3. August 2009, 12 Uhr

Die Nacht in meiner Hütte habe ich geschlafen wie ein Stein. Als ich heute morgen um neun Uhr aufwachte, war ich total froh, nicht im Zelt geschlafen zu haben. Es hat total geschüttet. Ich genieße zwischenzeitlich die kulinarischen und infrastrukturellen Einrichtungen der BERLIN USEDOM BOX. Wie ich inzwischen weiß, sind es tatsächlich zwei Berlinerinnen, die den Laden betreiben. Entweder Schwestern oder ein verheiratetes Paar. Weil sie denselben Nachnamen haben, wie die Website verrät.

Nach dem Aufstehen gab es leckeren Latte macchiato, dazu die aktuelle Berliner Zeitung, als erstes Frühstück frischen Obstsalat mit Müsli und Joghurt, als zweites Frühstück werde ich mir beim noch immer nicht merklich nachlassenden Regen gleich ein Käsefrühstück gönnen. Dazu Strom für das MacBook. Internet ist leider grottenlahm. Wie zu Zeiten der 33.6-kb-Modems.

Immerhin hat es die Technik mir möglich gemacht, die Wetterdaten meines iPods nicht nur zu erneuern (es bleibt dabei: Regen bis in den späten Nachmittag), sondern auch die Zahlen daraus verständlich zu machen. Wikipedia sei Dank weiß ich jetzt, was 2,5 mm Niederschlag sind. Denken konnte ich es mir schon. 2,5 Liter Wasser auf einen Quadratmeter. So viel regnet es aktuell. Aber am Horizont Richtung Prenzlau wird es schon wieder hell. Ich bin noch immer voller Hoffnung, heute Abend Usedomer Sand an meinen Zehen spüren zu können.

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