12. Juni 2009, 15.20 Uhr

Es ist ja nicht so, dass ich nur zum Spaß jogge*. Ich jogge, um wieder zu meiner Bikinifigur zurückzukehren, die ich vor Jaaahren mal hatte. Vor Jahren wog ich um die 70 Kilogramm. Bei 1 Meter 88 Körpergröße eher zu wenig denn zu viel. Ich konnte essen, was ich wollte, ich nahm nicht zu. Bis ich Mitte Dreißig wurde. Dann wurden aus den 70 Kilogramm 72, irgendwann 74. Die hielt ich auch recht lange und war zufrieden. Als es dann aber vor einem Jahr (mit inzwischen 41 Jahren) 86 Kilogramm wurden, wurde es mir doch zu viel. Deshalb das Joggen. In Kombination mit etwas Disziplin beim Essen habe ich heute das hier geschafft:

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77,3 Kilogramm. Mit Laufschuhen und -klamotten. Macht ohne alles 75,8 Kilogramm. Mein Ziel waren 76 Kilogramm. Dann kann ich jetzt endlich den Bikini wieder auspacken. Fehlt nur noch das Wetter dazu, ihn auch zu tragen.

Hier ein Screenshot meiner Gewichtsaufzeichung mit TrailRunner:

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Toll, oder?

Wer sich jetzt fragt, wie ich das genau geschafft habe, dem sei empfohlen: Am besten gar keine Süßigkeiten mehr kaufen. Mir jedenfalls geht es so, dass ich mich kaum bis gar nicht beherrschen kann, wenn ich welche im Hause habe. Ich kann nicht nur einen Riegel Schokolade essen. Ich muss immer die ganze Tafel aufessen. Nutella ist auch ganz gefährlich. Kommt mir nicht mehr ins Haus. Das habe ich manchmal gläserweise ausgelöffelt. Morgens gut frühstücken. Bei mir ist das immer eine Schale Müsli, im Moment mit ein wenig Leinsamen, immer mit einem geschnippelten Apfel und einer geschnippelten Banane, etwas Joghurt (es darf auch der mit 3,5 % Fett sein), manchmal Buttermilch, je nach Saison mit Erdbeeren oder Birnen und fettarmer Milch. Dazu noch ein Glas Orangensaft. Das reicht mir dann an fester Nahrung für den halben Tag. Und ich habe schon zwei bis drei meiner täglichen fünf Portionen Obst und Gemüse zu mir genommen.

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Täglicher (Nahrungs-)Start in den Tag

Je nach Tagesablauf kommen dann zwei bis vier Stullen und noch eine warme Mahlzeit dazu. Kein Fleisch! Tut der Linie gut. Und dem Gewissen. Ab und an Fisch. Ein bisschen Gemüse. Ein bisschen Reis, Nudeln oder Kartoffeln. Salat. Das war’s. Und – in meinem Falle ganz wichtig – nicht mehr »für morgen« mitkochen. Auch da kann ich mich nie beherrschen und esse im Zweifelsfalle schon mal 500 Gramm Nudeln samt Beilage an einem Abend alleine auf. Entweder wird nun mit dem Herrn Nachbarn gegessen oder ich koche mir inzwischen kleinere Portionen.

Konsequent dreimal die Woche joggen! Keine Ausreden! Auto? Gibt’s keins. Fahrrad fahren! Manchmal – auch ohne große Radtouren – 120 bis 150 Kilometer die Woche. Ab und an die Treppen laufen statt mit dem Aufzug fahren. Und schon kann man wieder Bikini tragen … ;-)

* Inzwischen macht mir das Laufen sogar Spaß.