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Archive for Juli 27th, 2008

Ausdauer, Ausflüge

Tag 5

27. Juli 2008, 20.15 Uhr

132,62 km, Fahrtzeit 7:22:39 h, Vmax: 42,30 km/h, Vmix: 17,97 km/h.

Ziel Melsdorf bei Kiel erreicht. Und drei Kilogramm abgespeckt.

Auf ein Fahrrad setze ich mich bis auf weiteres nur in Notfaellen.

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Architektur, Ausdauer, Ausflüge

Holsteinisch-Schweizerische Fundstücke

27. Juli 2008. Noch immer Tag 5.

14.48 Uhr. Der Große Plöner See ist erreicht. Man beachte das Gefälle der Straße!

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14.57 Uhr. Erfrischung bei 60 Grad in der Sonne. Badefreuden, die vierte:

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15.50 Uhr. Galloway-Rind am Plöner See:

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16.18 Uhr. Letzte Chance, auf den Zug umzusteigen: Bahnhof Plön mit Regionalbahn nach Kiel. Würde mich jetzt binnen 30 Minuten ans Ziel bringen:

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16.34 Uhr. Plöner Fußgängerzonenchic:

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16.50 Uhr. Schloss Plön:

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17.13 Uhr:

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19.04 Uhr. Dem Ziel schon ziemlich nahe. Trotzdem noch etwa 15 km zu fahren:

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19.23 Uhr. Kieler Reihenhaushorror:

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20.15 Uhr. Ankunft in Melsdorf bei Mutti. Vor lauter Schreck hab ich bis zum nächsten Tag gar kein Foto mehr gemacht.

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Ausdauer, Ausflüge

Besuch in Berlin

27. Juli 2008, 12.53 Uhr. Ick bin schon janss uffjerecht. Nur noch fünf Kilometer!

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13.07 Uhr. Berlin ist erreicht und lockt mit einem CDU-Fest auf dem Marktplatz:

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13.08 Uhr. Potsdamer Straße:

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13.10 Uhr:

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13.11 Uhr. Potsdamer Platz, verkehrsberuhige Zone, die eine Seite:

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13.11 Uhr. Potsdamer Platz, verkehrsberuhigte Zone, die andere Seite:

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Zwischendurch im ortsansässigen Imbiss gestärkt.

14.28 Uhr. Der ganze Kudamm ist jetzt Zone 30:

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14.42 Uhr. Von Berlin in die weiteweite Welt:

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Ausdauer, Ausflüge

Tag 5: Berlin, ich bin in Berlin!

27. Juli 2008, 13.30 Uhr

Berlin! Ich hab Berlin erreicht. Das Berlin, das jeder kennt, der schon einmal auf telefonbuch.de nach einer Berliner Telefonnummer gesucht hat. Berlin bei Seedorf in Holstein. Kleenes Kaff, aber immerhin auch mit Potsdamer Strasse und Potsdamer Platz.

Der Reihe nach: Heute frueh bin ich noch vor Sonnenaufgang nach einer nicht wirklich tollen Nacht (aber unter tollem Sternenhimmel) in Behlendorf aufgebrochen. Als erstes Fruehstueck gab’s unterwegs ne Banane, zwei Haferkekse und nen halben Liter Wasser. Keinen Kaffee! Dafuer tolle Natur. Reiher, Graugaense und Morgennebel ueberm Elbe-Luebeck-Kanal.

Zweites Fruehstueck mit Kaffee und Croissants nach 25 km um halb acht in einem noch schlafenden Luebeck. Luebeck kam mir gleich vertraut vor. Sieht aus wie Danzig.

Ab 10.30 Uhr dann weiter Richtung Berlin. Leider durch die Holsteinische Schweiz. Fuer einen Sueddeutschen ist diese Bezeichnung eher ein Witz. Fuer einen Radfahrer aber bittere Realitaet.

Hier in Berlin (bei Seedorf) habe ich mich in der offensichtlich einzigen gastronomischen Einrichtung, einem Imbiss, in dem sich die Einheimischen am Sonntagmittag schon betrinken, mit einem Setzei auf Leberkaese gestaerkt und hoffe nun, die Strecke bis Ploen und seine Seen rasch hinter mich zu bringen.

Heute bin ich bisher 65 km gefahren, ich schaetze, dass es bis Kiel noch einmal 40 km sind. Ist ja noch frueh am Tag. Und der Weg ab und zu im Schatten. Und viel Wasser saeumt die naechsten 15 km.

Gesamtstrecke von Berlin nach Berlin laut Gedenk- oder-was-auch-immer-Stein am hiesigen Potzdamer Platz: 357 km. Bei mir waren es bisher 437 km. Ich scheine nicht den direktesten Weg genommen zu haben :-(

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Ausdauer, Ausflüge

Holsteinisch-Schweizerische Fundstücke

27. Juli 2008. Tag 5 meiner Tour nach Kiel.

4.21 Uhr. Ich lebe noch! Kein Tier hat mich gefressen. Kein Verrückter hat mich umgebracht.

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5.45 Uhr. Die Nacht ist vorbei. Sieben Stunden schlechter Schlaf auf der harten Bank sind genug. Mir ist kalt. Ich starte in meinen letzten Tag der Fahrradtour.

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5.52 Uhr:

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6.03 Uhr. Der Elbe-Lübeck-Kanal ist wieder erreicht:

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6.04 Uhr. Is dit nich herrlich?

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6.07 Uhr:

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6.12 Uhr:

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6.13 Uhr. Die Sonne schafft es bis an den Kanal:

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6.14 Uhr:

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6.16 Uhr:

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6.21 Uhr:

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6.22 Uhr. Mal wieder Gänse:

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7.02 Uhr. Spuren von Zivilisation, die vierte: Lübeck naht:

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7.30 Uhr:

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7.48 Uhr. Darauf hatte ich mich die letzten zwanzig Kilometer seit dem Aufstehen gefreut:

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8.54 Uhr. Mein Frühstücksausblick: Fegefeuer und Marienkirche.

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9.15 Uhr. Das schiefe Holstentor. Ältere Leser kennen es noch vom 50-Mark-Schein:

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9.37 Uhr. Besuch beim abwesenden Herrn L.:

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11.22 Uhr. Landendes Modellflugzeug. Da kam mir Herr W. in den Sinn:

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12.12 Uhr. Holsteinische Schweiz. Maximaltempo auf Steigungen von gefühlten 15 %:

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Nicht im Bild: Eine schon leicht hysterische Mutter, die ab Mittag von ihrem Mann davon abgehalten werden muss, sämtliche Krankenhäuser auf der Strecke zwischen Berlin und Kiel anzurufen. Mein Handy war leer. Mutti wusste das. Und bekam morgens um zehn Uhr noch eine E-Mail vom iPod geschickt. Half aber wohl nicht.

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