Archive for Juni 13th, 2008

Apple

Design: Der iMac

Hab ich aus meinem EyeTV-Archiv gekramt. Eine Sendung, die im Dezember 2006 auf arte ausgestrahlt wurde. Ein Muss für jeden Apple-Fan!

26 Minuten lang. Darf ich das eigentlich? Hier eine Fernsehsendung zeigen, die ich selbst aufgenommen habe? Ich hoffe, ich bekomme keinen Ärger.

Aha

Typografie für jedermann

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Abschaum

Neuköllner Provokation

13. Juni 2008

Gestern war ich seit langem mal wieder in Neukölln. Am früheren Nachmittag begleitete ich meine Freundin Monika zu cyberport (nicht in Neukölln), um dort für sie ein neues MacBook zu kaufen. Anschließend wurde bei Lutter & Wegner darauf mit Lutter & Wegner-Sekt angestoßen und dann ging es zu Monika nach Hause. Nach Neukölln. Monika mit der Bahn. Icke mit dem Rad. Ich war natürlich schneller und wartete am Kottbusser Damm / Ecke Sanderstraße gegen 19 Uhr – also am helllichten Tage – auf Monika. Stand da. Mit meinem Rad zwischen den Beinen. Niemandem im Weg. Dafür meinen Kopfhörern in den Ohren. Kam so ein Besoffener an. Etwa mein Alter, deutlich weniger Zähne im Mund als ich, laut grölend, die Arme stoßweise in die Höhe gereckt. Bleibt vor mir stehen und blökt mich an. Ich hab ihn einfach ignoriert. Nach etwa zwei Minuten Geblöke nehme ich meine Kopfhörer aus den Ohren, guck ihn an und sage, junger Mann, ich hab kein einziges Wort verstanden und will auch nichts verstehen. Pack mir die Dinger wieder in die Ohren und versuche, diese unangenehme Person weiter zu ignorieren. Blökt er weiter, ziemlich laut. Ich die Dinger wieder aus den Ohren, er faselt was, ob ich mich »für nen besseren Linken« (?) hielte und ob ich Stress machen wolle. Ich mach also Stress. Aha. Is recht, sag ich zu ihm, und jetzt setze mal deinen Weg weiter fort und lass mich in Ruhe. Ich will keinen Stress und du bestimmt auch nicht. Er torkelt weiter, dreht sich mehrmals um und brüllt in meine Richtung. Nach etwa fünfzig Metern bleibt er stehen. Schreit immerzu zu mir. Ich mach eine Hand-, Gesichts- und Kopfbewegung wie »Is recht, du Penner, jetzt zieh mal Leine«. Er kommt zurück. Zieht sich seine Bomberinnenjacke aus, schmeißt die auf den Boden und geht in Boxhaltung auf mich zu. Ich (mit kompletter Technikausrüstung uff Tasche) hatte natürlich wenig Lust auf wirklichen Stress und habe den Rückzug angetreten. Auf dem Rad ist das mit einem besoffenen Neuköllner als Gegner auch nicht schwer. Aber trotzdem hat es mir kurzfristig so die Laune verdorben. Vom Adrenalinausstoß mal abgesehen. Warum darf man solche Leute nicht sofort erschießen? Von Neukölln hab ich eigentlich erstmal genug. Auch wenn mich Monika in einer Daten-von-Alt-iMac-zu-Neu-MacBook-Kopier-Pause zum Essen ans Maybachufer einlud. Wo es leckere Kässpätzle und äußerst angenehme Menschen gab.

P.S. In Neukölln gibt es jetzt eine sehr glückliche MacBook-Besitzerin, die die Fähigkeiten ihrer Neuerwerbung kaum fassen kann.

Apple

Noch ne Auspackzeremonie

12. Juni 2008, 15 Uhr

Meiner Freundin Monika bot ich an, mich mit ihr um den Kauf und die Installation ihres neuen MacBooks zu kümmern. Um 15 Uhr waren wir bei im cyberportstore in der Friedrichstraße verabredet. Eine Stunde später war sie viel Geld los, aber um einen tollen Computer reicher.

15.59 Uhr

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20.34 Uhr. Das Auspacken kann beginnen.

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20.53 Uhr

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20.54 Uhr

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20.58 Uhr

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20.59 Uhr. Erste Streicheleinheiten.

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Weitere zehn Minuten später lief das Ding. Der Transport der Daten vom Alt-iMac (ohne FireWire, aber schon mit System 10.4) war nicht ganz so elegant zu bewerkstelligen wie sonst üblich, ging aber auch recht flott: Benutzerordner samt Library vom iMac auf externe Festplatte kopieren (dauert mit USB 1.1 ein wenig, in der Zeit kann man essen gehen), den auf den neuen Rechner tricksen (dazu muss man den neuen Mac im Target Mode von einem weiteren Mac mit FireWire-Schnittstelle starten), Neustart. Fertig ist die alte Umgebung auf dem neuen Rechner. Mit allen Adressen, alten Mails, Lesezeichen, Musik etc.

Und wieder mal könnte ich Apple für die Weiterentwicklung von iChat mit Screen Sharing küssen. Damit kann man auch nicht ganz so technikaffine Menschen aus der Ferne über die Schulter schauen bzw. auf die Sprünge helfen.

Bis kurz vor 3 Uhr wurden noch sämtliche Softwareupdates, EyeTV, NeoOffice sowie diverser Kleinkram installiert, Time Machine eingerichtet, rumgespielt, erklärt.

Monika ist total glücklich. Und Apple ist toll®!

® Mein Spruch seit 1990.