26. Juli 2008, 18.45 Uhr

Nach zwei kraeftigenden Kaesebroetchen konnte ich mich doch zum Weiterfahren aufraffen. Seit 18 Uhr bin ich in Moelln. Ganz ohne Scheiss: am Orteingang roch es verbrannt.

Moelln ist ja noch mehr Puppenstube als Hitzacker (und alles, was ich sonst so kenne). Klitzekleine Fachwerk-Backsteinhaeuschen und rumpeliger Mittelalterstrassenbelag. Zumindest am Marktplatz, an dem ich soeben ganz vorzueglich gegessen habe. Griechisch.

Jetzt bin ich vollgefressen. Ob ich noch die 25 km nach Luebeck schaffe? Ob ich jemals Internetempfang bekomme? Kein Vergleich zur Danziger Bucht. Wirklich nicht.

Bedienen tut mich hier „bei Kostas“ (wie auch sonst?) der vermutlich einzige Homosexuelle der Stadt. Sieht ein bisschen aus wie der junge Bata Illic. Also wie meine alte Tante Fine (Gott hab sie selig) in ihren besseren Jahren.

Ich hab heute mal drauf geachtet, woran ich auf dem Rad eigentlich denke. Daran, dass mir der Ruecken weh tut zum Beispiel oder daran, dass ich schon seit zwei Tagen die Kuppen meiner kleinen und der Ringfinger nicht mehr sp

Nachtrag 28.07.2008: Wieder Umlaut-Falle.

Fortsetzung