12. März 2008

Eben habe ich einen Artikel bei SPIEGEL ONLINE gelesen. »Designdummheiten« werden dort beschrieben.

Leider hat Herr Lischka schlecht recherchiert. Deswegen bekam er auch gleich Post von mir:

designdummheiten ziehen manchmal leider auch autorendummheiten nach sich. von wegen „Da will man eine E-Mail-Adresse eintippen und schließt stattdessen die Software – ohne Nachfrage! Im schlimmsten Fall verliert man den eben getippten Text.“ das ist schlichtweg falsch. die soeben getippte mail landet nämlich in den entwürfen.

außerdem wage ich mal zu bemerken, dass apple das apfel-q schon zu zeiten in seine programme implementiert hat, als es das @ für windows-rechner noch gar nicht gab. ich selbst arbeite seit 1988 mit macs. da gab es faktisch noch kein internet (aber schon den kurzbefehl apfel-q) und somit hätte sich microsoft eine andere tastaturbelegung für den klammeraffen ausdenken können. ein bisschen mehr recherche hätte nicht geschadet. wer den artikel so liest, denkt, apple sei blöde.

Lustig außerdem: Da wird (zu Recht) die Unsitte der GROSSSCHREIBUNG moniert. Aber wie schreibt sich SPIEGEL ONLINE? Eben …