2. August 2009, 10.30 Uhr

Nach meinem frühen Aufstehen musste ich heute schon fast 15 Kilometer fahren, bis ich etwas zu essen bekam. Ich habe soeben in Joachimsthal gefrühstückt. Der Ort Joachimsthal ist mir natürlich wegen meines Vornamens und darüber hinaus als alter Berliner wegen der Joachimsthaler Straße geläufig. Aber schon als Kind lehrte mich mein Vater, dass es einen Ort dieses Namens gibt. Ich bekam nämlich als etwa Zehnjähriger Sechsjähriger eine Modelleisenbahn geschenkt (für die Experten: es war eine in Spur N, etwa 2 × 0,7 Meter groß, mit zwei ineinander geführten Ovalen auf zwei Ebenen). Diese Modellbahn hatte zwei Bahnhöfe. Einer davon hieß Joachimsthal.

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Jetzt mal so eben aus der Erinnerung zusammengeschustert. Die Modellbahn könnte es noch geben. Die habe ich vor etwa fünfzehn Jahren an das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg verschenkt.

Zurück in die heutige Realität: Auf dem Weg vom Werbellinsee ins »Zentrum« von Joachimsthal sah ich einen Wegweiser, der – leider nicht in meine Richtung zeigend – zum Kaiserbahnhof führt. Den Abstecher habe ich mir trotz meines Eisenbahnspleens dann doch verkniffen.

Die Akkus sind aufgeladen. Mein eigener nach zwei Brötchen, einem riesigen Stück Bienenstich, drei Tassen Kaffee. Und die von MacBook und iPod sind auch fast wieder voll.

Ich muss mir unterwegs noch etwas für morgen ausdenken. Laut Wettervorhersage bleibt es heute den ganzen Tag trocken und warm, morgen soll es aber ab fünf Uhr morgens und dann den ganzen Tag regnen. Dienstag ist wieder schönes Wetter angesagt.

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