4. August 2009, 17.15 Uhr

Eben habe ich mein diesjähriges Fährdesaster erlebt. Ich bin in Kamp. Das ist ein kleines Nest östlich von Anklam. Man kann auf die Insel Usedom schauen. Das andere Ufer ist keine 500 Meter entfernt. Es gab bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs hier eine Eisenbahnbrücke, die – nur mal so zwischendurch als Info – als Karniner Hubbrücke Berlin mit Swinemünde verband. Die Züge brauchten damals zwei Stunden für die Strecke. Brücke ist nicht mehr. Ließ die Wehrmacht 1945 sprengen. Eine Fähre gibt es heute. Die fährt bis 17 Uhr. Ich sah sie gerade noch abfahren. Um zur anderen Seite zu kommen, muss ich via Anklam eine Straßenbrücke nehmen. Sind etwa 25 Kilometer Strecke. Um an den Punkt zu kommen, der da 500 Meter vor mir liegt. Super.

Ach ja. Ich hab natürlich meist Gegenwind. Toll.