25. Juli 2008, 20.20 Uhr

84,09 km, 4:24:37 h, Vmax: 32,34 km/h, Vmix: 19,06 km/h.

Hitzacker ist eine boese Falle. Huebsch zwar, aber nach 18 Uhr ist man gefangen. Ich wollte mir das Staedtchen, von dem ich bis zum Elbhochwasser vor drei Jahren noch nie etwas gehoert hatte, mal anschauen. Wo es doch auf dem Weg liegt, nur auf der anderen Elbseite meiner Strecke. Die Faehre, die mich mit zwei anderen Radfahrern uebersetzte, ist die kleinste Faehre der Welt. Noch drei Raeder haetten draufgepasst. Zur Not auch vier. Leider war die Ueberfahrt um 18 Uhr die letzte fuer heute. Und auf der anderen Seite der Elbe (im Westen also) ist es total bergig. Selbst in Hitzacker gibt es Steigungen von 12 %. Also bleib ich die Nacht in Hitzacker.

An dem Staedtchen haette jede US-japanische Reisegruppe ihre Freude. Mehr Fachwerk-Kopfsteinpflaster-Puppenstuben-Atmosphaere geht nicht. Und leider fast komplett ausgebucht. Ich glaube, ich hab das letzte freie Zimmer im Ort ergattert. Hotel Waldfrieden. Wieder unterm Dach. Im Wald (auf der einen Seite). Mit Blick ueber die Elbe (auf der anderen Seite). Total malerisch. Bilder folgen. Hotel aber leider auch ohne WLAN.

Schrieb ich eigentlich schon, dass mir am Abend immer der Arsch total schmerzt? Tut er. Und mein Ruecken ist total verbrannt. Trotz Sonnenschutzfaktors 30.

Viertel vor neun. Zeit zu schlafen.

21.30 Uhr: Ich war ueberaus uebermuetig und hab auf der Hotelterrasse mit Blick ueber die Elbe noch ein Bier getrunken. Ist ja Freitag.

Fortsetzung