31. Mai 2008

13.50 Uhr. Frühstück fiel heute aus. Nachdem ich am Morgen nicht etwa schon, sondern noch wach war, um die Sonnenaufgangsfotos zu machen, schlief ich dann doch etwas länger. Frühstück im Pensjonat Eden gibt es nur bis 9.30 Uhr. Nach den ersten zwei kulinarisch ausschließlich polnischen Tagen also heute eher internationale Küche und Nudeln mit Lachs und Veilchen im Soho zum Frühstück.

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Da kurz nach Anlieferung des leckeren Pastatellers ein angeleinter Köter anfing, ohne Unterlass zu kläffen und mir das den letzten Nerv raubte, bin ich umgezogen.

14.23 Uhr gab’s dann Kaffee und Tiramisù 500 Meter weiter vor dem Coffee Taste auf der ul. Bohaterów Monte Cassino. Nachdem es nun erste Interessierte für die WLAN-Infrastuktur in der Dreistadt gibt: Offenes WLAN im Coffee Taste. Ebenso rund ums Grand Hotel.

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Kaffee und Kuchen zur vollsten Zufriedenheit.

16.33 Uhr. Strandschönheit, die erste.

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16.34 Uhr. Meene Beene und das Meer.

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Etwa zwei Kilometer südlich der Zoppoter Mole ist der Strand fast menschenleer.

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17.29 Uhr. Nochmal etwa zwei Kilometer weiter kommt die nächste Mole. Die von Zaspa (Korrektur vom 18.08.2008: es ist die Mole von Brzeźno bzw.) Brösen. Dort gab es dann Strandschönheit, die zweite.

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Von der Mole geht es etwa fünf Meter tief in den Sand. Nachdem ich staunend und bewundernd zweimal zusah, wie dieser gottgleiche junge Mann da runtersprang, musste ich meine Kamera zücken. Nach den ersten drei Fotos fragte ich ihn dann auch, ob ich weitere Fotos machen könne. Er war sogar sehr einverstanden. Er meinte, er erwarte eigentlich einen Freund, der Fotos von ihm machen solle. Also fotografierte ich weiter. Es folgt jetzt nur eine kleine Auswahl.

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Die Mole von Zaspa Brzeżno übrigens auch voll verwlant. Offen. Kost nix.

18.45 Uhr war ich dann wieder am einsamen Stück Strand, um mich von dem Anblick dieses Gottes erholen zu können. Da kam eine Gestalt daher, eher das Gegenteil von dem Turner. Zirka 35 Jahre alt, Bart bis zum Bauchnabel, total abgeranzt und ziemlich abgemagert. Ein Zoppoter Penner. Ich packte gerade mein kleines Strandpicknick aus und hab’s ihm dann geschenkt. Dwa banansky (oder so ähnlich), jedem pastetiski (oder so), ein Snickers und ein Käsebrötchen.

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Hier alles (bis auf das Käsebrötchen) nachgekauft fotografiert. Ich hatte schließlich auch wieder Hunger. Dem Penner konnte ich es leider nicht so schön auf einem Silbertablett anbieten.