Archive for Juli, 2009

Ausblicke

Gerit blüht

30. Juli 2009, 15.29 Uhr

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Meine verlauste Pflanze, von der ich nicht weiß, was sie für einen botanischen Namen hat, der ich aber den Namen Gerit verpasst habe, blüht mal wieder.

Ausdauer

Laufen (+10)

30. Juli 2009, 14.30 Uhr

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7,13 km in 48 min 24 sec gleich 8,84 km/h und (laut TrailRunner) 269 verbrannte kCal. Plus zehn Minuten Sonnenbad auf der Schlossfreiheit.

Aha

The quick brown fox jumps over the lazy dog

30. Juli 2009

Via praegnanz.de.

Wer den Satz nicht versteht, schaue hier oder befrage einen Menschen, der mit Typografie zu tun hat, ob der Satz ihm etwas sagt.

Ausflüge

Kurzurlaubsplanung

29. Juli 2009

Irgendwie glaube ich es ja nicht. Aber es könnte sein, dass ich dieses Jahr doch noch meine große Radtour machen könnte. Ab Freitag (also schon übermorgen!) hab ich für eine Woche keine Arbeit auf dem Tisch und das Wetter scheint auch zu halten. Jetzt spinne ich ein bisschen rum: Mit dem Fahrrad nach Swinemünde (das sollte in drei Tagen zu schaffen sein), da in die Fähre nach Kopenhagen (dauert eine Nacht), mir die Stadt ein oder zwei Tage anschauen und dann mit dem Zug zurück nach Berlin. Könnte ganz hübsch sein. Mal sehen, was draus wird.

Ausblicke

Wo alles begann

28. Juli 2009

Falls sich schon einmal jemand gefragt hat, wie ich als westsozialisiertes Wohlstandskind eigentlich so ein großer Freund von Ost-Plattenbauten werden konnte, hier die Erklärung:

Meinen ersten DDR-Plattenbau habe ich im Winter 1988 betreten. Das war irgendwo in Marzahn. Damals war ich – gelinde gesagt – irritiert über das, was ich sah. Rumpelige Aufzüge, Blümchentapeten in den Hausfluren, Badezimmer mit nur einer gemeinsamen Mischarmatur für Handwaschbecken und Badewanne, grauenhafte Außenanlagen, die eigentlich nur aus Matsch bestanden. Ich fragte mich, warum die Arbeiter und Bauern der Deutschen Demokratischen Republik so scharf darauf waren, in genau diese Wohnungen zu ziehen.

Anfang der Neunzigerjahre habe ich dann mal eine Nacht in einem Hochhaus ziemlich oben in der Alexanderstraße verbracht (ich würde mal kühn behaupten, das war sogar die Wohnung, in der Szenen aus »Coming Out« gedreht wurden). Man konnte auf den Fernsehturm schauen, auf die damals noch unbebaute »Banane« zwischen Jannowitzbrücke und Alexanderplatz, die S-Bahn fuhr wie eine Modelleisenbahn unten vorbei und ich fand zumindest den Ausblick sehr charmant.

Hier eine Aufnahme von Juli 2004:

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Gestern nun war ich mal wieder in der Wohnung, in der meine Liebe zu Plattenbauten so richtig begann. In der »Schlange« am Platz der Vereinten Nationen.

20.01 Uhr:

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Blick vom Balkon der elften Etage Richtung Südosten.

20.04 Uhr:

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Blick von der Dachterrasse auf der zwölften Etage Richtung Westen.

Sind das nicht tolle Ausblicke? In dieser Wohnung und auf dieser Dachterrasse verbrachte ab Juli 2004 zwei Sommer. Bis einer der zwei dortigen Bewohner auszog. Auf die Fischerinsel. Seit 2004 finde ich Plattenbauten jedenfalls richtig toll. Und seit Herbst 2005 habe ich meine eigene Plattenbauwohnung. Der andere Bewohner vom Platz der Vereinten Nationen wohnt übrigens dort noch. Den habe ich mit dem Ex-Bewohner gestern besucht.

Ausdauer

Laufen (+40)

28. Juli 2009, 15.15 Uhr

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7,13 km in 48 min 22 sec gleich 8,84 km/h und (laut TrailRunner) 269 verbrannte kCal. Plus vierzig Minuten Sonnenbad auf der Schlossfreiheit.

Architektur, Ausdauer

Laufen (mit Stadtbilderklärung)

27. Juli 2009

Beim Joggen hatte ich in letzter Zeit schon ganz oft im Kopf, dass es wirklich ein ungeheurer Luxus ist, genau diese Strecke laufen zu können. Ich starte mitten in der Stadt, laufe teilweise durch parkähnliches Gelände und dazu noch die ganze Zeit am Wasser entlang, muss kaum eine große Straße queren, links und rechts am Weg rauschen die Sehenswürdigkeiten nur so an mir vorbei. Da ich beim Joggen natürlich keine Kamera bei mir trage, bin ich heute die Strecke mit dem Rad abgefahren und habe Fotos gemacht. Achtung! Es sind wirklich sehr viele Fotos geworden!

20.24 Uhr, km 0:

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Start bei mir vor dem Haus an der Grünstraßenbrücke. Strecken!

20.26 Uhr, km 0,15:

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Blick nach rechts. Kurz vor der Roßstraßenbrücke. Ungefähr an der Stelle wurde vor knapp einem Jahr dieser Immobilenfuzzi erschossen.

20.27 Uhr, km 0,31:

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Blick nach rechts. Das gestern beschriebene Ermelerhaus am Märkischen Ufer.

20.28 Uhr, km 0,42:

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Die Spree wird das erste Mal überquert. Auf der Inselbrücke. Dahinter eines der ersten monolithischen Betongebäude der Welt.

20.29 Uhr, km 0,51:

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Blick nach links. Der historische Hafen Berlins. Im Hintergrund Fernsehturm und Stadthaus, auf der anderen Spreeseite die niederländische Botschaft.

20.30 Uhr, km 0,66:

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Märkisches Ufer vor der brasilianischen Botschaft.

20.30 Uhr, km 0,71:

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Blick nach rechts. Märkisches Museum.

20.32 Uhr, km 0,82:

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Plattenbauten (gleicher Typ wie auf der Fischerinsel) an der Alexanderstraße und S-Bahnhof Jannowitzbrücke. Wie wir alle wissen momentan ohne S-Bahn.

20.33 Uhr, km 0,90:

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Die ersten Stufen rauf auf meiner Tour. Dahinter die chinesische Botschaft.

20.34 Uhr, km 0,94:

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Chinesische Botschaft (rechts) und Jannowitzcenter (links dahinter).

20.35 Uhr, km 1,00:

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Blick von Jannowitzbrücke auf Fernsehturm, Rolandufer und Stadthaus.

20.36 Uhr, km 1,20:

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Rolandufer. Links das Märkische Museum, geradeaus die Hochhausbebauung der Fischerinsel.

20.37 Uhr, km 1,33:

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Rolandufer.

20.38 Uhr, km 1,52:

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Blick nach rechts. Niederländische Botschaft.

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Blick nach links. Mühlendammschleuse und Ostspitze der Fischerinsel.

20.40 Uhr, km 1,63:

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Rolandufer, Ecke Neue Jüdenstraße. Mühlendammschleuse.

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Blick nach rechts in die Neue Jüdenstraße auf das Stadthaus. Die Jüdenstraße wird in den nächsten Jahren stadtentwicklungsplanerisch noch sehr prominent werden. Vor dem Stadthaus ist ein massiver Umbau des jetzigen Stadtraums geplant.

20.40 Uhr, km 1,76:

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Rolandufer und Mühlendammbrücke.

20.41 Uhr, km 1,82:

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Graffiti unter der Mühlendammbrücke.

20.42 Uhr, km 1,87:

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Mal wieder Treppen nach oben. Links auf der anderen Spreeseite das Haus der deutschen Wirtschaft.

20.43 Uhr, km 1,90:

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Ab hier lauern überall Touristen. Nikolaiviertel (rechts) und Neuer Marstall (links).

20.43 Uhr, km 1,98:

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Noch immer Nikolaiviertel (rechts) und Neuer Marstall (links). In Bildmitte taucht der Berliner Dom auf.

20.44 Uhr, km 2,01:

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Blick auf die nicht mehr existierende Rathausbrücke.

20.45 Uhr, km 2,15:

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Blick nach rechts. Rathausstraße, Fernsehturm, Rotes Rathaus.

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Blick nach links. Fehlende Rathausbrücke, fehlender Palast der Republik.

20.46 Uhr, km 2,19:

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Blick nach rechts. Da hängen eigentlich sonst immer saufende und grölende Punks ab.

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Blick nach links. Auf der neuen Schlossplatzwiese hängen neuerdings ganz oft Herr Neubert und ich ab.

20.47 Uhr, km 2,32:

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Mal wieder Treppen nach oben. Ich biege aber auf dem Zwischenplateau links ab und geh dort wieder Treppen nach unten, um die Karl-Liebknecht-Brücke zu unterqueren.

20.48 Uhr, km 2,35:

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Na, wer sagt’s denn: da sind die Siffpunks. Unter der Karl-Liebknecht-Brücke.

20.49 Uhr, km 2,42:

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Links Berliner Dom, rechts DDR-Museum unter DomAquarée.

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Und mal wieder Treppen rauf Richtung DomAquarée.

20.50 Uhr, km 2,49:

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Rechts das Areal der ehemaligen Berliner Börse, geradeaus die Friedrichsbrücke, die auf die Museumsinsel führt.

20.51 Uhr, km 2,65:

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An der Friedrichsbrücke, links die Alte Nationalgalerie.

20.53 Uhr, km 2,73:

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Blick nach rechts. S-Bahnhof Hackescher Markt.

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Links die Alte Nationalgalerie, geradeaus die Kuppel des Bode-Museums.

20.53 Uhr, km 2,81:

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Blick nach rechts. James-Simon-Park an der Burgstraße. Ein sehr beliebter Jungtouristenabhängort.

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Links die Alte Nationalgalerie, geradeaus das Bode-Museums.

20.54 Uhr, km 2,93:

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Unterquerung des Stadtbahnviadukts.

20.55 Uhr, km 3,02:

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Blick nach links. Stadtbahnviadukt und Bode-Museum.

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Monbijoupark.

20.56 Uhr, km 3,03:

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Bode-Museum und Monbijoupark. An dieser Stelle war die Mutter aller deutschen Strandbars.

20.57 Uhr, km 3,17:

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Blick nach rechts. Tanz in der Strandbar am Hexenkessel (ehemals Strandbar Mitte)

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Und für mich geht’s mal wieder Treppen rauf. Links die Monbijoubrücke, die direkt zum Eingang des Bode-Museums führt.

20.58 Uhr, km 3,20:

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Blick nach links über die Monbijoubrücke mit dem Eingangsbereich des Bode-Museums. Das Hochhaus im Hintergrund ist das IHZ, das ich auch aus meiner Wohnung sehen kann.

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Blick nach rechts Richtung Oranienburger Straße.

20.59 Uhr, km 3,25:

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Ein paar Meter ist es dann tatsächlich wieder relativ touristenfrei auf meiner Strecke.

20.59 Uhr, km 3,35:

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Kurz vor der Tucholskystraße.

21.00 Uhr, km 3,38:

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Diese Treppen hier zur Tucholskystraße rauf machen mich immer ganz fertig. Das sind dann aber auch zum Glück die letzten auf meiner Strecke …

21.01 Uhr, km 3,41:

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… zumindest die letzten, die ich rauflaufen muss.

21.02 Uhr, km 3,43:

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Je nach Witterung ist dieser Streckenabschnitt Schattenspender oder Regenschutz für mich. Schön, oder?

21.02 Uhr, km 3,53:

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Die Weidendammer Brücke kommt in Sichtweite. Hier kommt mir immer Christa Wolf und ihre Enkeltochter in den Sinn. »Sonnen!«

21.03 Uhr, km 3,61:

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Links das neue Hotel Spreedreieck am Bahnhof Friedrichstraße, die Weidendammer Brücke, unter mir der Schickimickiladen Grill Royal. Selbstredend war ich da noch nicht drin.

21.04 Uhr, km 3,66:

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Die erste wirklich befahrene Straße, die ich queren muss: die Friedrichstraße.

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Blick nach links. Keine Sorge, die Taxe stand!

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Blick nach rechts.

21.05 Uhr, km 3,71:

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Schiffbauerdamm.

21.06 Uhr, km 3,76:

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Blick nach rechts. Berliner Ensemble.

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Blick nach links. Bahnhof Friedrichstraße und Hotelneubauten.

21.07 Uhr, km 3,85:

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Ab hier wird es »politisch«. »Berliner Republik«, »Ständige Vertretung«. Auch beides Lokale, die ich noch nie betreten habe.

21.08 Uhr, km 3,93:

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Unter den Stadtbahngleisen des Bahnhofs Friedrichstraße.

21.08 Uhr, km 4,01:

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Schiffbauerdamm (rechts) und Reichstagsufer mit zum Teil noch richtig ollen Plattenbauten.

21.09 Uhr, km 4,08:

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Das ARD-Hauptstadtstudio (links) und die Reichstagskuppel kommen in Sicht.

21.10 Uhr, km 4,15:

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Manchmal habe ich Glück und das Tor ist offen. Sonst wird drüber gesprungen. Oder links vorbei gequetscht.

21.11 Uhr, km 4,19:

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ARD-Hauptstadtstudio.

21.12 Uhr, km 4,25:

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Das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus. Ganz rechts im Bild der Abluftturm des Tiergartentunnels, Teil des Hauptbahnhofs.

21.12 Uhr, km 4,33:

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Links abbiegen auf die Marschallbrücke. Geradeaus das Reichstagsgebäude.

21.13 Uhr, km 4,38:

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Auf der Marschallbrücke. Das Gebäude im Hintergrund mit dem grünen Dach ist das Hotel Adlon am Pariser Platz.

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Blick von der Brücke nach rechts.

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Blick von der Brücke nach links.

21.14 Uhr, km 4,47:

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Am Reichstagsufer.

21.16 Uhr, km 4,75:

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Bahnhof Friedrichstraße.

21.17 Uhr, km 4,80:

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Unter den Gleisen des Bahnhofs.

21.18 Uhr, km 4,89:

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Reichstagsufer am Bahnhof Friedrichstaße.

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Blick nach rechts. Das blaue kleine Etwas in der Bildmitte ist der Tränenpalast.

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Blick nach links auf den Schiffbauerdamm.

21.19 Uhr, km 4,99:

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Die Weidendammer Brücke kommt wieder in Sichtweite …

21.19 Uhr, km 5,04:

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… und mit ihr auch wieder die Überquerung der Friedrichstraße. Blick nach links.

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Blick nach rechts in die Friedrichstraße.

21.21 Uhr, km 5,24:

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Am Weidendamm. Vor mir Bode-Museum und die Kugel des Fernsehturms.

21.22 Uhr, km 5,37:

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Bode-Museum und Monbijoubrücke.

21.23 Uhr, km 5,58:

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Stadtbahnviadukt an der Museumsinsel.

21.24 Uhr, km 5,73:

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Blick nach links. Eingang zum Pergamonmuseum.

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Blick nach rechts. Angela Merkels Wohnsitz.

21.26 Uhr, km 5,79:

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Am Kupfergraben / Ecke Dorotheenstraße. Richtig olles Haus. Mit Endkampfeinschusslöchern.

21.27 Uhr, km 5,81:

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Blick nach links. Neues Museum (links), Fernsehturm, Altes Museum (rechts), Eiserne Brücke.

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Blick nach rechts. Galerie Bastian.

21.29 Uhr, km 5,91:

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Blick zurück. Galerie Bastian.

21.29 Uhr, km 5,95:

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Am Rande des Lustgartens.

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Blick nach rechts. Das Deutsche Historische Museum Unter den Linden.

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Blick nach links. Der hässliche Berliner Dom und der Lustgarten.

21.31 Uhr, km 6,11:

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Die letzte Hardcore-Straßenüberquerung. Unter den Linden. Blick nach links. Wenn man diese Bilder so in der Abfolge anschaut, fällt das Loch hier in der Stadt schon sehr auf.

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Unter den Linden und Schlossbrücke. Blick nach rechts.

21.32 Uhr, km 6,20:

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Vorbei am IKEA-Lager, äh, Verzeihung, an der Temporären Kunsthalle auf dem Schlossplatz.

21.33 Uhr, km 6,28:

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Ehemaliges Staatsratsgebäude und mein Pausenplatz (falls die Sonne denn scheint).

21.34 Uhr, km 6,33:

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Auswärtiges Amt am Werderschen Markt.

21.35 Uhr, km 6,40:

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Unterwasserstraße. Rechts das Außenministerium.

21.36 Uhr, km 6,53:

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Das Haus am Werderschen Markt.

21.36 Uhr, km 6,65:

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Die Jungfernbrücke über den Kupfergraben. Die älteste noch existierende Brücke der Stadt.

21.38 Uhr, km 6,82:

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Meine Wohnung ist in Sichtweite. Links historische Bauten, die zu Cölln gehörten. In Bildmitte die alte Gertraudenbrücke.

21.39 Uhr, km 6,90:

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Blick nach links auf die alte Gertraudenbrücke.

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Blick nach rechts. Leer stehende Büroneubauten und Verlauf der alten Gertraudenstraße.

21.40 Uhr, km 7,05:

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Unter der neuen Getraudenbrücke. Das blaue Licht ist der U-Bahnhof Spittelmarkt.

21.40 Uhr, km 7,12:

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Meine Wohnung ruft. 15. Etage. Also fünfte von oben. Ganz rechts. Wo das Fenster offen ist. Das ist mein Wohnzimmer.

21.42 Uhr, km 7,2:

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Blick nach links von der Grünstraßenbrücke. Die letzte Spreeüberquerung.

21.43 Uhr, km 7,25:

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Strecken!

Respekt, wer bis hier durchgehalten hat! Aber ist es nicht erstaunlich, was für eine Riesenanzahl Sehenswürdigkeit auf meiner Tour sind? Selbst Menschen, die noch nie drei Meter durch Berlin gelaufen sind, werden die Hälfte der Gebäude aus irgendwelchen Zusammenhängen kennen. Ich liebe Berlin! Und ich liebe »meine« Fischerinsel!

Ausflüge

Versöhnung mit Neukölln

27. Juli 2009, 17.09 Uhr

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Heute war ich schon wieder in Neukölln. Ich musste einen kurzen Hausbesuch bei einem Fotografen machen. In der Weserstraße. Heute fand ich Neukölln geradezu liebreizend. Mag am Wetter und meiner sehr guten Laune gelegen haben. Aber selbst der Besuch in einem Haus direkt gegenüber der berühmt-berüchtigten Rütli-Schule (wie man sieht mit allerbesten Absichten) ließ mich nicht erschaudern, sondern fast schon in Begeisterung ausbrechen. Ein sehr schönes Haus und ein ganz idyllischer Ausblick von zwei Balkonen des obersten Stockwerks des Hinterhauses auf Grün, Grün und nochmal Grün. Berlin ist toll!

Ausdauer

Laufen (und Geschichtsstunde mit Christa W.)

26. Juli 2009, 19.10 Uhr

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7,13 km in 48 min 05 sec gleich 8,9 km/h und (laut TrailRunner) 268 verbrannte kCal.

Seit geraumer Zeit höre ich zum Joggen Christa Wolfs »Ein Tag im Jahr«. Wieder und wieder. Es gibt für mich auch beim zehnten Mal Hören noch Neues zu entdecken, über das ich dann die nächsten fünfzig Meter nachdenken kann. Oder eine ihrer Aufzeichnungen gibt mir Anstoß, etwas nachzulesen. Vor ein paar Tagen belas ich mich über das Ermelerhaus. Das kommt in Christa Wolfs Aufzeichnungen aus dem Jahr 1973 vor:

»Wir fuhren ins Ermeler-Haus, vornehme Stille, Kühle, Zug, wir sind fast bis zum Schluß die einzigen Gäste in unserem Räumchen. Alle Kellner mit Frack. Uns bedient ein junger mit Kindergesicht und Kindergelock. Wir nehmen Kalbssteak au four, Gerd eine exotische Entenzubereitung. (Wir beginnen in den 1½ Stunden zu frieren.) Am Ende Eierküchlein, mit Ananas gefüllt, die bei Tisch überbacken und gefüllt werden. Das Ganze (ein Cognac, ein Wodka, Juice dazu) am Ende für 90 Mark.«

Christa Wolf, »Ein Tag im Jahr«, Luchterhand, 2003

Das Ermelerhaus also. Gesehen hatte ich es schon sehr oft. Es steht direkt in meiner Nachbarschaft. Bis vor wenigen Tagen wusste ich allerdings nicht, dass dieses klassizistische Gebäude erst seit vierzig Jahren an der Stelle steht, wo es jetzt steht. Am Märkischen Ufer. Gegenüber der Fischerinsel. Gebaut wurde es ursprünglich an der Breiten Straße. Dort stand es dann in den Sechzigerjahren der Verbreiterung der offensichtlich doch nicht so breiten Straße im Weg und wurde abgetragen. Seit einem Jahr wird die Breite Straße wieder auf altes Format zurückgebaut. Komisches Berlin … immer im Werden. Tolles Berlin … immer was zu entdecken.

Ausblicke

In Reih und Glied

26. Juli 2009, 1.11 Uhr

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Die musste ich jetzt noch eben vor dem Zubettgehen fotografieren: meine heute Abend umgetopften ehemals notleidenden* Pflanzen im Wind. Ohne Licht in der Bude. Dafür mit 30 Sekunden Belichtungszeit.

*Notleidend, weil die armen Dinger bis heute in klitzekleinen Plastikbechern wohnen mussten. Wenn die auch so schnell wachsen.

Ausflüge

Ausflug nach Neukölln

25. Juli 2009, 20.30 Uhr

Eben war ich in Neukölln. Bei Bauhaus. Am Hermannplatz. Ich musste Blumentöpfe und -erde kaufen. Bei mir im »Kiez« gibt es so etwas nicht. Komisch, dieses Neukölln. Ich könnte da nicht mehr leben. Ich hätte pausenlos Depressionen. Es wirkt alles so trostlos. Dabei bin ich nur mit dem Fahrrad vom Kottbusser Tor auf dem Kottbusser Damm zum Hermannplatz gefahren. Nicht schön, was man da sieht. Ein 99-Cent-Laden neben dem anderen. Alternativ auch McGeiz. Oder aufgegebene 99-Cent- und McGeiz-Läden. Wettbüros. Telecafés. Und sonst nichts. Kam mir jedenfalls so vor.

Auf dem Rückweg fand ich es aber ab dem Landwehrkanal wieder ganz hübsch. Hätte ich nicht 20 Liter Blumenerde und drei große Tontöpfe als Gepäck dabei gehabt, hätte ich Lust gehabt, auf der Oranienstraße Rast zu machen und dort in einem Café was zu essen oder zu trinken. Auf dem Kottbusser Damm wäre mir das nicht eingefallen.

Wie unterschiedlich Berlin sein kann. Dass mich das nach zwanzig Jahren noch immer so fasziniert. Da fährt man fünf Kilometer mit dem Rad und hat das Gefühl, in vier Städten gewesen zu sein. Berlin ist toll! Auch wenn ich Neukölln schrecklich finde.

Ausblicke

Noch mehr Dramahimmel

24. Juli 2009, 21.02 Uhr

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Leider nicht im Bild: Die Blitze, die es parallel zum schicken Sonnenuntergang in den dunklen Wolken gab. Ich liebe meine Wetteraussichtstation Fischerinsel!

Ausblicke

Abflugwolken

23. Juli 2009, 21.11 Uhr

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Ausblicke

Dramahimmel

23. Juli 2009, 20.26 Uhr

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Ausdauer

Statt laufen

23. Juli 2009, 20.20 Uhr

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22 Kilometer in 100 Minuten. Mit dem Rad. Start um 19 Uhr ab Fischerinsel. In Dahlem einen gestern dort vergessenen USB-Stick eingesteckt, ein Glas Wasser getrunken und wieder aufs Rad geschwungen. Mit dem Auto wäre das nicht sehr viel schneller gegangen.

Arbeit, Ausblicke

Grüne Hölle Dahlem

22. Juli 2009, 19.54 Uhr

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So schön können Orte von Arbeitsübergaben sein.

Autos

Wie aus dem Ei gepellt

22. Juli 2009, 18.34 Uhr

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Sieht der nicht aus, wie gerade frisch vom Band gerollt? Der muss mindestens 26 Jahre alt sein. Verrückt, dass jetzt selbst dieser Wagen schon fast ein Oldtimer ist. Ein seltenes Auto allemal. In der Version mit Stufenheck habe ich meinen Führerschein gemacht. Und ich komme mir noch nicht vor wie ein seltener Oldtimer. Nur wie ein alter Sack.

Ausflüge

Zoppoter Straße statt Zoppot

22. Juli 2009, 18.29 Uhr

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Dass es in Berlin eine Zoppoter Straße gibt, war mir seit einiger Zeit bekannt. Wo sie genau ist, wusste ich bis heute nicht.

Ausblicke

Schlosswiesenglühen

21. Juli 2009, 22.27 Uhr

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Ausblicke

Blaurotviolett

20. Juli 2009, 21.47 Uhr

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