25. August 2009

Eine letzte kurze Rundfahrt durch Swinemünde.

18.05 Uhr. Auch schön. Auch leer. Bestimmt auch zu kaufen:

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18.18 Uhr. Hübsche Leuchtreklame an der Strandpromenade:

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18.23 Uhr. Seezunge und mein vermutlich letztes »echtes« Żywiec in diesem Jahr:

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(Hätte ich gewusst, dass Seezunge erstens nur aus der Nordsee kommt und zweitens schon so dezimiert ist, hätte ich einen heimischen Fisch gewählt. Sorry, Seezunge. Aber lecker warst du.)

18.49 Uhr. Auf dem Weg zum Bahnhof. Für mich sind diese Schilder immer noch extrem befremdlich. Der Grenzübergang zwischen Swinemünde und Ahlbeck war bis vor kurzem nur für Busse und Radfahrer passierbar. Und beide dürfen jetzt nicht mehr rüber. Fahrradfahrer zumindest nicht mehr auf der alten Allee.

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Dazu noch eine kleine Geschichte aus meiner Mottenkiste: Anfang der 1990er war ich mit meinem damaligen Freund Peter ein Wochenende auf Usedom. Wir waren mit dem Auto unterwegs (avec la déesse – Gott hab sie selig) und sind von Berlin aus, weil wir Lust auf ein bisschen Abenteuer hatten, zuerst nach Stettin gefahren, dann östlich ums Stettiner Haff herum über Wollin nach Swinemünde. An der Grenze dann die große Überraschung: Für Autos gesperrt. Es war schon relativ spät am Abend, ich bin dann doch mal an die Grenze gefahren und dachte, ich frag einfach mal. Denn der Weg ums Stettiner Haff herum auf die andere Seite wäre über 200 Kilometer lang gewesen, nur um 2 Kilometer weiter zu kommen. Wir kamen an eine dicke polnische Zollbeamtin, die es irgendwie gut mit uns meinte. Zuerst wollte sie wissen, warum wir denn dort über die Grenze wollten. Ich sagte ihr, dass wir in Stettin waren, dort eingekauft haben (im »Papstladen« unter anderem zwei Heligenbilder, in einem Schnapsladen eine Flasche Wodka) und nicht wussten, dass der Grenzübergang für uns tabu war. Sie kniff uns beide lachend in die Wangen (wirklich!) und ließ uns passieren.

18.54 Uhr. Am neu errichteten Bahnhof Świnoujście Centrum. Mehr als zwanzig Minuten vor Abfahrt des Zuges, nur mal so angemerkt!

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18.57 Uhr. Wie hier eine Verlängerung der Bahnstrecke möglich sein soll, frage ich mich allerdings:

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18.58 Uhr. Auch fast schon traditionell: Ein Foto in Spiegelung des Zuges vor Verlassen der Insel Usedom.

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19.02 Uhr. Noch ein Bahnkuriosum: Der vermutlich einzige Bahnhof, der von der Deutschen Bahn betrieben wird, aber Bahnsteigbeschriftungen in polnischer Sprache trägt.

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