Vorsicht! Dieser Eintrag mag für Menschen, die mit Produkten aus dem Hause Apple wenig bis gar nichts anfangen können, extrem banal erscheinen. Am besten gar nicht erst anschauen. Alle, die Macs lieben, werden meine Vorfreude, meine Freude und meine fotografisch festgehaltene Verzückung sehr gut verstehen.

21. Mai 2008, 11.15 Uhr

Ein DHL-Bote klingelt. Mein heiß ersehnter iMac wird geliefert. Ich beherrsche mich und ignoriere das braune Paket die nächsten Stunden.

16.23 Uhr

Das Paket wird ins Arbeitszimmer geschoben. So langsam kribbelt es in den Fingern. Aber noch gedulde ich mich. Alt und Neu dürfen sich schon mal beschnuppern.

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18.15 Uhr

Der Fotograf* ist eingetroffen. Es kann losgehen.

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18.16 Uhr

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18.17 Uhr

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18.18 Uhr

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18.21 Uhr

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18.24 Uhr

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Der alte G4 wird zumindest im Arbeitszimmer ein letztes Mal ausgeschaltet.

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18.26 Uhr

Für die Déesse wird es eng. Beziehungsweise schmal.

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Haben Sie bereits einen Mac? Mais oui!

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18.27 Uhr

Die Time Machine-Platte vom G4 ab- und an den iMac anstöpseln. (Für Mac-Unkundige, die bis dahin durchgehalten haben: Time Machine ist das im neuesten Apple-Betriebssystem enthaltene Backup-System, mit dem man ohne weiteres Zutun alle Daten von einem alten Rechner auf den neuen übertragen kann.)

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18.30 Uhr

Aus anfänglich 6 Stunden 15 Minuten werden ganz schnell 2 Stunden 5 Minuten.

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21.01 Uhr

Der neue Mac läuft und hat alle Daten vom alten kopiert.

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21.03 Uhr

Noch eine Runde Softwareaktualisierung.

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21.34 Uhr

Mail aktualisieren (geht unglaublich fix).
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21.45 Uhr

Ein paar PPC-Programme, die der Migrationsassistent vom G4 auf den iMac geschaufelt hat, werden durch Intel-Versionen ersetzt (Acrobat Reader, NeoOffice), ich muss den Scannertreiber neu installieren. Das war es aber auch schon an Feintuning. Alle wichtigen Programme laufen auf dem iMac. Dem ersten Anschein auch ohne Murren. Beide Scanner scannen. Beide Drucker drucken. Das Netzwerk funktioniert. VPN-Verbindung in die Saarbrücker Straße steht. Alles super!

22. Mai 2008, 00.40 Uhr

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Der G4 (vor zwei Jahren mit neuem Prozessor ausgerüstet und inzwischen auch mit 10.5.2 bestückt) kommt aufs Altenteil. Er wird auch umgetauft. Meine Rechner heißen traditionell schon immer nach Familienmitgliedern der Simpson-Sippe. Der neue iMac ist jetzt Homer, MacBook bleibt Marge, der kleine iMac G3 im Schlafzimmer heißt weiterhin Bart, der G4 wird zu Grandpa und mein Multimediacenter im Wohnzimmer. Itchy und Scatchy sind meine beiden 500-GB-Time-Machine-Platten für Laptop und Desktoprechner. Die nächsten Tage muss ich noch losmarschieren und mir Kabel besorgen, um den G4 an meine Glotze zu hängen. EyeTV bleibt somit auf dem G4, zumal dort auch die größten Festplatten verbaut sind (750 GB). Grandpa wird bis auf weiteres per Screensharing bedient. Apple ist toll!

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So schaut nun das Netzwerk aus. Und für heute reicht’s.

Ach ja: Der neue iMac ist unglaublich groß (der Bildschirm, obwohl ich vorher einen 21-Zöller gewohnt war), ist unglaublich hell, unglaublich schnell, die Tastatur ist ein Traum und überhaupt werde ich heute bestimmt ganz süß träumen …

Und noch was. Hat jemand Verwendung für einen 21-Zoll-Röhrenmonitor? 1600 x 1200 Pixel, Sony Triniton. War mal vor Jahren echt der Hit. Er zeigte in letzter Zeit eine leichte Unschärfe. Kann aber auch sein, dass die von der Grafikkarte kam. Wer Interesse hat: Abholung bei mir. Sonst kommt er zum Elektroschrott.

*) Vielen Dank an Herrn Neubert für die Fotos.