2. August 2009, 15.15 Uhr

25 Kilometer nach dem Frühstück, mitten im Wald, nichts zu futtern dabei und leichte Schwäche. Da kam mir das Hinweisschild auf einen Imbiss sehr recht. Gemüseauflauf gab es. An den einzigen großen Tisch draußen setze sich ein einheimisches Paar, das mich fragte, woher ich denn mit meinem hinter mir stehenden Fahrrad komme. Zu dem Gespräch kam die dicke und zahnlose Wirtin dazu, die sich dann weiter mit dem Paar unterhielt. Es ging um aufgegebene Läden in der nächsten Kleinstadt (Greifenberg), um abgewanderte Kinder („meine zwei Töchter sind ja jetzt auch weg“), um die Trostlosigkeit in dieser landschaftlichen Idylle. Sehr traurig, das Ganze.