9. September 2008

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Wer mich kennt oder zumindest meinen Blog verfolgt, ahnt schon, dass ich wirklich sehr gerne in Berlin und ganz besonders gerne mitten in der Stadt und noch mehr am allerliebsten auf der Fischerinsel wohne. Eben beim Joggen dachte ich darüber nach, dass es ein besonderer Luxus ist, so zentral und doch so ruhig zu wohnen. Egal in welche Richtung ich muss, mit dem Rad erreiche ich alle Stellen der Stadt, die ich erreichen muss, binnen einer halben Stunde. Meist deutlich darunter. Ich habe einen derartig großstädtischen Ausblick, dass man sich kaum mehr wünschen möchte. Gleichzeitig ist es relativ ruhig. Und man kann vier Kilometer im Kreis rennen, davon etwa 90 % der Strecke am Wasser lang und muss nur zweimal eine jeweils mäßig befahrene Straße überqueren.

Wenn ich will, bin ich binnen zehn Minuten zu Fuß beim Außenminister oder in einem der fünf Museen auf der Museumsinsel, kann Unter den Linden langflanieren, erreiche – wie ich mir selbst dank meiner Trödeleien schon mehrmals bewiesen habe beweisen musste – den Hauptbahnhof mit dem Rad in deutlich unter fünfzehn Minuten.

Ach, ich musste einfach mal wieder schreiben, wie toll ich Berlin finde!

Nachtrag: Fast hätte ich es vergessen zu schreiben: Das alles gab es zumindest vor drei Jahren noch zu sehr bezahlbarer Miete. Was meine Wohnung heute bei Neuvermietung kosten würde? Keine Ahnung. Aber aktuell weniger als 8,20 Euro warm pro Quadratmeter finde ich sehr okay.