7. August 2009, 15.50 Uhr

Rewahl ist erreicht. Ehemals Rewahl, heute Rewal. Nicht zu verwechseln mit dem ehemaligen Reval, dem heutigen Tallinn. Rewal ist zum Glück keine Kirmesansammlung. Ganz hübsch hier. Beeindruckend auch die Steilküste der letzten Kilometer. Dazu später mehr, wenn ich meine Bilder hochlade.

Unterwegs ständig starker Gegenwind. Mein iPod-Wetterprogramm sagt 16 km/h Ostwind mit Böen von 28 km/h an. Anfühlen tut sich’s aber eher wie ständige 50 km/h. Sogar die Möwen „stehen“ im Wind, wenn sie ihre Flügel nicht bewegen.

Ich bin sehr froh, dass ich noch lebe. Trotz des wahnwitzigen Fahrstils der Polen fahre ich lieber auf der Straße. Die Radwege gehen gar nicht. Da kommt man bei dem Wind gar nicht vom Fleck. Der Fahrbahnbelag (entweder Sand oder total wackelig verlegte Platten) lassen einen das Gefühl haben, man habe einen 100 Kilogramm schweren Anhänger am Rad.

Mal eine Runde baden wäre nicht schlecht. Bei 27 Grad. Ich hab echt so ein Glück mit dem Wetter.