12. März 2009, 18.17 Uhr

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Screenshot: NetNewsWire

Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann bittebittebitte vier Wochen lang Nachrichten, die ohne die Vokabeln »Winnenden«, »Amok« und »Betroffenheit« auskommen.

Macht sich eigentlich irgendein amoklaufender, zutiefst betroffener und aus oder über Winnenden berichtender Journalist die Mühe, darüber nachzudenken, dass er genau mit seiner Arbeit den nächsten durchgeknallten Jugendlichen geradezu aufmuntert, sich auch eine Knarre zu nehmen und um sich zu ballern? Natürlich nicht sofort. Eine Woche warten sollte er schon. Aber wie man sich größtmögliche Aufmerksamkeit der ganzen Republik holt, wird gerade sehr gut vorgemacht.

Ich kann es echt nicht mehr hören oder lesen.

An dieser Stelle mal wieder ein großes Lob an Herrn (oder Frau?) polloi für das gestrige Füllhorn.