Archive for Dezember, 2008

Ausblicke

Jahresendsonne

31. Dezember 2008, 15.37 Uhr

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Ausblicke

Jungfrau

30. Dezember 2008, 23.30 Uhr

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Ausflüge

Von Ottern und Bären

27. Dezember 2008, 18 Uhr

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Heute Nacht war ich mal wieder aus. In der Berghain-Kantine (bzw. Cuntine, wie sie sich zu manchen Anlässen nennt). Zu den Pet Shop Bears. Gefeiert wurde auch die 25. Ausgabe des Butt Magazines. Tolle Nacht. Ich geh ja nur noch selten aus. Aber wenn, dann denke ich jedesmal, wie toll es ist, gerade jetzt gerade in Berlin zu leben. Berlin ist toll!

Passend dazu fand ich vor ein paar Tagen einen zwei Wochen alten Artikel in der Berliner Zeitung von Marcus Weingärtner:

»In regelmäßigen Abständen erzeugt die schwule Gemeinschaft einen neuen Look, ein neues ›must-have‹ für den urbanen Homosexuellen. Nachdem die 70er und 80er vom Lederlook eines Tom-of-Finland geprägt waren und die 90er im Zeichen gleichgeschlechtlich schmusender Skinheads standen, sind seit geraumer Zeit Bären die schwulen Stars der Stunde. Bären? Bären! So werden kräftig bis sehr dicke Männer bezeichnet, die mit Vollbärten und Karohemd aussehen, als ob sie aus der Sägemühle der TV-Serie ›Unsere kleine Farm‹ herausgetreten wären, um es an den Clubtheken der Großstadt krachen zu lassen.

Die Partyreihe ›Pet Shop Bears‹ in einem Nebenraum des Berghain mit dem treffsicher geschmacklosen Namen Cuntine ist ein Abend für Bären und ihre dünneren Brüder, die sich frei jeder Ironie auch Otter nennen. Überraschenderweise hat dieser Freitagabend aber nichts Schubladenhaftes, Geregeltes. Im Gegenteil: 300 Männer und vielleicht fünf Frauen aller Altersgruppen und in allerlei Outfits – auch ganz bären- oder otterfern – verleihen der Party eine ausgelassen vergnügte und flirtwillige Atmosphäre, dass es schon schmerzt.

Dicker DJ, sprich zu uns!!!‹ brüllt neben uns ein vielleicht 25-Jähriger in Röhrenjeans, während er auf einem Barhocker balanciert, in einer Hand zwei brennende Zigaretten, in der anderen ein Glas Gin-Tonic, so groß, dass es für den Abend reichen sollte. ›Ihr sollt euch alle liebhaben‹ erwidert der Mann hinterm DJ-Pult und die Menge johlt, während aus den Boxen ›Happy Station‹ dröhnt, ein Italo-Tanzbodenklopper aus den 80ern. Uns tropft der Gin-Tonic des Jungen ins Hemd, eine Gruppe skandinavischer Touristen schiebt uns in einen Pulk wild tanzender Jung-Bären, während der DJ härteren Elektro auflegt. Ein perfekter Abend.

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Wer war da: Bären, Otter, fünf Frauen und alle in Feierlaune.
Was lief: Pop und Elektronik mit Carsten Meyer von Erobique.
Wie teuer war’s: Eintritt: 7 Euro, Gin-Tonic: 5 Euro.

Pet Shop Bears: Cuntine/Berghain, Am Wriezener Bahnhof.
Nächster Termin: 26. Dezember.«

Quelle: Berliner Zeitung vom 11. Dezember 2008

Ein perfekter Abend war es auch gestern heute Nacht, wie es Herr Weingärtner schon beschrieb. Mit zwei Flaschen Beck’s und vier Flaschen Club-Mate. Meinen Vollbart trage ich übrigens schon seit mindestens 2003. Meine Karohemden habe ich beim letzten Umzug dem Rotkreuzkleidercontainer überantwortet. Und – zum Thema Flirtfaktor – ich hätte gestern zehn Männer haben können, sagte Herr N. – ich wollte aber keinen und nahm mal wieder Herrn N. mit nach Hause.

Ausblicke

Guten Morgen, Berlin

27. Dezember 2008, 14.02 Uhr

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Ausblicke

Weihnachtsabendrot

25. Dezember 2008, 16.50 Uhr

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Man beachte das sich in den diversen Fenstern spiegelnde Abendrot!

Das war ja mal ein schicker Tag.

Autsch

Witz des Jahres

25. Dezember 2008:

»Papst Benedikt ruft zu Frieden und Gerechtigkeit weltweit auf.«

Quelle: Berliner Zeitung

23. Dezember 2008:

»Kategorisch hat sich Papst Benedikt XVI. in einer Festtagsansprache gegen Geschlechtsumwandlung und Homo-Ehe ausgesprochen.«

Quelle: Spiegel Online

Ausblicke

Weihnachtshotel

25. Dezember 2008, 15.35 Uhr

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Ausblicke

Weihnachtsmorgen

25. Dezember 2008, 9.02 Uhr

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Ausblicke

Weihnachtsturm

25. Dezember 2008, 2.02 Uhr

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Auftritte

Vergesst Knut!

Via Stefan Niggemeier.

Ausblicke

Mitteschickimickiplatte

23. Dezember 2008, 23.08 Uhr

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Oh je, jetzt machen auch Mitteschickimitteläden einen auf nackte Plattenbauwände. Das hier ist ein ganz frisch eröffneter Laden in der Münzstraße. Vor einem Jahr noch war dort eine völlig unspektakuläre Physiotherapiepraxis drin. Die Berliner Zeitung schrieb dazu am 18. Januar 2008:

»[…] ein paar Häuser weiter eine Physiotherapeutin. Über beide schreibt Engel & Völkers in einem Heft für Kunden, dass solche Mieter ›eigentlich nicht mehr in das Branchenprofil und zum Niveau der Straße passen‹. Durch sie würde die ›Toplage stark beeinträchtigt‹.«

Jetzt ist die Toplage offenbar wieder intakt. TouristInnen oder frisch Zugezogene aus Düsseldorf, Hamburg oder München* werden das total hip finden und das auch zu Hause haben wollen. Und ich überlege mir mal, ob ich an meine mühsam abgekratzten nackten Wände nicht wieder Raufasertapeten kleben will.

* Sorry, Herr F., Herr H. oder Frau S., euch kann ich auch weiterhin gut leiden.

Ausblicke

Wettrennen

23. Dezember 2008, 16.11 Uhr

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Ausblicke

Zum Glück wieder Sonne!

23. Dezember 2008

12.49 Uhr:

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12.54 Uhr:

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13.57 Uhr:

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15.19 Uhr:

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Abschied, Ausblicke

Mehr Belohnung

19. Dezember 2008, 15.19 Uhr

Der kürzestes Tag des Jahres verabschiedet sich ganz versöhnlich.

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Ausblicke

Belohnung

19. Dezember 2008, 14.26 Uhr

Vorgestern habe ich mich doch nicht aus dem Fenster gestürzt. Heute werde ich dafür belohnt. Wenn auch nur wenige Sekunden lang.

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Aha

Schuhe frei auf Münte, Angie & Co.

17. Dezember 2008

Von meinem Berliner Lieblingsblog. Spreeblick.

Vorhin – beim Lesen diverser Meldungen über das Schicksal des Schuhwerfers von Bagdad – hab ich mir schon überlegt, ob ich einen Aufruf zur Freilassung des armen Mannes starten soll. Dem drohen jetzt mehrere Jahre Haft.

Ausblicke

Selbstmordwetter

17. Dezember 2008, 14.12 Uhr

Ich glaube, heute stürze ich mich mal zur Abwechslung aus dem Fenster.

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Ist das nicht schrecklich? Seit über einer Woche gab es nicht den Hauch von Sonnenschein. Ich muss in meiner total hellen Wohnung um 14 Uhr das Licht anschalten. Geht Schlägt das nur mir so aufs Gemüt?

Ausblicke

Früher …

14. Dezember 2008, 0.28 Uhr

Früher fing da mal das dunkle Reich des Bösen an. Dort, wo heute der Weihnachtsbeleuchtungsterror in der Friedrichstraße beginnt.

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Sorry für das beschissene Bild. Ich war aber a) betrunken und b) mit einer miesen Kamera ausgerüstet. Soll beides nicht mehr vorkommen.

Ausblicke, Autos

Sooo schlecht …

13. Dezember 2008, 18.38 Uhr

Sooo schlecht kann es den Berlinern nicht gehen. Seit nunmehr zwei Stunden wälzen sich am heutigen vorletzten vorweihnachtlichen Samstag die Automassen ohne Unterlass von Konsumwesten nach Konsumosten.

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Antiquitäten

Polnischer Abend

12. Dezember 2008

Zum Glück hatte ich schon vor zwei Wochen vier Herren zu einem polnischen Abend eingeladen. Beim aktuellen Stand meiner Winterlaune hätte ich das heute nicht getan. Mir Gesellschaft ins Haus bitten.

18.50 Uhr. Einkauf in der Brunnenstraße 98. Ein echter polnischer Lebensmittelladen in Berlin!

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20.08 Uhr. Einkauf auf der Fischerinsel 9.

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20.15 Uhr. Vorspeise. Szprot.

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21.23 Uhr. Hauptspeise. Pierogi.

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21.53. Uhr. Nachspeise: 2000 Jahre altes Gehirn.

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Ab 20.15 Uhr. Getränke. Sobieski. Żywiec. Mirinda. Woda.

(Ohne Abbildung.)

23.28 Uhr. Einer der Herren braucht noch eine Pizza.

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13. Dezember 2008, 4.51 Uhr. Der Gastgeber braucht noch Sprotten.

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5 Uhr. Der Gastgeber braucht noch Luksusowa.

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