11. Oktober 2008

Wer mich für diese Meldung für geschmacklos hält, sollte sich folgende Zitate auf der Zunge zergehen lassen.

»Im Dritten Reich haben sie ordentliche Beschäftigungspolitik gemacht.«

»Wenn einer schon Adamovich heißt …«

»Ich verstehe überhaupt nicht, wie einer, der Ariel heißt, so viel Dreck am Stecken haben kann.«

»Es ist gut, dass es in dieser Welt noch anständige Menschen gibt, die einen Charakter haben, die auch bei größtem Gegenwind zu ihrer Überzeugung stehen und ihrer Überzeugung bis heute treu geblieben sind.«

Er hielt Polen für »arbeitsscheu«, nannte Konzentrationslager »Straflager«, beleidigte Jacques Chirac als »Westentaschen-Napoleon« und sperrte sich jahrelang gegen zweisprachige Ortsschilder in Kärnten.

Mit etwas Recherche ließe sich diese Liste mit Sicherheit noch erweitern. Ich finde, wenn so einer stirbt, muss man nicht trauern. Auch keine falsche Trauer zeigen.

Sehr lustig fand ich auch diesen Kommentar: »Konsequent bis zum Schluss«.