „untere Biegung“ der Danziger Bucht (Zatoka Gdańska) hinter mir habe.