15. Mai 2009, 22.30 Uhr

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Mein iMac hat sich soeben verabschiedet. Er zickte heute den ganze Tag schon etwas rum. Und die letzten Tage setzte bei eigentlich harmlosen Rechenvorgängen die Musik immer wieder aus. Das kam mir schon komisch vor. Dann eben Totalabsturz aller offener Programme.

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Nach Neustart – der ging nur noch über die Hardcore-Variante des fünfsekündigen Haltens des Einschaltknopfes – das berühmt-berüchtige Fragezeichen auf grauem Bildschirm. Sieht in Leopard etwas anders aus als ich es bisher kannte. Start von System-DVD geht, allerdings will das Festplattendienstprogramm die interne Platte nicht mehr finden. Blick auf die Rechnung: 16. Mai 2008. Geliefert wurde er ein paar Tage später. Super. Ich habe zwar eine Garantieverlängerung auf drei Jahre, stecke aber gerade in einem denkbar eng terminierten 84-Seiten-Projekt. Von zwei anderen laufenden Aufträgen will ich mal gar nicht sprechen. Datensicherung ist selbstverständlich vorhanden. Trotzdem ist das alles total blöd. Jetzt werde ich wohl morgen eine mindestens 500 GB große FireWire-Platte kaufen gehen, darauf provisorisch das System installieren, mein Time-Machine-Backup auf diese externe Platte ziehen und die nächsten zwei Wochen von der externen Platte arbeiten. Den Rechner auch nur einen Tag zur Reparatur zu geben kann ich mir gerade wirklich nicht leisten.

Für heute ist wohl Feierabend.

Wo wir gerade dabei sind: Macht ihr alle fleißig eure Backups? Vor einer Woche erst hatte ich einen Freund hier, dessen etwa zwei Jahre altes MacBook sich verabschiedet hat. Der Gute hatte allerdings keine Datensicherung gemacht. Sein (digitales) Leben der letzten zwei Jahre: futsch. Da habe ich relativ wenig Mitleid.

Hat irgendjemand Mitleid mit mir?