Sendung vom 7. März 2009

»Christa Wolf war vielleicht die einzige Autorin von Weltrang in der DDR. Sie war moralische Leitfigur und mischte sich ein.

Anlässlich ihres 80. Geburtstags trifft Metropolis die bedeutendste deutschsprachige Autorin der Gegenwart und zeigt einen Menschen, der sich im Literarischen und Politischen weder in der DDR noch später in der Bundesrepublik zu Zugeständnissen bereit gefunden hat. Das alles, fand Günter Grass, wäre schon einen Nobelpreis wert gewesen, einen, den sie sich ja hätten teilen können.

Metropolis schaut gemeinsam mit Christa Wolf und Günther Grass zurück auf ihr Werk und die wichtigsten Stationen ihres Lebens und diskutiert entscheidende Literatur- und Geschichtsereignisse mit einer der ostdeutschen Schlüsselfiguren der Ereignisse der Jahre 1989/90.«

Autorin: Gabriele Denecke

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